Sicherheitsorgane des Landes aufgewacht?

Sargento López: Heute vor 7 Jahren wurde Edelio Morinigo von der EPP entführt und wieder ist eine der Parallelerscheinungen in der Munde aller. Heute kommt es zu diversen Hausdurchsuchungen, um die Entführer und Mörder von Jorge Rios von der ACA dingfest zu machen.

Zwei Wochen vor der Entführung von Jorge Ríos, der vorgestern Abend am Ufer des Río Apa in Brasilien gefunden wurde, war die ACA schon im Bereich der Stadt aktiv.

Sie entführten eine Frau von der Estancia San Jorge, in dem Glauben die Ehefrau des Besitzers als Geisel zu nehmen und forderten 700.000 US-Dollar Lösegeld. Bei der Entführung erschossen sie Jonás Fernando Àlvez (38) auf der besagten Estancia. Die Frau, Josimeire Vieira de Oliveira, ließen sie nach fünf Tagen wieder gehen, weil sie merkten, dass sie sich vertan hatten. Im Visier hatten sie die Ehefrau von Besitzer Valdemar Padinha.

Der Ort, wo das eingangs geforderte Lösegeld übergeben werden sollte, befand sich auch am Ufer des Rio Apa, was darauf hinweist, dass sich die Mitglieder entweder am paraguayischen oder brasilianischen Ufer ein Versteck eingerichtet hatten.

Im Bereich von Sargento José Felix López wurden gestern und heute weitere ACA Mitglieder vermutet und gesucht. Zusammen mit den brasilianischen Behörden, die gestern ein Paar verhaftet haben sollen, will man die ACA auslöschen und alle Mitglieder hinter Gittern bringen.

Insgesamt drei Staatsanwälte wurden von der paraguayischen Seite auf den Fall angesetzt. Die gemeinsamen Einsatzkräfte im Kampf gegen die EPP unterstützen die Durchsuchungen tatkräftig.

Wochenblatt / Abc Color

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2 Kommentare zu “Sicherheitsorgane des Landes aufgewacht?

