Staatsanwaltschaft macht Jagd auf Motorräder ohne Kennzeichen

Asunción: Am heutigen Freitag waren Vertreter der Staatsanwaltschaft und Polizei in den Stadtteilen Republicano und Cateura erfolgreich auf der Suche nach Motorrädern ohne Kennzeichen. Insgesamt 19 Motorräder wurden beschlagnahmt und in das 8. Polizeirevier der Hauptstadt gebracht, wo die Eigentümer nach dem Bestellen eines Kennzeichens die motorisierten Zweiräder wieder auslösen können. Staatsanwalt Emilio Fúster begleitete und überwachte die Arbeit der Gruppe.

Die Vorgehensweise, die die Staatsanwaltschaft hier verfolgt, ist die Jagd auf „Motobandis“, Personen die ohne gekennzeichnetem Motorrad Läden oder Personen auf offener Straße überfallen und danach im Nichts untertauchen. „Tagsüber sind diese Personen meist in ihren Stadtvierteln und kommen erst nachts auf die Hauptstraßen um Überfälle zu begehen“, sagt Fúster.

Fúster erklärte auch, dass die Staatsanwaltschaft weiterhin diesen Weg geht um die Kriminalitätsrate zu senken, welche sich dank der besagten Motobandis weiterhin oben befindet. Besitzer eines Motorrads ohne Kennzeichen werden hiermit erneut aufgerufen dies zu beantragen, um einerseits die gesetzlichen Anforderungen zu erfüllen und andererseits sich nicht dem Prozedere einer solchen Kontrolle samt Beschlagnahmung auszusetzen.

(Wochenblatt / Ministerio Publico)

Der Zweck dieses Dienstes ist die Wertsteigerung der Nachrichten und um einen flüssigeren Kontakt zu den Lesern zu etablieren. Kommentare sollten an das Thema des Artikels angepasst werden. Die Kommentatoren sind ausschließlich für den Inhalt verantwortlich, der sachlich und klar sein sollte. Schimpfwörter und persönliche Beleidigungen sowie Rassismus werden nicht geduldet.

6 Kommentare zu “Staatsanwaltschaft macht Jagd auf Motorräder ohne Kennzeichen

  1. Die Banditen machen Jagd auf Motorräder MIT Kennzeichen und die Staatsanwaltschaft macht Jagd auf Motorräder OHNE Kennzeichen. Letzteres, finde ich, ist eine gute Idee und eine gute Lösung. Bei der Aktion spielt sich nichts ab mit Schmiergeld. – Musst nicht so negativ eingestellt sein! Mit Paraguay geht´s aufwärts!

    1. Was ist eine gute Lösung und für was ?
      Um auf einfache Art noch besser an „Schmiergeld“ zu kommen ober was ?
      Die „Motorad_Banditos“ lachen doch nur über solche Akionen. Die haben ganz andere TRICKS auf Lager.

  2. Schön und gut doch bei den Haaren herbei gezogen,was glaubt den die Staatsanwaltschaft was Banditen machen wenn sie ein Fahrzeug mit Nummerschilder besitzen.Bei einen Raub oder der gleichen klauen sie von Anderen die Schilder.Und bauen sie an,der rechtmäßige Besitzer ist dann in Erklärungs Not. Klar sollte eine Kennzeichen Pflicht hier zur Anwendung kommen aber dann bitte auch Schilderkosten die nicht 1/3 des Monatslohn fressen.Kann doch so laufen wie in Deutschland bei Kleinkrafträdern man bekommt ein Schild dazu,von den Fabriken oder Impoteuren gleich Fahrzeug speziefisch registriert.Im Rathaus nur noch die Jahresgebühr zahlen und das Fahrzeug ist dann auf der Person registriert.Wo ist das Problem?

    1. Wo das Problem ist habe ich mich auch gefragt. In der Schweiz kaufst ein Auto, fährst zur nächsten Versicherung, löst die Versicherung und die Schilder werden dir sogar per Post zugesandt.
      Aber hier in Paraguay muss man ein neues Motorrad zuerst in der Planta Verification überprüfen lassen, dann die Escribania bezahlen. Noch schlimmer wenn du ein gebrauchtes Auto kaufst, was das kostet bis man dann die Cedula Verde auf seinen Namen hat. Diese „langen und komplizierten“ Wege – wenn es auch einfach gehen würde – hängen damit zusammen, dass die Anwälte und Notare die grössten Gauner im Lande sind und so fürs Fastnichtstun gutes Geld erwirtschaften. Nehme an, dass sich dies auch nicht so schnell ändern wird.

      1. Tja, in DACH kaufst du ein Fahrzeug und kannst zu 99% sicher sein, dass alles mit rechten Dingen zugeht. Und wenn du das eine Prozent erwischst, ist es auch nicht so schlimm, da sich der verbrecherische Verkäufer schnell finden läßt. Ich möchte nicht wissen, wieviele gestohlene Fahrzeuge hier – legalisiert durch korrupte Notare – auf den Straßen ganz normal unterwegs sind.
        Soll die Staatsanwaltschaft mal machen – erfahrungsgemäß kommt doch nichts dabei heraus, weil etliche der Herrschaften auch die Hände aufhalten. Gerade im HInblick auf die Unfallversicherungspflicht wäre es schon begrüßenswert, wenn ausnahmslos alle Verkehrsteilnehmer versichert wären. Aber vorher noch die Gebühren für die Ummeldung anpassen. Da hat Asgaard völlig recht.

Kommentar hinzufügen

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.