Schulbeginn

Asunción: Nach den zweiwöchigen Winterferien, beginnt heute wieder für 1.600.000 Studenten die Schule.

Mit den Schulbeginn tauchen auch immer die gleichen Probleme auf, die Gewerkschaften der Lehrer sprechen wieder von Streik. Er soll im August durchgeführt werden und die
Angleichung der Gehälter der Lehrer als Ziel haben, diese Angleichung wurde im Haushaltsplan 2015 nicht aufgenommen. Wie viele Schultage durch den Streik von den letzten 88 Schultagen dieses Jahres verloren gehen, weiß niemand.

Ein anderes Problem ist, trotz millionenschwerer Auszahlungen der nationalen Entwicklungsbank, die Schüler, in ihre „armen“ Schulen, zurückkehren. Nur ein Beispiel,etwa 60 Schüler aus der Schule der Siedlung 11.Mai in Nepomuceno, Caazapa, erhalten Unterricht unter freiem Himmel. Vor 10 Jahren wurden Teile der Klassenzimmer gebaut, doch nie fertiggestellt. Das Bildungsministerium hatte den Betrag von 15.000.000 Guaranies zur Verfügung gestellt, klagt Direktorin Milciades Rojas.

Trotz der jährlichen Versprechen, den Kindern die Grundausstattung für die Schule bereitzustellen, (Kit Escolar) müssen die Eltern dazukaufen. In den Kits fehlen viele versprochene Schulutensilien, wie Hefte, Kugelschreiber und Bleistifte, berichten Direktoren und Schüler der verschiedensten Bildungseinrichtungen.

Das Bildungsministerium hat für das Schulfrühstück einen Zweimonatsvertrag abgeschlossen, da durch richterlichen Beschluss der alte Vertrag für ungültig erklärt wurde. Ein Aufruf für eine neue Ausschreibung ist in Arbeit.

(Wochenblatt/ABC)

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2 Kommentare zu “Schulbeginn

  1. Einerseits müssten sich die Lehrer nicht beklagen, denn die vom Staat den Kindern zur Verfügung gestellte Milch die nicht konsumiert wird, wird gerne mitgenommen. Auch ziehen die „Schuldirektoren“ gerne Gelder der Eltern ein, um ihnen später mitzuteilen, dass sie übers Ohr gehauen wurden und das Geld leider weg sei und sie bitte nochmals bezahlen.
    Andererseits ist es schon bedenklich, dass es im Senat und anderen staatlichen Institutionen Angestellte wie Kellner und Fahrstuhl-Helfer gibt mit horrenden Gehältern, während Lehrer und Polizisten offiziell wirklich wenig verdienen. Wahrscheinlich ist die Polizei auch gerade deshalb so korrupt.

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