Scharfschütze schoss aus dem Unterholz

Yby Yau: Unbekannte griffen eine Patrouille der Gemeinsamen Einsatzkräfte (FTC) mit einem Scharfschützen am Eingang einer Ranch an, die Eulalio Gómez, dem Leiter der Viehzuchtvereinigung (ARP), Außenstelle Amambay, gehört. Der Capataz wurde getroffen.

Oberstleutnant Luis Apesteguía, Sprecher der Gemeinsamen Einsatzkräfte, berichtete, dass sich der Vorfall am Freitag gegen 17:45 Uhr ereignete, als eine Patrouille von einem Scharfschützen angegriffen wurde, die sich etwa 200 Meter entfernt in einem Waldgebiet befand.

Der Vorfall ereignete sich am Eingang der Estancia Salto Diamante im Departement Amambay, die Eulalio Gómez gehört, dem Präsidenten der Ländlichen Vereinigung Paraguays, Zweigstelle Amambay, wie Apesteguía gegenüber Radio 780 AM bestätigt.

Das gepanzerte Fahrzeug wurde von mindestens fünf Kugeln getroffen. Dank der Panzerung blieben die Insassen unverletzt. Der Capataz der Estancia wurde jedoch verwundet und ins nahe Krankenhaus nach Yby Yaú gebracht, wo er operiert wurde und er ein Knochenimplantat bekam. Der Patient erlitt einen Bruch der Speiche und der Elle, ist jedoch außer Lebensgefahr und die Täter sind unbekannt.

Das Personal der Gemeinsamen Einsatzkräfte ging in das Waldgebiet aus dem die Schüsse kamen und stellte fest, dass diese aus zwei Positionen abgefeuert worden waren. Es wurden sieben verbrauchte Patronenhülsen gefunden.

“Unsere Solidarität gilt dem Präsidenten der Vereinigung der Region Amambay, Eulallio Gomez, mit allen seinen Mitarbeitern und mit den Sicherheitskräften der FTC wegen des Angriffs am Eingangstor der Ranch Salto Diamante. Viel Kraft Lalo. Sie können uns nicht von unseren Arbeitsplätzen wegjagen! Unsere Unterstützung gilt auch den Sicherheitskräften, damit sie diese terroristischen Gruppen auslöschen können”, schrieb Pedro Galli, landesweiter Leiter der Viehzuchtvereinigung, auf Twitter.

Wochenblatt / Hoy

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8 Kommentare zu “Scharfschütze schoss aus dem Unterholz

  1. Da bekommt diese FTC Übungstruppe jährlich Millionen U$D. Vor ca. 5 Jahren war der Saldo 20 Millionen U$D. Die Terroristen sind besser ausgerüstet und die Erfolge der FTC Übungstruppe halten sich in Grenzen.
    Die Terroristen ist aber auch nicht die hellsten, mit einem Scharfschützengewehr ein gepanzertes Fahrzeug zu beschießen. Womöglich noch während dessen Fahrt.

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    1. Ich denke mit einer militärischen Spezialeinheit wie der FTC ist da nicht viel zu erreichen. Auch nicht wenn Teile dieser mal werbewirksam von diesem Spezialisten, der sich Instructor Zero nennt, ausgebildet wurden.
      Denen ist nur mit geheimdienstlichen Mitteln beizukommen. Denn was nutzen die besten Kämpfer, wenn man nicht weiß wo der Feind ist.

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      1. Belege für meine Aussage:
        Der Bärtige ist der Typ der sich instructor Zero nennt. Ein heißbegehrter Ausbilder für polizeiliche und militärische Spezialeinheiten.
        https://www.youtube.com/c/TeamZEROOfficialChannel/videos
        Hier Videos, wie er 2015 Teile der FTC werbewirksam ausgebildet hat.
        https://www.youtube.com/watch?v=iIXEisBdX14
        https://www.youtube.com/watch?v=WCsERiDonjM

  2. So gesehen ist es wohl ein Glück, dass Munition hierzulande so teuer ist. Da können die Terroristen, denn ich vermute da die EPP dahinter, nicht so viel üben.
    Als Jäger bin ich der Meinung, muss der Schuss auf 200 Meter aber perfekt sitzen, sonst darf ich nicht schießen. Wenn man mit seinem Jagdgerät nicht umgehen kann, leiden nur die Tiere. Und ein Scharfschütze sollte es besser können als ein Jäger. Deshalb würde ich den nicht Scharfschütze nennen, sondern Heckenschütze.
    War jetzt eine Weile still um die EPP.

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    1. das mit dem Heckenschützen hab ich mir auch gleich gedacht, was für Idioten beschießen gepanzerte Fahrzeuge, ohne geeignete Munition. Ich denke, das sind leicht gepanzerte Fahrzeuge, könnte man schon mit .338 Lapua Mag. mit der richtigen Kugel knacken…

  3. Ich habe in meiner alten Heimat zum Spaß auf Straßenschilder geschossen, hat mächtig Spaß gemacht.
    308ter Munition muß es unbedingt sein, dann geht den ermittelnden Polizisten genügend die Muffe.

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  4. Se**ion ID 05a56ad3bc21c8a3332520ef04e41f5f358d068abef7c8156d3fa3f514447bd510

    Heckenschuetzen und Scharfschuetzen sind eigentlich die effektivste Waffe der EPP. Zusammen mit S Minen legen. Dadurch streuen sie Terror denn niemand weiss ob man nicht ne Kugel verpasst bekommt. Allerdings sind die Distanzen eines Scharfschuetzengewehrs eher gering denn mankann maximal 1 Km weitab sein. Und das sind Distanzen die schon nur ein Viehhock einer einzigen Fenz leicht umfasst. Viehbetriebe sind hier meist kilometerweit gezogen im Quadrat. Also der Heckenschuetze muss relativ nahe ran und laeuft so Gefahr entdeckt zu werden.
    Um Terror zu saehen muesste die EPP so vorgehen: Scharfschuetzen und Heckenschuetzen, Handgranaten und Antipersonenminen. Das waere das effektivste. Und dann in Staedten in dichtgedraengten Menschenmengen Messerangriffe so wie es die Assassinen taten, auch bekannt als Haschischim (von da kommt das Wort Haschisch, also Marihuana). Die Haschischim droehnten sich mit Marihuana zu und stachen in dichtgedraengten Menschenmengen in Jerusalem die christlichen Kreuzfahrer ab. Der “Alte vom Berg” wahr ihr Anfuehrer.

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