Stadtverwaltung spricht sich gegen Gott, das Leben und die Familie aus

Carmen del Paraná: Die Stadtverwaltung von Carmen del Paraná im Departement Itapuá widerrief eine Resolution, in der sich der Bezirk als “Stadt Gottes, Pro-Life und Pro-Familie“ bezeichnete.

Auf Initiative des Stadtratsvorsitzenden Jorge Collante hat die Legislative die Resolution ohne Wirkung hinterlassen, in der Carmen del Paraná als “Stadt Gottes, für das Leben und die Familie“ bezeichnet wurde.

In dem Protokoll behauptete Collante, dass Artikel 24 der nationalen Verfassung besage, „keine Konfession habe offiziellen Charakter“. Mit diesem Gesetzestext hat Paraguay den Charakter eines säkularen Staates angenommen.

Er argumentierte, dass auf diese Weise ein “konzeptueller Fehler“ der Zuordnung einer bestimmten Religion zur Stadt korrigiert worden sei.

In dem Protokoll wird auch argumentiert, dass mit der Annahme von Artikel 24 der Magna Carta “der Grundsatz einer religiösen Gleichheit verankert wird“, und in diesem Sinne fügte Collante weiter an, dass es falsch sein könnte, zu einer Religion Stellung zu nehmen, die die Sensibilität von Menschen beeinflussen könnte, die sich zu anderen Konfessionen oder gleichgeschlechtlichen Ehen bekennen würden.

Der Vorschlag wurde mit Stimmenmehrheit in einer Stadtratssitzung gebilligt.

Der Entwurf einer Erklärung “Stadt Gottes, für das Leben und für die Familie“ wurde vom Stadtrat Jorge Castillo vorgelegt. Er war Anfang November einstimmig von den Stadträten verabschiedet worden.

Städte wie Minga Guazú, Hernandarias und Ciudad del Este in Alto Paraná, San Lorenzo, Ñemby, Luque und Limpio im Departement Central hatten sich als “Pro-Life und Pro-Family“ bezeichnet. Im Fall von Carmen del Paraná umfasste es noch die “Stadt Gottes“.

Der Stadtratsvorsitzende Collante zitierte Artikel 24 der Magna Carta, der die religiöse, religiöse und ideologische Freiheit anerkennt, aber auch feststellt, dass “keine Konfession offiziellen Charakter haben wird“.

Ebenso heißt es in der Verordnung, dass “die Beziehungen des Staates zur katholischen Kirche auf Unabhängigkeit, Kooperation und Autonomie beruhen“.
In Artikel 4 der nationalen Verfassung wird ebenfalls bestätigt, dass “das Recht auf Leben dem Menschen innewohnt“. In diesem Sinne ist sein Schutz im Allgemeinen gewährleistet, ohne dass eine kommunale Lösung erforderlich ist.

Wochenblatt / Ultima Hora

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2 Kommentare zu “Stadtverwaltung spricht sich gegen Gott, das Leben und die Familie aus

  1. Man schaue sich Städte wie Este in Alto Paraná, San Lorenzo, Ñemby, Luque und Limpio an. Was ist in diesen Städten Pro-Life und Pro-Familie? Nichts. “Stadt Gottes“ = leeres Geschwafel.
    Erstens vergibt Gott keinen Städten den Titel “Stadt Gottes“ und zweitens, wenn man Städten das Prädikat “Pro-Life“ und “Pro-Familie“ vergibt, sollten die korrupten Politiker mit Steuergelder auch etwas “Pro-Life“ und “Pro-Familie“ tun. Die Realität schaut so aus, dass für “Pro-Life“ und “Pro-Familie“ rein gar nichts gemacht wird, da Steuergelder nur für die „Löhne“ der Stadtangestellten reichen.

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