Stärkere Koordinierung gegen Drogen-kriminalität

Die Generalstaatsanwältin Alejandra Gils Carbó aus Argentinien betonte die Bedeutung und Notwendigkeit der Bildung einer spezifischen Untergruppe im Mercosur, denn jede Form der organisierten Kriminalität kennt keine Grenzen. Außerdem betonte sie, dass es keine Rückschläge bei den Menschenrechten geben werde.

Letzte Woche fand die XIX Tagung der Staatsanwälte aus den Mercosur Staaten in Paraguay, Encarnación, statt. Dabei kam es zu einem Konsens, innerhalb der Staatengemeinschaft eine Untergruppe gegen die organisierte Kriminalität zu bilden. Sie soll, grenzüberschreitend, Informationen sammeln und Strategien entwickeln, bei der öffentliche Ministerien der Region sich koordiniert über die Art und Weise im Kampf gegen die Drogenkriminalität austauschen und zielgerichtet dagegen vorgehen. “Ojos de Salado“ war schon eine erfolgreiche gemeinsame Aktion, die zur Festnahme von 12 Mitgliedern eines mutmaßlichen Drogenrings in Chile, Paraguay und Argentinien führte.

Javier Diaz Verón, Generalstaatsanwalt von Paraguay, hob die Bedeutung einer gemeinsamen Zusammenarbeit auf Länderebene hervor. „Der Drogenhandel spielt in der organisierten Kriminalität eine zentrale Rolle. Die Vereinten Nationen berichten, dass von 100% der Erträge aus Straftaten, 25% aus dem Drogenhandel stammen“, sagte Verón.

Gils Carbó fügte an, es sei notwendig, weiterhin intensiv zu arbeiten, insbesondere um Rückschläge bei den Menschenrechten zu vermeiden, dabei seien schon verschiedene Leitfäden unterzeichnet worden. Vor allem Verbrechen gegen die Menschlichkeit würden immer noch im Fokus stehen. Sie erwähnte, dass ein Kooperationsabkommen zwischen Ecuador und Brasilien unterzeichnet wurde, das es ermögliche, gemeinsam Ermittlungsgruppen einzusetzen, die Verbrechen aufklären könnten die unter der Operation “Condor“ begangen wurden.

Quellen: Chaco dia por dia.com, ABC Color