Ronaldinho’s Aufenthalt in Paraguay neigt sich dem Ende

Asunción: Als der Brasilianer und sein Bruder mit gefälschten Pässen nach Paraguay einreisten, kam neben einer korrupten Struktur bei Polizei und Migraciones auch politische Beteiligung ans Licht. Der Fußballer musste hinter Gitter.

Nach einer fast sechsmonatigen Haftstrafe, gemischt aus Gefängnis und Hausarrest in einem Luxushotel, erbittet die Staatsanwaltschaft den Fall offiziell einzustellen. Da Ronaldinho’s Bruder von den falschen Pässen wußte bzw. dies in Kauf nahm, muss er 110.000 US-Dollar spenden während Dino “nur“ 90.000 US-Dollar angekreidet werden. Mit der Strafzahlung in Verbindung mit dem Gefängnisauftenhalt könnte Paraguay sein Gesicht als “juristisch unantastbar“ bewahren. Wenn der zuständige Richter dem Deal, den die Staatsanwaltschaft vorschlug, Folge leistet, könnte sich Dinos Aufenthalt bald dem Ende neigen und er kann in sein Heimatland ausreisen.

Wochenblatt / Monumental

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5 Kommentare zu “Ronaldinho’s Aufenthalt in Paraguay neigt sich dem Ende

  1. Im “juristisch unantastbar“-en Sambi Südamerikas verkürzt sich eine Haftstrafe von mehreren Jahren (für Normalsterbliche) mittels „Spenden“ von US-Dollar erheblich. Aber das ist ja in DÖCHL ebenso.

  2. Richtig erkannt! Aber das Gute bei solchen Aktionen ist nunmal, dass es diese Leute viel Geld kostet. Ansehen perlt wie Wasser ab und so geht wieder ein Sternchen unter.

  3. Mich wundert nur immer wieder, das “ klein kriminelle“ schlimmer behandelt werden als die großen, die in Schlips und Anzug ohne Handschellen vor Gericht erscheinen, wenn die dann erscheinen mögen, der “ kleine“ bekommt Handschellen und wird richtig gedemütigt in der Öffentlichkeit. Gut der Typ hat ja Geld, aber warum in Handschellen, oder ist Ihm kalt an den Händen das man die einwickeln musste? Der rennt sicher genauso wenig weg wie die großen.

  4. Im Gefängnis sei er nur einen Monat gewesen. Und fünf Monate im Luxushotel. Da wäre ich auch gerne, wenn ich meine nächste Haftstrafe wegen Bankkugelschreiber-Überfällen verbüßen muss. Fünf Monate Luxushotel und ich darf nicht einmal raus. Das muss hart sein. Für solche Fälle habe ich ja 1,6 Millionen US$ Kaution und 200.000 US$ Strafe in die Portokasse gelegt, damit ich, wenn sie mich hier im Tschungel Paragauy erwischen, nicht wie ein Pomelodieb absitzen muss.

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