Schuhe und Lederwaren im Sheraton Hotel

Asunción: Wer sich für Schuhe und Lederwaren aus der nationalen Industrie interessiert, sollte eine Expo besuchen, die in Kürze im Sheraton-Hotel der Hauptstadt von Paraguay stattfindet.

Herausragende Unternehmen aus dem ganzen Land werden am Freitag, 27. August, von 14:00 bis 18:00 Uhr, im großen Salon des Sheraton Hotels in Asunción an der ersten Ausstellung für Schuhe und Lederwaren teilnehmen. Organisiert wird die Expo vom Ministerium für Industrie und Handel (MIC) sowie der Technischen Mission von Taiwan im Rahmen des Projekts zur Stärkung der Kapazität des Orientierungssystems für KKMU von Paraguay (FOMIPYMES).

Die Messe wird mit dem Ziel abgehalten, die Kommerzialisierung von Produkten zu fördern und zu verbessern, die aus hochwertigen Rohstoffen und nationalen Arbeitskräften hergestellt werden. Die Öffentlichkeit kann das Sheraton Asunción Hotel von 14:00 bis 18:00 Uhr besuchen, um die im Land hergestellten Produkte zu begutachten. Am Vormittag findet eine Eröffnungszeremonie statt, an der die wichtigsten MIC-Behördenvertreter und Ehrengäste teilnehmen werden.

Die Ausstellung wird mehr als 45 Unternehmen zusammenbringen, die dem Verband der Schuhhersteller und -zulieferer von Paraguay (AGRECALPY), der Kammer der Schuhindustrie Paraguays (CICPAR) sowie dem Verband der Kleinst-, Klein- und Mittelunternehmen (ASOMIPYMES) angehören. Des Weiteren sind andere unabhängige Unternehmen aus verschiedenen Städten in Paraguay vertreten, die an der Messe teilnehmen und ihre Produkte präsentieren.

Ebenso werden Hersteller von Lederschuhen, Sohlen und Lederwaren vertreten sein. Zusätzlich wird es einen exklusiven Bereich geben, in dem 15 Marken von Designerschuhen sowie Lederwarenherstellern die Möglichkeit haben, ihre neuen Produkte mit Fokus auf Innovation und High Qualität für nationale oder internationale Märkte zu positionieren.

Das vom Ministerium für Industrie und Handel im Rahmen des FOMIPYMES-Projekts eingerichtete Programm konzentriert sich in diesem Jahr vor allem auf die Unterstützung des Schuh- und Lederwarensektors. Er bekommt eine technische Unterstützung bei der Positionierung von Marken, Schulungen bei der Entwicklung ihrer Websites, Weiterbildungen in Betriebswirtschaft sowie Qualitätskontrollen zur Verbesserung der Produktionsprozesse und Standards.

Wochenblatt / Economia Virtual

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9 Kommentare zu “Schuhe und Lederwaren im Sheraton Hotel

  1. Hui, klingt ja echt top. Wäre die Ausstellung nicht im Sheraton-Hotel sondern in einem üblich vergammelten Landen könnte man meinen die Ausstellung findet in Paragauy statt. Aber zum Glück ist die Hotelkette auch zur Schuhausstellung umfunktionsfähig.

