Selbstjustiz statt langer Wartezeiten

San Lorenzo: Ein mutmaßlicher Räuber wurde letzte Nacht von Nachbarn des Stadtteils San Isidro de Barcequillo überrascht, nachdem er eine junge Frau auf offener Straße attackierte. Eine schnell eingreifende Menschenmenge knüpfte sich den Mann vor.

Da die Polizei nicht vor Ort war, zögerten die Nachbarn nicht und schlugen ihn mehrmals. Der Instinkt der Bürger, was die kriminelle Energie angeht, war nicht falsch, denn gegen den 35-jährigen Bernardino Palacio Ortiz lag noch ein offener Haftbefehl wegen schwerem Raub aus dem Jahr 2012 vor.

Das Opfer, welches nach der ersten Annäherung durch Palacio Ortiz um Hilfe schrie wurde tatsächlich gehört, was das schnelle Eingreifen, wenn auch nicht durch die Ordnungskräfte, ermöglichte. Als die Meute mit ihm fertig war übergaben sie ihn der Polizei, die ihn wiederum ins Notfallkrankenhaus Emergencias Medicas bringen musste. Der Kopf und speziell das Gesicht waren überzogen mit zahlreichen Verletzungen.

(Wochenblatt / Abc)

CC
CC
Werbung

Bitte achten Sie darauf, dass Ihre Kommentare themenbezogen sind. Die Verantwortung für den Inhalt liegt allein bei den Verfassern, die sachlich und klar formulieren sollten. Kommentare müssen in korrekter und verständlicher deutscher Sprache verfasst werden. Beleidigungen, Schimpfwörter, rassistische Äußerungen sowie Drohungen oder Einschüchterungen werden nicht toleriert und entfernt. Auch unterschwellige Beleidigungen oder übertrieben rohe und geistlose Beiträge sind unzulässig. Externe Links sind unerwüscht und werden gelöscht. Beachten Sie, dass die Kommentarfunktion keine garantierte oder dauerhafte Dienstleistung ist. Es besteht kein Anspruch auf Veröffentlichung oder Speicherung von Kommentaren. Die Entscheidung über die Löschung oder Sperrung von Beiträgen oder Nutzern die dagegen verstoßen obliegt dem Betreiber.

9 Kommentare zu “Selbstjustiz statt langer Wartezeiten

  1. Guter Einsatz

    in Deutschland hätte die junge Frau höchstwahrscheinlich vergeblich um Hilfe gerufen.
    Man mischt sich ja nicht ein, damit man in nichts hineingezogen wird.
    Vor allem dann nicht, wenn der Täter „Südländer“ ist.

    Hoffentlich halten die Schmerzen noch eine Weile an.

  2. Wenn die Unsicherheit weiterhin wächst wie bis jetzt und die Polizei nur am Rande das Geschehen beobachtet, anstatt schnell einzugreifen, dann ist es nur noch eine Frage der Zeit bis das Volk, wenn sie einen solchen Strolch auf frischer Tat ertappt, ihn sofort ins Jenseits befördert.

    Die Leute sind es leid sich ständig von solchen Tagedieben tyrannisieren zu lassen. Wenn diese kriminellen Verbindungen zwischen Gaunern und Justiz nicht aufgelöst werden, nehmen die Bewohner die Justiz selbst in die Hand. Tagtäglich hört und liest man, dass Personen mit einem Vorstrafenregister lang wie die Bibel festgenommen wurden, die normalerweise im Gefängnis einsitzen müssten. Dazu braucht es Richter und Staatsanwälte die mit den Gaunern Hand in Hand arbeiten, ansonsten wäre dies nicht möglich.

  3. da hat er ja noch Glück gehabt, in Bolivien hätten die Leute ihn wahrscheinlich aufgehängt

  4. kopfschüttler

    Na was sind das denn hier für neue Töne ?
    Für ähnliche Vorschläge meinerseits bin ich hier vor noch nicht allzulanger Zeit fast GEKREUZIGT worden.

  5. den Leuten gehoert ein Orden verliehen, nur so gibt Abschreckung fuer andere Kriminelle der gleichen Art! Bravo Bravo, weiter so – hier haben die Leute eben noch Eier!