Seit 8 Monaten ohne Trinkwasser

Kolonie Independencia: Das Problem mit dem Trinkwasser spitzt sich weiter zu. Gerade in Bezug auf das Coronavirus ein Paradoxon, wenn die Bürger aufgefordert werden, öfters die Hände zu waschen, aber dies unmöglich ist, wenn kein Wasser vorhanden ist.

Überall im Land herrscht an vielen Stellen Wasserknappheit, so auch in der Gemeinde Santa Catalina. Die Einwohner fordern die Behörden auf, das Problem des Wassermangels unverzüglich zu lösen. Wie sie erwähnen, haben sie diese Situation seit mehr als 8 Monaten durchgemacht.

Die Bürger beantragten die Installation eines artesischen Brunnens in der Gemeinde Santa Catalina, Distrikt Independencia, Departement Guairá. Der Beschwerde zufolge ist die Kommune schon seit geraumer Zeit mit Schwierigkeiten in Bezug auf lebenswichtige Flüssigkeit und angesichts der Dürre konfrontiert, die das ganze Land durchmacht.

Der Beschwerde zufolge haben die Betroffenen bereits Institutionen wie die Gouverneursregierung von Guairá, die Stadtverwaltung von Independencia und die Behörde Senacsa besucht, aber bis jetzt hat sich in der Sache absolut nichts getan.

Die Bürger aus Santa Catalina waschen ihre Wäsche in Bächen und füllen Wasser in Kanister ab, um zumindest ihre hygienischen Grundbedürfnisse befriedigen zu können. Jedoch wird dieses Unterfangen durch die Trockenheit und extreme Hitze immer schwieriger.

Wochenblatt / El Informante Guairá

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6 Kommentare zu “Seit 8 Monaten ohne Trinkwasser

  1. Mein Respekt all den Paraguayern die das schon ewig lang mitmachen. Weiss nicht wie es anderswo ist, aber Independencia glänzt nicht mit der öffentlichen Wasserversorgung.

    1. Was heißt hier „Respekt all den Paraguayern die das schon ewig lang mitmachen“? Ich finde das in höchstem Maße trottelhaft, so lange Geduld zu zeigen. Warum gehen diese Paraguayer nicht schon längst auf die Barrikaden bei solch unfähigen und verantwortungslosen Politikern? Mit ewiger Geduld wird sich hier überhaupt nichts ändern, denn die Poltiker müssen sicherlich nicht unter Wasser- oder Strommangel leiden. Sie verfügen über genug Geld um Vorsorge jeglicher Art getroffen zu haben. Nur das verdummte Volk darf leiden!

  2. Na gut. Da bekäme auch ich langsam durst und grüße Füße so nach 8 Monaten ohne Wasser. Aber: Sollen die protestierenden Bürger halt auch ihre Steuern bezahlen, was sicher die meisten nicht haben, da sie deswegen ihr Haus nicht verlieren werden. Nur so können die Behörden und Politiker genügend abzweigen und mit dem Rest noch Brunnen bauen.

  3. Aber immer weiter fleißig Urwälder abholzen selbst in Schutzgebieten. Habe mit Niemand Erbarmen der das noch gut heißt aber über Wassermangel sich beklagt. Bäume sind mehr wert als Soja oder Viehhaltung und nur wer das Gesetz einhält 30% seines Lands zu Bewalden hat das Recht sich jetzt zu beklagen.

    1. Asgard, ist richtig, aber die meisten, die sich beschweren, haben nur 360m², da muss das Haus drauf passen und 2 Bäume zum Schatten spenden, das war es dann auch, weil man ja das Grundstück auch noch befahren oder betreten muss. Diejenigen, die Wälder abholzen scheren sich einen Dreck um die Bewohner. Wenn dann sich so eine Irrenanstalt wie die Essap hinstellt und sagt, „wir können nicht liefern“ weil irgendwelcher Dinge, das ist eigentlich schon mehr als Körperverletzung und diesen Personen sollte man alles private Kapital entziehen und dafür sorgen, das alle in dieser warmen Zeit, ohne Regen, zumindest den Grundbedarf haben.

      1. Ja. Und die zwei Bäume sind natürlich ausgerechnet paragauysche Mangobäume, die das ganze Jahr über das Patio mitsamt dem Patio der Nachbarn mit Blätter zum Abfacklen versauereiert, die man dann zusammen auf einen Haufen über dem Müll wischt, ausser der Mangobaum wirft seine kleinen Früchte ab, die niemand isst, nicht einmal der Einheimische, sollen ja auf dem Haufen für Brandbeschleunigung helfen.

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