  2. Huldreich Ritter von Geilfus

    Die Arbeitsschuhe aus Paraguay fuer Feld und Weide sind recht robust gebaut. Allerdings halten sie auch nur rund 4 Monate bei taeglichem Gebrauch, aber das scheint normal zu sein. Das Modell das fuer Landser hergestellt wird kostet rund 60.000 Gs (7.5 Euro) und aehnelt den Schuhen die im amerikanischen Sezessionskrieg fuer die Soldaten fabriziert wurden welche auch nur rund 4 Monate anhielten. Diese sogenannten “Brogan” Schuhe wie hier https://encyclopediavirginia.org/382hpr-dc24630aa4deda9/.
    Die Sohle der Landserschuhe ist aus zurechtgeschnittenen Autoreifen – oder eine art Recycling. Die Sohle ueberdauert den Schuh um das wenigstens 5000fache. Das Problem ist immer dass das Leder platzt und bricht durch oftmals mehrere Zyklen von Wasserwaten und trocknen in der Woche. Dabei loest sich das obere Leder von der Sohle das an der Sohle meist nur angenagelt wurde. Obwohl das Leder oft full grain Leder ist, also das staerkste was man haben kann so ist es nicht sonderlich dauerhaft. Diese paraguayischen Broganschuhe sind hart wie Stein und ich habe Probleme sie zu tragen – daher bin ich auf “Jesussandalen” umgesattelt. Anscheinend sind unsere ritterlich adeligen Fuesse zu zart fuer Schuhe des Fussvolks.
    Ich garantiere ihnen dass die Schuhe die das Ausgestellt sind von geringer Qualitaet sein werden da alles andere als diese Landsknechtsschuhe aus der amerikanischen Zivilkriegsaera mit weichen Sohlen ausgestattet sind die man sehr schnell bis zum Strassenboden durchgetreten hat. Paraguaysiche Sohlen haben meist immense Luftraeume in der Sohle die bald durchgetreten sind. Es gibt einfach nicht gutes Material fuer gute Handwerksarbeit in Paraguay.
    Z.B. die PU Schlappen Made in Paraguay sind aus wenigstens nur 33% so dichtem PU gemacht als ihr Konterpart aus Brasilien (mehr Luft im PU und damit geringere Kosten). Die Dinger laufen sich in ein paar Wochen durch wenn man sie regelmaessig brauchen wuerde.
    Die Schuhe im Artikelbild sind eher “Justiziarschuhe” deren einziges Anliegen ist “Moesen einzutreten” und einen auf Playboy zu machen. Full grain Leder wird das nicht sein sondern eher “genuine” Leder welches nur etwa halb so stark, reissfest und biegefest ist.
    Ein anderes Beispiel: das “Birkenstock” Ersatz der Aussensohle das man in Paraguay bekommt hat wenigstens etwa nur 50% die Densitaet wie die originale Birkenstock EVA Sohle – das Zeug tritt nach ein paar Wochen durch und ist so plattgedrueckt wie eine Bananenschale. Birkenstock verwendet zwar auch nur genuine Leder aber die verstaerken alles mit Jute, einem sehr dichten Filzgeflecht und einem sehr starken Kleber so dass diese Bindemittel das Leder nicht auseinanderfallen lassen. All diese technische Versiertheit des Birkenstockschuhs findet man bei den paraguayischen Schuhen nicht.
    Zudem wird ja all das gute Leder aus Paraguay exportiert so dass im Land nur der Ramschrohstoff bleibt.
    Mehr als 50.000 Gs ist der Paraguayer meist nicht bereit fuer ein paar Schuhe zu zahlen oder fuer einen Guertel. Da reduzieren die Hersteller eben an Qualitaet und Materialien. Die meisten Eisenteile bei Schuhen, Guertel, etc. fangen bald an zu rosten da es meist Billigware aus China ist deren Eisen nur elektrolytisch in einem Kupferbad notduerftig verkupfert wurde. Zum Vergleich: eine gute Guertelschnalle von Amazon kann leicht alleine 150.000 Gs kosten wo der Paraguayer aber erwartet dass der fertige Guertel nicht teurer ist als 40.000 Gs.
    Das ist wohl der Grund fuer die Ramschware.
    Im Nobelhotel will man also die Reichen und Schoenen abfangen und fuer die nationale Produktion begeistern. Ob Horaz Cartes das einkauft ist zweifelhaft – der deckt sich eher bei Gucci, “Dolci” oder Yves Saint Laurent ein.

    1. Also wenn ich sonst immer am Motzen bin über Paraguay. Aber die Schuhe von CEI (glaubs, kann man gar nicht mehr erkennen) – made in Paragauy – sind echt gut. Haben damals halt 280.000 gekostet (als der Kurs um einiges tiefer war als heute). Vielleicht nicht so schicki-micki wie von Cuggi, aber ich will ja nicht wie ein Clown rum laufen. Die Schuhe habe ich mir gleich 2x gekauft. Zum gleichen Preis wie einmal die Schuhe von Caterpillar. Einfach ohne Bulldozer dazu. Aber die Caterpillar sind schon längst Geschichte. Ich kenne natürlich nicht alle Schuhmarken made in Paraguay. Aber CEI kann ich empfehlen.

      1. Huldreich Ritter von Geilfus

        CEI calzados ist wohl eine Markenraubkopie der Argentinier da es eine gleiche Firma in Argentinien mit dem Namen gibt.
        http://ceicalzados.com.py/producto/m259/
        Das sind Staedterschuhe und bestens geeignet fuer “Funktionierende der Öffentlichkeit”, fuer Staatsbeamte um schick auszuschauen. Die Sohle der Heerentreter ist in 6 Monaten durchgetreten. In der Fenz hielten sie 4 Monate.
        http://www.calzadoscei.com.ar/coleccion.html
        Da hat ein Paraguayer den Markennamen der argentinischen Firma CEI geklaut.
        http://www.calzadoscei.com.ar/20_b370.html
        Die Sohle bei diesem robustestem Teil aus Argentinien ist zweiteiliges PU. Unten eine dünnere als dünne Schicht etwas denserem PU dann nur oben noch Schwamm. Siegehen weich und haben viele Luftraeume so dass du auf dem Land in 6 Monaten neue kaufen muesstest und am ersten Tag hast schon Dornen im Fuss. Das sind baile Schuhe fuer Nicks Prostituierte. Alle Schuhe von CEI haben weiche PU odsr ähnliche Sohlen. Die sind abriebfreudig und bald durchgetreten.

