Reise dauert fast 24 Stunden länger

Passagiere eines Busses auf dem Weg von Asunción nach Fuerte Olimpo mussten bei Kälte und Nieselregen eine Nacht im Nirgendwo verbringen, das Beförderungsmittel war aufgrund schlechter Straßenverhältnisse gestrandet.

270 Kilometer vor seinem ursprünglichen Bestimmungsort richteten sich 22 Passagiere auf eine kalte Nacht ein, Montagabend war Abfahrt, die Ankunft für Dienstagnachmittag geplant, aber es mussten noch einige Stunden unplanmäßige “Ruhezeit“ ausgehalten werden.

Um 06:00 Uhr am Dienstag blieb der Bus stecken, aufgrund anhaltender Regenfälle und katastrophaler Straßenzustände. Einige Passagiere entfachten ein Lagerfeuer um die Kälte zu mildern, andere hüllten sich in warme Decken ein. Mehrere Personen hatten Essen dabei und bereiteten einen Eintopf für die Gemeinschaft vor, auch warmer Tee wurde verabreicht.

18 Kilometer von der Stelle befindet sich eine Polizeistation, dorthin wurden mit Hilfe vorbeikommender Allradfahrzeuge Kleinkinder und Frauen transportiert, die dann eine Nacht dort verbringen konnten.

Nachdem sich das Wetter besserte wurde die Fahrt fortgesetzt und das 800 Kilometer von Asunción entfernte Ziel erreichte der Omnibus nach mehr als 36 Stunden. In der gesamten Region gab es Regenfälle, die zwar 25 mm nicht überschritten, aber auf nicht asphaltierten Straßen ist dies vollkommen ausreichend, um ein Fortkommen unmöglich zu machen.

Im vergangenen April erlitten ebenfalls ein Dutzend Passagiere das gleiche Schicksal, sie wollten in die Hauptstadt von Alto Paraguay, ihre Reise dauerte 72 Stunden und die Fahrgäste mussten von Traktoren und einem LKW gerettet werden.

Quelle: ABC Color

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