Rio Pilcomayo: Argentinien öffnet weiteren Kanal und schadet somit dem paraguayischen Chaco

La Embocadura: Das Ministerium für öffentliche Bauten und Kommunikation überprüfte das Projekt „Pantalón“ welches Paraguay das Wasser abgräbt. Die Öffnung des künstlichen Kanals des Projektes „Hose“, von Seiten des Nachbarlandes im Rio Pilcomayo veranlasste das Ministerium für öffentliche Bauten und Kommunikation dies anzuzeigen. Das Projekt könnte Paraguay tatsächlich das lebenswichtige Wasser stehlen.

Etwa 60 Kilometer bevor man nach Pedro P. Peña kommt, teilt sich der Fluss Pilcomayo, mit Zugang für beide Länder. Seit vier Tagen allerdings baggerten die Argentinier einen zusätzlichen Kanal welcher sie bevorteilt. Das MOPC hat gestern davon erfahren. Die Arbeiten waren von der zweistaatlichen Kommission nicht eingeplant gewesen. Eine formelle Anzeige wird Paraguay in Argentinien einreichen.

Die Absicht der getätigten Arbeiten (angewiesen von der argentinischen Regierung oder der Provinz Formosa) kann eine totale Verstopfung des argentinischen Kanals gewesen sein, was vor rund 20 Tagen passierte. Ab dato kamen zu 100% das Wasser des Flusses nach Paraguay.

Aber die jetzige Lösung sei nicht die adäquate, eine Reinigung des verstopften Kanals wäre vorzuziehen, beschwerten sich die Paraguayer. Wenn es nach den Wünschen des paraguayischen Vizeministers für öffentliche Bauten gehen würde, sollte eine neue Wassergabelung geschaffen werden, welche garantiert, das jedes Land genau 50% des flüssigen Gutes erhält.

Während die lokalen Behörden erfahren wollen, was der Hintergrund der Bauarbeiten ist, spricht die ländliche Vereinigung Paraguays (ARP) von einer Verletzung der Rechte und schlechte Behandlung durch die argentinischen Nachbarn. „Ich bin nicht dafür zum Kanzleramt zu rennen und Treffen auf höchster Ebene einzuberufen, damit uns jemand hört. Am Fluss hört uns keiner, bis dahin dringen die Abschlüsse nicht durch“, sagte Juan Bueno Núñez, Repräsentant des Viehzüchtergremiums.

Die betroffene Zone des Projektes „Pantalón” nach argentinischer Umsetzung sind 800.000 Hektar im Bajo Chaco, fügte Núñez hinzu. (Wochenblatt / Última Hora / Foto: UH)

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