Schweizer Botschafter hob die Tüchtigkeit der Mennoniten hervor

Loma Plata: Am gestrigen Donnerstag besuchten der Schweizer Botschafter Didier Pfirter, zusammen mit Honorarkonsul Santiago Llano und dem Landsmann Samuel Gerber, die Mennonitenkolonien im Chaco.

Die Schweizer Delegation verifizierte unter anderem die Schweizer Kolonie Rosaleda sowie Isla Po’i, Milchfabrik Trébol, den Schlachthof Frigochorti und die Kooperative Chortotzer Komitee in der Kolonie Menno.

Pfirter, mit Sitz in Montevideo, Uruguay, ist auch zuständig für Paraguay. Lokal wird er von Honorarkonsul Santiago Llano vertreten.

Didier erklärte, “dass der Chaco eine sehr wichtige Region für Paraguay sei”. Er hob den Willen der Mennoniten hervor, die es zu Beginn schafften im Chaco zu überleben und später Kolonien aufzubauen, die neidisch machen, wo das Durchschnittseinkommen fünfmal höher ist als im Rest des Landes. “Es ist etwas sehr bemerkenswertes, mich interessierte es sehr das kennenzulernen”, so Botschafter Pfirter.

In Bezug auf bilaterale Beziehungen, “sieht man Paraguay als stabiles Land in Südamerika an, mit fruchtbarer Erde und großem Süßwasservorkommen, was in Zukunft bei der Ernährung der Bevölkerung eine wichtigerer Rolle spielen wird, da an anderen Stellen der Erde es immer schwieriger wird Nahrungsmittel anzupflanzen. Die Schweiz zum Beispiel ist ein Land was sich niemals selbst ernähren konnte“, so Pfirter.

Heutzutage leben in Paraguay etwa 1400 Schweizer Eidgenossen sowie viele Nachkommen, unter anderem von Persönlichkeiten wie Moisés Bertoni und Emilio Hassler.

Im vergangenen Jahr wurde die Schweizer Botschaft endgültig geschlossen. Die Entscheidung den Schweizer Botschafter in Montevideo für Paraguay zuständig zu machen, und nicht den aus Buenos Aires, soll die Gleichheit der beiden kleineren Staaten hervorheben und zeigen, dass ihnen die gleiche Wichtigkeit beigemessen wird.

Der Besuch des Museums von Loma Plata beeindruckt besonders den Botschafter, in dem auf Bildern die Geschichte aus Entbehrung und Fortschritt festgehalten wurde.

Wochenblatt / Abc Color

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8 Kommentare zu “Schweizer Botschafter hob die Tüchtigkeit der Mennoniten hervor

  1. Recht hat der Botschafter! Wenn die Ignoranz nicht im Wege wäre, könnte die gesamte paraguayische Gesellschaft viel davon lernen und übernehmen. Können dem die Paraguay-Versteher wenigstens zustimmen?

    1. Die Paraguayer sind lernfähig, die wissen jetzt wie das geht im Chaco, darum könnten die Mennoniten wieder gehen. Sie wollen ja dass sie lernen, das ist die Schlussfolgerung!!!

  2. Wenn die Mennoniten nicht waeren, waere Paraguay ein 5.Welt-Land auf dem Niveau der subsaharischen Staaten.

    Und trotzdem mag man sie hierzulande nicht wirklich. Neid, wuerde ich sagen. Aber man duldet sie, weil man zumindest einsieht, dass man ohne sie wohl sogar Milchprodukte importieren muesste. Und die ganz Intelligenten wissen sogar, dass die Mennoniten den Indianern in der Gegend Arbeit und Bildung geben.

  3. Ich bewundere die Mennoniten auch. SIe haben hohe Opfer gebracht als sie den Chaco in der ungewohnten Hitze urbar machten. Etwa jeder 10 starb am Anfang in den erste Monaten, so hart war es.

  4. Eigentlich sollte mann sich nicht wundern über das harte Durchhaltevermögen das wir Mennoniten haben. Vielmehr sollte man hinterfragen: „Wo kommt so ein Mut her.“ Als Mennonit bin ich fest überzeugt, dass nur nur der Glaube an Jesus Christus und der Gehorsam ( Respekt ) des Wortes Gottes, ( Bibel ) uns diesen Erfolg möglich macht und noch gibt. Dieser Glaube an einem Liebenden Gott ist eifach Wunderschön. Mit Jesus Christus im Herzen findet Mann einen guten Sinn im Leben.

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