Spanien bittet Paraguay um Auslieferung eines Landsmannes

Palma/Asunción: Die spanische Justiz stellte eine Resolution aus, worin sie die Festnahme und Auslieferung eines Betrügers erbittet, der seit 2008 hier leben soll. Der Mallorquiner wird in Paraguay wie auch in Spanien wegen Betrugs von insgesamt mehr als 1 Million Euro beschuldigt.

Trotz der europäischen Vorstrafen schaffte es auch dieser gesetzesuntreue Bürger in Paraguay eine Aufenthaltsgenehmigung sowie einen Personalausweis zu bekommen.

Die Friedensrichterin María del Carmen Abrines aus Palma de Mallorca Palma bat um die Verhaftung  und Auslieferung des spanischen Geschäftsmannes Salvador Llinás Bauzá (64).

Der Insulaner wurde in Spanien seit Mai 2009 wegen eines Betruges mit Schaden von 740.800 Euro gesucht. Im gleichen Jahr wurde er auch wegen der unerlaubten Aneignung von 54.000 Euros denunziert. Im Februar 2011 ein ähnlicher Fall mit weiteren 48.000 Euros Schaden. Daraufhin forderte ein Staatsanwalt seine Aussage wobei festgestellt wurde, dass Llinás Bauzá verschwunden ist.

Es wird angenommen, dass der Spanier weiter zwischen Paraguay und Spanien hin und herflog, nur unter anderem Namen. Opfer von Llinás Bauzá konnten ihn dank guter Kontakte am 22. Februar 2012 in Paraguay auffinden.

Der Spanier, der in Luque wohnhaft ist, wurde 2011 auch in Paraguay wegen Betrugs angezeigt. Der Schaden für die Immobilienfirma „Los Cedros“ betrug damals 220.000 US-Dollar.

Das Bittschreiben der Friedensrichterin kam über das Kanzleramt ins Land, ohne derzeitige Beteiligung der Interpol.

(Wochenblatt / Abc)

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