  1. Moyses Comte de Saint-Gilles

    Was kostet es in etwa die Drogenbekaempfung, das Vorgehen gegen Viehdiebe mit militaerischem Geraet und gegen Guerillabewegungen vorzugehen?
    Schon nur die Buergermiliz ist heute recht unrealistisch. Denn welcher Privatmann koennte es sich leisten das MG 42 auch nur fuer 1 Minute lang zu schiessen? Schon nur die etwa 1500 Schuss 7.62×51 NATO kosteten in ihrer billigsten Variante rund 21 Millionen Guaranies das dieses MG pro Minute verbrauchen wuerde.
    Ein modernen Browning M2 schweres Maschinengewehr im Kaliber 50 BMG kostet rund 14.000 US$ und hat einen Patronengurt von 1500 Schuss der etwa 6500 US$ kostet also 6.5 US$ pro Schuss. Die M2 verschiesst etwa maximal 600 Schuss pro Minute so dass es dann etwa 3000 US$ pro Minute kostet dieses MG abzufeuern. Der Patronengurt kostet rund 45.5 Millionen Guaranies und eine Minute die M2 abzufeuern kostet rund 21 Millionen Guaranies. Das kann man ja den Viehzuechtern aufm Konto belasten. So jetzt wissen sie warum Trump aus Afghanistan unbedingt raus wollte…
    Der Privatbuerger muesste heute mit seiner Camioneta (Pick UP) und nem Revolver, ner Schrotflinte und einer Pistole und Jagdgewehr (alles maximal halbautomatische Waffen) in den Krieg ziehen gegen Panzerfahrzeuge, Flugzeuge, automatische Kleinwaffen, Atombomben und Raketen. Es gab heute kein Equilibrium der Waffen wie es noch 1850 bestand denn kein Privatmensch kann sich eine Atombombe leisten.
    Kann sich denn ein Privatmensch es leisten auch nur das MG 42 aus dem 2. Weltkrieg zu “fuettern”? Das Ding verschiesst etwa 1500 Schuss pro Minute (damals 8mm Mauser) und nehmen wir an im modernen 308 Winchester Kaliber. Jeder Schuss kostet rund 0.85 USD pro Schuss in den USA normale Munition welches nicht mal panzerbrechend ist. https://www.freedommunitions.com/308-win-150-gr-fmj-new.html
    Der Preis verdoppelt sich mindestens in Paraguay zu etwa 2 USD pro Schuss. Schiesst man also eine Salve von 10 Sekunden auf ein Objekt so verbraucht man schon 250 Schuss welches dann etwa 213$ Fabrikpreis kostet und in Paraguay kosteten diese 250 Schuss schon 500$. 10 Sekunden das MG 42 zu bedienen wuerde der Wehrmacht heute rund 3.5 Millionen Guaranies kosten. 10 Sekunden Salve schiessen ist etwa das gleiche wie auf einen Taliban oder Viehdieb aus einer Entfernung von 1 Km zu schiessen um sicher zu gehen dass er auch getroffen und tot ist – wenn man glueck hat hat man ihn dann erwischt. Der Spass einen feindlichen Kaempfer zu toeten kostet rund 3.5 Millionen Guaranies. Und das mit der ganz billigsten Munition die fuer Zivilisten gedacht ist und nicht panzerbrechend ist. Rund 1ne Minute lang das MG 42 zu benutzen kostete dann etwa 3000 USD also rund 21 Millionen Guaranies – 1500 Schuss 7.62×51 NATO duerften m.E. zureichen um wenigstens Sperrfeuer zu legen gegen einen feindlichen Zug Taliban. Der “Puma” (Sd. Kfz 234/2) hatte 1 MG 42 an Bord und dann noch eine 50 mm Kanone – ueber den Preis der Kanonenmunition wollen wir uns hier nicht aufregen.
    Waere ein Buerger, Mittelstaendler, etc denn in der Lage das MG 42 schon nur 1ne Minute lang fuer den Preis von 21.000.000 Guaranies abzufeuern? Niemand – das kann nur ein Staat finanzieren. Nach einer Minute wenigstens wuerde so mancher zur Bank rennen um einen Kredit aufzunehmen der dann nur durch das Beschlagnahmen des Besitzes des toten Feindes zurueckgezahlt werden kann.
    Eine private Buergermiliz wuerde heute fast ausschliesslich mit einer einschuessigen Schrotflinte und einem 22ger Gewehr wenn nicht sogar mit dem Luftgewehr in den Krieg ziehen.”
    Ich glaube kaum dass der paraguayische Staat sich auch nur die Munition fuer wirklich effektive Waffen leisten koennte um den Drogenhandel zu bekaempfen. Wie z.B. mit ner Flak die z.B. auf dem Sd.Kfz. 222 verbaut war koennte man alle Flugzeuge die ohne Genehmigung auf dem Radar entdeckt werden abschiessen. http://www.kfzderwehrmacht.de/Hauptseite_deutsch/Kraftfahrzeuge/Deutschland/Einheits-Fahrgestelle/4-Rad_PzSpWg/Sd__Kfz__222/sd__kfz__222.html
    Ueber 20mm Munition (ich weiss nicht welche das ist und ob ueberhaupt fuer die Flak – es ist sicherlich fuer ein modernes 2 cm Geschuetz das viel schneller schiesst als die alte 2 cm Flak aus WW2) kostet 27 US$.
    “Jedes Geschoss der 20-mm-Munition kostet 27 Dollar, also würde ein Dauerfeuer für eine Sekunde 2.970 Dollar kosten. Autsch! 18.11.2018”
    Die 2 cm Flak verschoss 450 Schuss pro Minute also verbraucht man etwa 8 Schuss pro Sekunde welches etwa 216$ kosten wuerde. Es muss sich also um den Preis eines anderen 2 cm Geschuetzes handeln anstatt der Oerlikon Flak aus dem 2. Weltkrieg. Aber man hat in etwa eine Idee der anstehenden Kosten die Flak zu bedienen. Wenn sie also im Film den Himmel voller Flakwolken sehen, so denken sie an die Kosten – jedes Woelkchen kostet 27$ und das noch nicht mal mit Sprenggranaten die noch teurer sind da sie einen Zuender im Geschoss haben.
    Den exakten Munitionspreis der Flak 20mm finde ich nicht.
    Aber so siehts aus: Flak 38 20mm – https://www.youtube.com/watch?v=ElUcnbSqFSc
    So ein Ding abzufeuern kann sich nur ein Staat leisten.
    Warum also geht es nicht vorwaerts mit der Drogenmafia und Viehdiebstahl Bekaempfung in Paraguay?
    Na ganz einfach: wer will das bezahlen? Wer kann sich das leisten?

  2. | “[…] die Ehefrau des Besitzers als Geisel zu nehmen und forderten 700.000 US-Dollar Lösegeld.”
    Was sind das bitte für Zustände?!
    Paraguay muss wirklich dringend etwas dagegen tun.

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