Seltsames Fischsterben

Wieder einmal ist eine Vielzahl von Fischen verendet, diesmal bei Fuerte Olimpo in Alto Chaco. Das Umweltsekretariat wurde bereits über das Geschehen in Kenntnis gesetzt, aber der schlechte Zustand der Straßen in Richtung Chaco führt zu einer Verzögerung bei der Untersuchung des Sachverhaltes.

David Fariña, Ingenieur und Leiter für Hydrologie im Umweltsekretariat, sagte, der seltsame Tod der Fische sei vor drei Tagen aufgetreten und könne erst jetzt genauer untersucht werden, die Straßenverhältnisse wären in der Region von Fuerte Olimpo extrem schlecht gewesen. Carlos Almiron, ein örtlicher Korrespondent, sagte, am Montag hätten Anwohner das Fischsterben im Paraguay Fluss bemerkt und die Behörden verständigt. Laut Fariña sei es sehr wahrscheinlich, dass der Tod der Fische durch einen Mangel an Sauerstoff verursacht wurde, es könnte aber auch durch eine Umweltverschmutzung in der Umgebung passiert sein. Er fügte an, Staatsanwälte und weitere Behörden hätten schon erste Wasser-und Bodenproben genommen.

„Am Ufer sind verschiedene Arten von toten Fischen angeschwemmt worden. Die Ursache wird wohl Sauerstoffmangel gewesen sein. Das Phänomen tritt in regelmäßigen Abständen auf wenn der Flusspegel steigt. Die örtlichen Fischer in der Region aber geben den Viehzüchtern die Schuld. Sie verspritzen Chemikalien um Schädlinge zu töten und dann wird auch der Fluss vergiftet“, sagte Almiron. Ein ähnlicher Fall ereignete sich im Januar bei Pilar, die Untersuchung für das damalige Fischsterben ergab eine natürliche Todesursache.

Quelle: ABC Color