Riesiger Viehdiebstahl in San Pedro

General Resquín: Von der Estancia La Blanca S.A. gelegen zwischen den Distrikten San Pedro de Ycuamandyyú und Nueva Germania, wo im September 2011 MKS registriert wurde, wurden binnen der letzten zwei Monaten 303 Rinder gestohlen. „Es liegt die Vermutung nah, dass zwei Angestellte jedoch auch Funktionäre der Tierhygienebehörde Senacsa in den Fall involviert sind“, erklärte Silfrido Baumgarten, Eigentümer des Zuchtbetriebs.

Außerdem ist anzunehmen, dass diverse Schlachthäuser in den Fall verstrickt sind, da die Untersuchung bis jetzt ergab, dass einige seiner Rinder schon in zwei Schlachthäusern in Asunción ausgenommen wurden.

Am 14. Januar 2014 wurden 1.612 Rinder geimpft und eine Zählung am 7. und 8. März ergab eine Fehlmenge von 303 Stück Vieh. Baumgarten begann mit einer eigenen Ermittlung und fand bei der Kontrollbehörde gegen Viehdiebstahl heraus, dass am 19. Januar 45 Rinder in das Schlachthaus So’o Poty SRL abtransportiert wurden. An einem anderen Tag gingen erneut 41 Tiere an das Schlachthaus Friasa S.A. Einer der Fahrer bestätigte dem Eigentümer den Abtransport ab der Estancia La Blanca. Die Ausbezahlung des Geldes ging an Heber Hugo Ozuna und Alcides Óscar Ozuna.

Um die Tiere von San Pedro nach Asunción zu bringen braucht der Fahrer eine einwandfrei Dokumentation, die mit Hilfe von Senacsa Mitarbeitern in General Resquín zu bekommen ist. Anscheinend verhalfen die den zwei Angestellten zu sauberen Papieren. Die Arbeiter Amancio Ortiz und Ignacio Agüero verschwanden an dem Tag von ihrem Arbeitsplatz als ihr Chef merkte, dass Tiere fehlen.

Staatsanwalt Jorge Encina, zuständig für San Pedro de Ycuamandyyú, ermittelte ebenfalls und beschlagnahmte an diversen Orten Dokumente. Innerhalb der nächsten Tage werden die ersten Personen dazu angeklagt.

(Wochenblatt / Abc)

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