Sertrán bietet seinen Dienst nun der Straßenpolizei an

Asunción: Entfernt davon eine Schlappe einzugestehen oder gar Platz zu machen, sah sich das städtische angeforderte Unternehmen nun veranlasst, sich dem Ministerium für öffentliche Bauten und Kommunikation, Geldgeber der Straßenpolizei, anzubieten.

Dank vorhandener Infrastruktur in Form von ausgebildeten Angestellten sowie der Technik sieht das Privatunternehmen aus dem Freundeskreis des Präsidenten der Republik vor, seine Dienste der „Policía Caminera“ anzubieten, damit die bestehende Quelle nicht versiegt.

Einer der Eigentümer von Sertrán, Petronio Muñoz, erklärte heute nach der Entscheidung des Obersten Gerichtshofes, dass immer Interesse des Ministeriums für öffentliche Bauten bestanden habe.

Muñoz sagte allerdings, dass derzeit kein Kontakt zu der staatlichen Institution besteht was ihn von einem Angebot jedoch nicht abhalten wird.

„Wir sind ein kommerzielles Unternehmen was Verkehrssünder erkennt und reklamiert. Wenn wir mit dem MOPC eine Übereinkunft treffen können, werden wir weiterhin unsere Dienste anbieten.

Dieser Möglichkeit dürfte nicht viel entgegensprechen, da Lugo seinen Kontrahent, Efraín Alegre, schon vor Monaten aus besagtem Ministerium entlassen hat.

Ziemlich sicher in seinen Aussagen nimmt Muñoz an, mit dem Dienst weiterhin dem Staat, wenn schon nicht einer Stadt, hilfreich zu sein. Nicht dass an dem Dienst an sich etwas auszusetzen sei, er muss nur verfassungsmäßig gerechtfertigt eingesetzt werden.

Wenn sich also der Staat bereiterklärt 70 – 80% der Strafen an ein Privatunternehmen abzugeben, dann ist es dem entweder gut gesinnt oder verschenkt offensichtlich Geld. Auch der paraguayische Staat hat genug finanzielle Reserven um selbst ein solches System ins Leben zu rufen und es zu betreiben. Recht für diese Aussage geben einem all die staatlichen Betriebe die trotz hoher Verluste am Leben gehalten werden.

Muñoz fügte hinzu, dass die Städte es waren, die diesen Dienst in Anspruch nehmen wollten.

Über die Aussage, dass einige Verkehrssünder ihr Geld zurückhaben wollen antwortete er schlicht, dass dieses Urteil nicht rückwirkend ist und somit die Personen, die bezahlt haben, kein Recht hätten Klagen einzureichen.

(Wochenblatt / Abc)

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5 Kommentare zu “Sertrán bietet seinen Dienst nun der Straßenpolizei an

  1. Warum solch grosse Aufregung. Einem Blinden würde ich die Strafe nachlassen, da dieser die aufgestellten Schilder nicht sehen kann, alle anderen müssen zahlen! Wir brauchen mehr Ordnung und Disziplin im Verkehr und nur durch Strafen kann man erziehen. Predigen hilft wenig.

  2. @Beobachter
    Na dann hoffe ich doch auch auf Schilder…
    Das die „ausgefallene“ Ampel eigentlich^^ ROT war…

    ebenso wie Schilder für ein gerade erst auf den schönen Rutas kaputt gegangenes Abblendlicht…

    und noch viele Schilder mehr…lol.

    Das Letzte hat mich mit Verhandlung doch noch 2 Journales gekostet^^.
    Da die Muni hier in Tobati eine NEUE Einbahnstrasse erschaffen hat.^^ das Schild steht/stand aber leider nicht aus Fahrtrrichtung ASU/CAACUPE kommend, sondern NUR auf der anderen Seite…
    also für den eigentlichen Gegenverkehr bestimmt.^^
    Die Abbiegepfeile auf der Fahrbahn sind/waren aber nicht geändert…
    Jetzt, sogar Monate danach noch nicht…
    Dafür steht die MuniPolizei auch immer bereit^^…

    Und wenn alles nichts hilft, dann wird eben ein CONTRAMANO „erfunden“…so geschehen in EMBOSCADA^^
    Bei „Zahlungsverweigerung“ = DOPPELTE STRAFE^^…
    die mit ca. 1.6 M sowieso schon übertrieben hoch war.^^

    Mal eventuell NICHT NUR BEOBACHTEN, sondern am Strassenverkehr teilnehmen.^^
    Hier auch besonders viel Spass in ASU…da sich hier Schilder von 40km/h mit denen von 60km/h schön abwechseln…wenn es den mal Welche gibt^^.

    Im Übrigen „soll“ die PRIVATE SERTRAN ja auch ungerechtfertigterweise abkassiert haben.^^
    Kann ich nicht bestätigen, da ich gsd KEIN Schreiben von den Leuten bekommen habe.^^

    Alleine die „Gerwinnverteilung“ ist aber schon eine Frechheit…und die mit involvierten MUNIs bzw. deren „Betreiber“ wohl auch „Gewinnbeteiligt“^^

    >Ansonsten ist das auch ein ITAIPU-Vertrag^^

  3. @YO^^
    Das ist gerade das Interessante am Strassenverkehr. Heute so und morgen anderst. Eine Herausforderung für Alle. Wir müssen uns anpassen Leute! Bei uns ist wenigstens noch was zu holen, wen sollen sie sonst abkassieren! Wohlhabende Paraguayer zahlen so und so nichts und die Anderen haben kaum das Geld für den Benzin. Also bleiben nur noch wir übrig. Man muss Zahlungswillig sein, dem Land indirekte Entwicklungshilfe leisten und das sind wir gefordert, schliesslich leben wir, wie man immer hört, im Paradies und das hat eben seinen Preis.

  4. @Beo…
    Na dann zahl mal schön weiter…^^
    Dachte immer, das PARADIES sei für ein arbeitsames, aufopferndes Leben, nach dem Tode.^^
    Na, so kann man sich ja irren.^^

    (Wusste ja nicht, das es dort auch „Blutsauger“ gibt…
    und das nicht NUR Moskitos^^.)

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