Stadtverwaltung stellt sich gegen den Anbau von Soja

Capiibary: In Mariscal López, einem Bezirk von Capiibary, San Pedro, herrscht eine eine angespannte Atmosphäre vor. Anwohner und Schüler einer Bildungseinrichtung wehren sich gegen den Anbau von Soja.

Die Gemeinde intervenierte und versperrte den Weg für Traktoren, die versuchten, auf ein Sojafeld zu gelangen. Sechs Einsatzfahrzeuge der Nationalpolizei begleiteten die Arbeitsgeräte der Landwirte, aber ein Fahrzeug der Stadtverwaltung versperrte die Straße. Die Bewohner warnen, dass sie den Anbau der Ölsaaten, nur wenige Meter neben einer Schule, nicht zulassen werden. Sie kritisierten die Polizei für ihre Aktion, weil sie ihre Zuständigkeit überschreite.

In diesem Zusammenhang erklärte der Bürgermeister von Capiibary, César David González López (PLRA), dass das Fahrzeug der Gemeinde in der Mitte der Straße positioniert worden sei, um die Polizei daran zu hindern, die die Traktoren begleitet haben, auf das Sojafeld zu gelangen.

„Die Staatsanwaltschaft von Yhû und die Polizei von Caaguazú begleiteten den Landwirt, der Sojabohnen pflanzen wollte. Jedoch ist dies nicht ihr Zuständigkeitsbereich, denn in Capiibary gibt es eine Verordnung, die landwirtschaftliche Aktivitäten und die Verwendung von Agrochemikalien gemäß den Vorschriften regelt. Umweltgesetze werden in diesem Fall nicht eingehalten, denn das Sojafeld liegt in der Nähe einer Schule“, sagte López.

„Es geht um die Verteidigung unserer Stadt und der Bildungseinrichtung. Ich habe meine Beamten dorthin geschickt, um die Betroffenen in der Zone zu unterstützen“, fügte er weiter an.

Vorgestern protestierten mehrere Einwohner gegen den Anbau von Soja durch einen Landwirt namens Juan Carlos Páez Martínez, der transgene Produkte etwa 300 m vom Gesundheitszentrum und etwa 150 m von einer Schule entfernt anbauen will. Sie wollen ihre Demonstrationen verschärfen, wenn das Problem durch die Behörden nicht gelöst wird.

Wochenblatt / ABC Color

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4 Kommentare zu “Stadtverwaltung stellt sich gegen den Anbau von Soja

  1. Völlig Richtig! Soja ein Gesundes Lebensmittel hoch Protein haltig aber leider auch erhebliche Rückstände von Pestiziden. Also alle die gerne Soja Milch Tofu und so etwas aus Soja zu sich nehmen weil es ja so gesund ist ,sei gesagt ihr könnt auch jeden Morgen einen tiefen Atemzug aus einer Mapex Sprühdose nehmen hat den gleichen Effekt.

  2. Warum versteift ihr euch denn so auf Soja? Baut Marihuana oder Canabis an, Das ist zum ersten etrtragreicher und zum zweiten ist der Markt ebenso gross. Desweiteren braucht ihr euch nicht um die Weizenboerse in Chicago zu scheren.

  3. Johan Moritz van Nassau-Siegen

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    Ich pflanzte auch etwas Weizen und merkte zu meinem Erstaunen dass dieser fast mehr Gift braucht als Sorghum. Nicht auszudenken was da alles im Mehl drinnen ist (das mit der Mapex Spraydose @Asgaard kommt in etwa hin).
    Zuletzt waren viele der Koerner gar nicht richtig vollgewachsen was mir ein lebendiges Bild gibt von dem Weizen, Soja, usw. welches die mennonitischen Bauern abliefern an die Futterfabrik von Chortitzer. (Halb) leere Koerner, die dann noch sollen Proteine und Vitamine beinhalten und fuer einen weit hoeheren Preis als der Weizen der vom 1000 Km weit ab Ostparaguay kommt.
    Geduengt wird ja im Chaco nicht richtig weil man sich den Guarani sparen will und so sinds halt of leere Huelsen die abgeliefert werden um dann als „Hochprotein“ Kraftfutter verarbetet zu werden (da muss der Papst schon ein Wunder vollbracht haben dass da auf einmal Proteine und Vitamine aus der Luft anschwirren – denn von den Chaco Boeden kommen die gazn sicher nicht).
    Das ist systematische Abzocke pur.

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