San Pedro und seine Mennoniten

Río Verde: Die Vorzeigekolonie Río Verde, die rund 350 km von Asunción entfernt liegt, umfasst mehr als 20.000 Hektar fruchtbares Land. Ihre Besiedlung begann im Jahr 1969.

Aus Chihuahua, Mexiko, kamen im Jahr 1969 insgesamt 14 mennonitische Familien, um sich in der Zone von San Pedro niederzulassen. Es muss jedoch erwähnt werden, dass die 106 Personen beim besten Willen nicht die ersten im Land waren.

Die größte Gruppe mit über 5.600 Mitgliedern kam nach dem zweiten Weltkrieg und gründete 1947 Neuland im Departement Boquerón und Volendam in San Pedro. Zehn Jahre zuvor, also schon 1937, wurde eine weitere Mennonitenkolonie in San Pedro gegründet, die man Friesland nannte. Deren Mitglieder spalteten sich von denen ab, die in Fernheim, Chaco, lebten und begannen hier von neuem.

Ähnlich wie im Chaco, sorgen diese Kolonien für einen gewissen Wohlstand, welcher durch harte Arbeit erreicht werden konnte. Dennoch muss erwähnt werden, dass die Äcker in San Pedro weitaus fruchtbarer als im Chaco sind. Im Vergelich zu den Glaubensbrüdern im Chaco sind sie Opfer von Erpressung durch Mitglieder der linksextremen EPP.

Wochenblatt / Colonia Río Verde Digital News

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3 Kommentare zu “San Pedro und seine Mennoniten

  1. Irgendwie überkommt einem die Wut:
    Auf der einen Seite diese Tief-Religiösen (ich habe mit Religionen überhaupt gar nichts am Hut). Sie arbeiten, sind ehrlich, und bringen dem Land eine Menge.
    Auf der anderen Seite ist dieses Land mit seiner Gaunerregierung und seinem Witzmilitär nicht in der Lage, bzw. nicht willens, rund einhundert linke Kleingangster unschädlich zu machen.

  2. na sicher, die Mennos handeln aus Nächstenliebe! Ach nee, ist ja doch nur die grenzenlose Gier nach mehr.

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