Rekordverdächtig: Wahlversprechen schon nach vier Monaten umgesetzt

Asunción: Ob in einer Scheinwelt lebend oder alles kristallklar sehend, Santiago Peña ist fest davon überzeugt, dass unter seiner 4-monatigen Amtszeit es Paraguay schon viele besser geht.

Platz 4 beim Organisiertes Verbrechen weltweit, größter südamerikanischer Waffenhandel, keine Eindämmung ds Drogenkonsums, Zellenblöcke in Tacumbú unter Selbstregierung sind alles Anzeichen dafür, dass es dem Land schlechter geht als zuvor. Selbst die Cartes-Presse schiebt jede negative Schlagzeile auf die Vorgängerregierung und dennoch sieht der 45-jährige Präsident alles schon als besser an.

Seit Beginn seines Wahlkampfes bei den letzten Wahlen hält Santiago Peña an seinem Slogan fest: “Uns wird es besser gehen”, eine Formulierung, die von vielen Bürgern sogar spöttisch aufgenommen wurde. Auf die Frage, ob er glaube, dass es dem Land dank seiner Kampagne bereits besser gehe, antwortete er mit Ja.

Abschließend stellte er fest, dass er eine Verbesserung im Land sieht, seit er den Staffelstab übernommen hat. “Das Paraguay, das wir heute haben, ist bereits besser als das, das wir am 15. August hatten, als wir es übernommen haben, und mit jedem Tag, der vergeht, wird es besser”, versicherte Santiago Peña.

Wochenblatt / Abc Color

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4 Kommentare zu “Rekordverdächtig: Wahlversprechen schon nach vier Monaten umgesetzt

  1. Es wird bestimmt Leute geben (in den Kommentarspalten des Wochenblatts gibt es auch einen), die jede Realität leugnen und nur platt auf die etablierten Feindbilder draufhacken. Blöd nur, dass die Feindbilder aber gerne fürs Geschäfte machen gut sind und sonst brav dem westlich dekadenten Zeitgeist hinterher gelaufen wird .Man braucht eben dringend weiter Spenden und Kredite um die leeren Staatskassen noch weiter zu verschulden.
    Wer glaubt, dass Pena wirklich dran gelegen ist, dass Paraguay fortschrittlicher sein soll, der glaubt auch sicher an den Weihnachtsmann.
    Ich hatte es kommen sehen, da die Cartes-Fraktion zur Zeit Abdos sehr gedemütigt wurde und nun mit Wut und Rache im Bauch alles geplündert wird, was geht. Alle Mitläufer und Cartes-Jünger kriegen Posten, seien sie noch so geistig schwachsinnig oder kriminell. Die anderen, die dem König nicht die Treue halten, sollen bluten.

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  2. Ja, da haben wir einen eindeutigen Beweis vom: Dunning-Kruger-Effekt.
    Eine Heilung ist nahezu ausgeschlossen. Viel besser geht es nur seinen Amigos. Und – sollte mal einer aus der Reihe tanzen, es kann ja so viel passieren.

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