Richterin ordnet an, dass einem deutschen Jungen das Überspringen einer Klasse ermöglicht wird

San Bernardino: Ein 9-jähriger Junge liest viele Bücher, beherrscht eine Menge mathematischer Formeln, spricht vier Sprachen und hat analytische Fähigkeiten, die seinem Alter weit voraus sind.

Schon in jungen Jahren überraschte Alexander seine Eltern und andere Familienmitglieder mit seinen großen analytischen Fähigkeiten, seinem Spracherwerb und seinem Interesse an Büchern. Die Intelligenz des Jungen stach unter Gleichaltrigen immer hervor, denn er beherrschte viele Fakten, die selbst Erwachsene nicht wussten.

In diesem Sinne ging sein Vater, ein Deutscher, der von seinem kleinen Jungen begeistert war und ihm helfen wollte, vor Gericht, damit sein Sohn einige Stufen überspringen konnte, denn das, was er lernte, war weit unter dem IQ seines Sohnes. Er war viel weiter, er spricht sogar vier Sprachen in seinem jungen Alter.

Das Portal Judiciales.net sprach mit dem Vater des Kindes und erfuhr, dass die Initiative nach dem Bericht über die kognitiven Fähigkeiten, den Dr. Alexandra Vuyk, eine der anerkanntesten Psychologinnen auf diesem Gebiet, an dem Kind durchgeführt hat, entstanden ist.

„Frau Dr. Vuyk sagte mir, dass die Schulen in Paraguay nicht viel Erfahrung mit begabten Kindern haben und dass ich mich auf einen Kampf vorbereiten sollte, aber ich war überrascht, dass die Deutsche Schule Concordia, eine zweisprachige Schule in Asunción, uns voll und ganz unterstützte und ihn nach einem Treffen mit ihnen bereits an einer Klasse in der Oberstufe teilnehmen ließ”, so der Vater gegenüber dem oben genannten Medienunternehmen.

“Die Massnahme, die etwa im Überspringen einer Klasse oder auch im parallelen Durchführen zweiter Klassen bestehen kann, benötigt das Einverständnis der Schule und beider Elternteile. Die Mutter hatte ihre Unterschrift verweigert, jedoch keine Gründe dargelegt. Die Kinderrichterin Josefina Cuellar gab dem Antrag des Vaters statt und genehmigte die Beantragung der Massnahme vor dem Bildungsministerum. Nun muss das MEC den Kurs des Kindes, das aus San Bernardino stammt, bestätigen.

Wochenblatt / Judiciales / Beispielbild

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6 Kommentare zu “Richterin ordnet an, dass einem deutschen Jungen das Überspringen einer Klasse ermöglicht wird

  1. Vorsicht davor dieses Genie von seinen Kameraden wegzureissen. Er mag kognitiv anderen Lichtjahre voraus sein aber emotional, seelisch und psychisch ein ganz normaler Mensch sein. Er braucht den langsamen normalen Takt um auf anderen Gebieten auszureifen – wie jeder andere.
    Auch wenn sich die ehrgeizigen Eltern was anderes wünschen so benötigt dieses Kind eine normale Umgebung. Klar, er weiss eventuell nichts mit den Kameraden anzufangen, aber trotzdem mag er die nötige Stabilität einer normal ablaufenden Umgebung (normal ablaufende Zeit und Mitmenschen) auf allen anderen Aspekten unbedingt nötig haben um sich normal zu entwickeln.
    Auf seinen Spezialgebieten sollte er keineswegs gehemmt werden sondern gefördert.
    Vor allem muss ihm “der Heiland” lieb und teuer gemacht werden damit er nicht auf einmal auf so verrückte Ideen wie Ni+k kommt, vom Dach zu springen um herauszufinden wie stark seine Eier ins Schlingern geraten. Dabei stößt er sich noch womöglich den Kopf worauhin es ihm dann unmöglich wird “zum Heiland zu finden”. Isser wirklich so klug und hat den Durchblick so findet er schon von selbst zum Herrgott – aber dafür muss er erst gepredigt werden.
    Römer 10 ff.
    Die Wichtigkeit der Verkündigung des Evangeliums
    “12 Es ist ja kein Unterschied zwischen Juden und Griechen: alle haben denselben Herrn, der reich ist für alle, die ihn anrufen, 13 denn: »Jeder, der den Namen des Herrn anruft, wird gerettet werden«. 14 Wie sollen sie aber den anrufen, an den sie nicht geglaubt haben? Wie sollen sie aber an den glauben, von dem sie nichts gehört haben? Wie sollen sie aber hören ohne einen Verkündiger? 15 Wie sollen sie aber verkündigen, wenn sie nicht ausgesandt werden? Wie geschrieben steht: »Wie lieblich sind die Füße derer, die Frieden verkündigen, die Gutes verkündigen!«
    16 Aber nicht alle haben dem Evangelium gehorcht; denn Jesaja spricht: »Herr, wer hat unserer Verkündigung geglaubt?« 17 Demnach kommt der Glaube aus der Verkündigung, die Verkündigung aber durch Gottes Wort. 18 Aber ich frage: Haben sie es etwa nicht gehört? Doch, ja! »Ihr Schall ist ausgegangen über die ganze Erde, und ihre Worte bis ans Ende des Erdkreises.«
    19 Aber ich frage: Hat es Israel nicht erkannt? Schon Mose sagt: »Ich will euch zur Eifersucht reizen durch das, was kein Volk ist; durch ein unverständiges Volk will ich euch erzürnen«. 20 Jesaja aber wagt sogar zu sagen: »Ich bin von denen gefunden worden, die mich nicht suchten; ich bin denen offenbar geworden, die nicht nach mir fragten«. 21 In bezug auf Israel aber spricht er: »Den ganzen Tag habe ich meine Hände ausgestreckt nach einem ungehorsamen und widerspenstigen Volk!« .”
    In Analogie: “Wie lieblich sind die Füsse “Kunos” der ihnen das Evangelium verkündet. Denn wie sollen sie glauben ohne dass ihnen gepredigt wurde?” Vom Fusspilz bei Näherem Hinsehen ist da nicht die Rede.