      2. Gut möglich, dass das eine argentinische Firma ist. Es stimmt auch, dass es keine Arbeiterschuhe sind, denn ich laufe nicht mit Arbeiterschuhen herum. Gemäß ein paar frustrierter, sich bei bester psychischer Gesundheit fühlenden PY-Sonnenbrilly-Willy-Facebock-Immobilienhaien a la Hinze & Kunze & Co., die hier sporadisch mal ihren Frust über das schöne 300-Tage-Sonnenscheinland inkl. eben so viele Tage Müllabfackel wegen nicht florierenden Geschäfte mit neuem Frischfleisch ablassen, brauche ich nur auf HARZ IV zu warten. Dazu brauche ich keine Arbeiterschuhe. Es stimmt jedoch nicht, dass diese Schuhe schnell durchgefickt sind. Ganz im Gegenteil. Ich habe damit schon viele Kilometer vom Sofa zum Kühlschrank und 1x monatlich sogar zur HARZ IV Zahlstelle abgespult und das Profil ist noch 1A de la 1°ra.

  3. Huldreich Ritter von Geilfus

    @jabali et al.
    Hier sehen sie wie Birkenstock eine Sandale bzw Schuh mit billigsten Materialien aber gut ingernieurtem Design und Verarbeitungsweise sehr sehr dauerhaft machen kann.
    Why is Burlap in Birkenstocks? – (CUT IN HALF) – Birkenstock Review – https://www.youtube.com/watch?v=XxFmZ8uxRfc&t=3s
    Die Birkenstock bestehen aus Kork welches Abfall der Weinstoepselherstellung aus Portugal ist, also billigstes Material, dann aus Jute, eines der billigsten Materialien welches den Kork und das genuine Leder der Innensohle zusammenhaelt und dann aus dichtem Filz das das PU “Leder” am Auseinanderfallen hindert wenn das Oberteil nicht “echt Leder” ist. Unter “echt Leder” versteht man meistens die niedrigste Qualitaet an Leder und zwar das sogenannte “genuine Leder”. Das ist wirklich das Billigste was es gibt. Dann bestehen die Birkenstock zum groessten Teil aus hochwertigem Kleber, billig aber macht was er soll und zwar andere billige Materialien am Auseinanderfallen hindern zusammen mit dem Jute.
    Alles in allem kostet die Herstellung der Birkenstock in etwa rund 50.000 Guaranies, also rund 6.25 Euro – mehr auf keinen fall. Sie werden aber fuer rund 100 Euro auf Amazon verkauft. Das ist dann ein mark-up von rund 1500%.
    Also die Birkenstock kosten rund das 1500fache wie deren Herstellungskosten.
    Man koennte die Birkenstock auch gut fuer 100.000 Guaranies kaufen, fuer rund 13 Euro und so haette Birkenstock noch immer eine Marge von sagenhaften 100%.
    Und so laeuft es allewege – am wird allewege angeschissen.
    Farting Amazon Knockoffs vs Real Birkenstock – (CUT IN HALF) – https://www.youtube.com/watch?v=8f8tvGYRjsg
    Hier ein Vergleich von schlechtem Design Birkenstock Made in China. Warum dann nicht gleich die genauso machen wie die Deutschen?
    Jetzt wissen sie wie Schuhe Made in Paraguay gebaut sein werden…

  4. Huldreich Ritter von Geilfus

    Hier ein paar Schuhe aus dem 2. Weltkrieg analysiert. Die waren damals besser gebaut als heute die modernen Schuhe.
    Are 77 Year Old WW2 Boots BETTER Than Modern Boots? – (CUT IN HALF) – https://www.youtube.com/watch?v=Wtxpzw0jvNg
    Das meiste Schuhzeug heute hat “geplante Obsoleszenz” eingebaut, beabsichtigt und eingeplant.

  5. Huldreich Ritter von Geilfus

    @jabali
    Ja CEI ist eine argentinische Firma. Auch die von Paraguay nur ist es eine Zweigstelle der Argentinier.
    Noch nicht mal eine paraguayische Firma ist das. Aber man fertigt auch in Paraguay. Vielleicht fallen ihre Stelzen deswegen nicht auseinander weil es eine argentinische Firma ist.
    Hier der Beweis: El ministro Leite, visitó calzados CEI en el marco de la Semana de la Industria. – https://www.youtube.com/watch?v=N93ZtY9DxAA
    Die ganzen Geschaeftsfuehrer haben einen argentinischen Dialekt. Anstatt “paraguayo” sagen sie “paraguascho” und ditto anstatt “argentino” sagen sie “Arschentino” (ohne Arsch versteht sich). Anstatt “alli” sagen sie “aschi”.
    Da haben sies – alles was hier produziert wird und nicht beim ersten Schritt auseinanderfaellt wird von Auslaendern hergestellt oder ist eine auslaendische Firma.

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