Selbsthilfe in San Bernardino: Wenn Nachbarn die Sicherheit in die eigene Hand nehmen

San Bernardino: Angesichts der wachsenden Sorge über die Unsicherheit haben Bewohner der Sommerhauptstadt eine Gemeinschaftsorganisation ins Leben gerufen, um bei Raubüberfällen, Unfällen und Notfällen schneller reagieren zu können.

Carlos Bogado, Vorsitzender der “Asociación de Seguridad y Alerta Sanber“, erklärte, dass die Initiative nach dem Vorbild eines Nachbarschaftssystems aus Ita Enramada entstand.

„Wir haben uns vor einigen Monaten als Verein formiert und die Idee einer Stadtteilgruppe übernommen, um sie in San Bernardino umzusetzen“, so Bogado. Derzeit verwaltet die Vereinigung zwei WhatsApp-Gruppen namens “Alerta“ (Alarm) und “Seguridad“ (Sicherheit), über die Nachbarn verdächtige Vorfälle melden und sofortige Hilfe anfordern können.

Zudem gab er bekannt, dass den beiden Polizeistationen der Stadt hochwertige Smartphones übergeben wurden, um die Kommunikation und die Reaktionszeit der Polizei zu beschleunigen. „Ziel ist es, bei Raubüberfällen, Einbrüchen oder Unfällen sofort Alarm schlagen zu können“, erklärte Bogado.

Die Organisation setzt sich darüber hinaus für die Errichtung eines Stützpunktes der Spezialeinheit “Lince“ in San Bernardino ein und ruft die Anwohner dazu auf, private Überwachungskameras vor ihren Häusern zu installieren, um die Prävention zu verbessern.

Wochenblatt / Megacadena

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