Riesenplaneten Jupiter, Mars und Virginidenstrom setzen Akzente am Nachthimmel

Asunción: Wer etwas Muße findet sollte sich den Nachthimmel zuwenden. Es gibt im März einiges zu entdecken, vor allem auch wieder Sternschnuppen.

Der Riesenplanet Jupiter dominiert im März die erste Nachthälfte. Mit Einbruch der Dunkelheit sieht man ihn als hellen Lichtpunkt hoch im Süden. Jupiter übertrifft mit seinem Glanz alle anderen Sterne und Planeten bis auf Venus, die aber erst am Morgenhimmel tief am Osthimmel kurz vor Sonnenaufgang erscheint.

Die Venus taucht ebenfalls schon am Morgenhimmel auf. Der Mars erscheint im Gegenzug früh am Abendhimmel auf. Er kann die gesamte Nacht hindurch als auffällig rötlich-gelbes Gestirn gesehen werden.

Wer über ein Teleskop verfügt sollte sich dem Saturn zuwenden. Er ist der Planet der zweiten Nachthälfte. Den berühmten Saturnring kann man nur über ein Teleskop beobachten, ein Fernglas reicht dazu nicht aus.

Während des gesamten Monats sind nach Mitternacht Sternschnuppen des Virginidenstromes zu beobachten. Dieser Meteorstrom ist aber nicht sehr ergiebig. Seine maximale Tätigkeit ist erst Anfang April zu erwarten.

Im März, am 11., ergibt sich die Gelegenheit, in den frühen Abendstunden mit einem Fernglas oder Teleskop den “Goldenen Henkel“ zu beobachten. So wird die Erscheinung genannt, wenn die Sonne über der Regenbogenbucht des Mondes, Sinus Iridium aufgeht. Dann leuchten die Bergspitzen und Gebirgsrücken auf, während die Talsohle dieses Halbkraters noch im Dunkel der Mondnacht liegt. Sinus Iridium liegt am nordwestlichen Rand des Mare Imbrium, dem Regenmeer auf dem Mond.

Für Sternegucker ist sicherlich das eine oder andere Phänomen am Nachthimmel über Paraguay interessant, zumindest wenn das Wetter mitspielt und man das Glück hat, sich in ländlichen Regionen aufzuhalten, wo kein Licht die Beobachtung beeinträchtigt.

Wochenblatt / Wikipedia / Sternegucker BR

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