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  2. Ich finde, dass der Schulunterricht weltweit komplett reformiert werden muss. Man sollte mehr auf Unterricht am Computer setzen, wo die Kinder selbständig den Stoff abarbeiten können und zwar in ihrem eigenen Tempo. Die Lehrer sollten nur noch unterstützend bei Fragen zur Seite stehen.
    Ich denke man wäre überrascht, wie viele Kinder dann mehr als doppelt schell lernen wie bisher und mehr als doppelt so schnell wie die schwächsten Schüler. So würden deutlich mehr begabte Schüler entdeckt werden und die schwächsten Schüler würden nicht überrannt und verstünden den Stoff nicht mehr, weil auch sie in ihrem eigenen Tempo lernen. Das wäre das Beste für alle Schüler, die Stärksten und die Schwächsten.

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    1. Interessanter Ansatz. Da gibt es sicher einige Vorteile, aber auch Nachteile. Als ich Junge war hab ich aus Computerspielen einiges lernen können. Allerdings stelle ich mir z.b. Mathematik umständlich vor am Rechner zu erlernen, da man ja in der Lage sein muss bestimmte Rechenwege zu ermittlen. In der Analysis und Statistik sind Diagramme ein Muss – und das geht immer noch besser mit Stift, Papier und einem geduldigen Lehrer an der Tafel.

  3. Um Klassen überspringen zu können, braucht man also eine Richterin und das Bildungsministerium muss das auch noch bestätigen. Bis das erledigt ist, ist bestimmt auch ein weiteres Schuljahr vorbei.
    Paraguay ist so ein beschissen bürokratisches Land geworden.

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  4. @Neon Knight
    in Deutschland müsste der Vater so lange um das Überspringen der Klassen kämpfen, daß der Junge schon angefangen hätte zu studieren, bis ein Familienrichter sich endlich damit beschäftigen würde, die Gutachten zu lesen.
    Nicht nur in Deutschland, aber ganz besonders dort, werden solche aussergewöhnlichen Kinder nicht nur nicht gefördert, sondern mit Missgunst betrachtet und eher ausgesondert.
    Das untere Mittelmass ist dort “normal”.
    Alle, die darunter liegen werden mit viel Geld gefördert.
    Alle, die darüber liegen werden sich selbst überlassen.
    Überdurchschnittliche Intelligenz und Fähigkeiten sind den Linksrotgrünen ein Dorn im Auge.
    Schaut man deren Lebensläufe an, weiss man warum.
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    Ich wünsche dem Jungen alles Gute und hoffe, daß er so gefördert wird, wie er es braucht.

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  5. @Nick
    Das wird von Lehrern aber keineswegs empfohlen. Lehrer sind sogar gegen digitalen Unterricht weil sie meinen dass nur der Praesenzunterricht der integralen Entwicklung des Kindes foerderlich ist.
    Das Kind braucht Interaktion mit lebenden Menschen um sich ganzheitlich zu entwickeln. Nur digitaler Unterricht bringt nichts Gutes mit sich.

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