Streik bei Air Europa lässt Passagiere am Boden: Auch Deutsche betroffen

Asunción: Die Piloten der spanischen Fluggesellschaft Air Europa haben einen 14-tägigen Streik angekündigt, der am Montag beginnt. Auch viele Passagiere in Paraguay sind von dem Streik betroffen.

Die spanische Pilotengewerkschaft hat zu einem 14-tägigen Streik bei Air Europa aufgerufen. Sie prangert an, dass sich das Unternehmen nicht an eine mündliche Vorabvereinbarung zur Anpassung der Gehälter hält, wie spanische Medien berichten.

Der Streik beginnt am Montag, dem 19. Juni, und wird bis zum 2. Juli dauern, obwohl weitere Protesttage für den 1. und 2. Juli geplant sind.

“Aufgrund des Streiks, der für den 19., 20., 21., 22., 23., 24., 25., 26., 27., 28., 29., 30. Juni und den 1. und 2. Juli 2023 ausgerufen wurde, sind die folgenden Flüge (der Gesellschaft Air Europa) betroffen. Alle anderen Flüge werden normal durchgeführt”, teilte die Fluggesellschaft mit.

Viele Flüge vom internationalen Flughafen Silvio Pettirossi in Luque nach Córdoba (Argentinien) und Madrid (Spanien), den üblichen Zielen des Unternehmens, sind von den Streiks betroffen.

Die Leitung des Flughafens Silvio Pettirossi gab bekannt, dass der Air Europa-Flug 024 am Samstag wegen technischer Probleme gestrichen wurde.

Sie bestätigte auch, dass die Air Europa-Flüge zwischen Córdoba und Asunción ab Sonntag bis zum 2. Juli vorübergehend eingestellt werden.

Die Gewerkschaft gab an, dass der Streik alle Basen und Arbeitszentren in Spanien betreffen wird.

Die Gewerkschaft erklärte außerdem, dass sie “aufgrund der Verschlossenheit und Obstruktionspolitik der Geschäftsführung von Air Europa, die weiterhin die Konfrontation den Verhandlungen mit den Arbeitnehmern vorzieht, zu diesem schwierigen Schritt gezwungen war”.

Welche Flüge von und nach Asunción sind betroffen?

Alle täglichen Air Europa-Flüge von Asunción nach Córdoba, die um 6:45 Uhr starten, und von Córdoba nach Asunción, die um 15:50 Uhr starten, werden von Montag, 19. Juni, bis Sonntag, 2. Juli, ausgesetzt.

Am Sonntag, den 18. Juni, wurde der Air Europa-Flug UX023 von Madrid nach Asunción, der um 23:45 Uhr startet, ausgesetzt. Für Montag, den 19. Juni, wurde der Flug UX024, Asunción-Madrid, um 18.20 Uhr ebenfalls gestrichen.

Die vollständige Liste der bis zum 2. Juli gestrichenen Flüge kann auf der offiziellen Website der internationalen Fluggesellschaft eingesehen werden.

Technische Probleme vom Flug am Samstag

Hunderte von Passagieren, die nach Spanien fliegen wollten, konnten am Sonntagabend endlich an Bord der Air Europa-Maschine gehen. Der Flug war für Samstagnachmittag auf dem Flughafen Silvio Pettirossi geplant, wurde aber wegen eines technischen Problems verschoben, wie die Fluggesellschaft mitteilte.

Die Maschine startete am Samstag um 15:50 Uhr von Córdoba mit Zwischenlandung in Asuncion und Endziel Madrid. Bei der Ankunft in der paraguayischen Hauptstadt wurde den Passagieren gesagt, dass die Maschine aufgetankt werden würde, aber sie hob nie wieder ab – bis jetzt.

Das Warten auf das Einsteigen führte zu einer angespannten Situation, da die Wartezeit sehr lang war. Die Zwischenlandung in Asunción sollte weniger als 30 Minuten dauern, wurde aber auf einen Tag ausgedehnt. Die Passagiere wurden in ein Hotel in Asunción gebracht, ohne dass es weitere Mitteilungen gab.

In den frühen Morgenstunden des Sonntags warteten die Passagiere bereits auf den Flug nach Madrid, der jedoch auf 12:00 Uhr, dann auf 15:00 Uhr und 17:00 Uhr verschoben wurde, bis sie schließlich nach 20:00 Uhr an Bord gehen konnten. Die Wartezeit war von Beschwerden und Enttäuschung begleitet.

Wochenblatt / Última Hora

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1 Kommentar zu “Streik bei Air Europa lässt Passagiere am Boden: Auch Deutsche betroffen

  1. Irrenhaus-Beobachtungs-Institut

    Technisches Problem, dass wir nicht lachen. Dieser verbrecherische Saftladen AirEuropa ist das Hinterletzte, im mindesten was die Management-Seite betrifft. Lesen Sie nur mal die Erfahrungsberichte auf einschlägigen Portalen wie Trustpilot etc.
    Dazu kommt. Die Mitarbeiter werden demnach mit Garantie genauso ausgebeutet wie die Passagiere, womit so eine Massnahme zwar bekackt ist für die Passagiere, die noch mehr Unbill haben mit dem Saftladen als normalerweise schon, aber trotzdem gut, zumal auf diese Art dieser Saftladen von überbezahltem Management vielleicht mal die Politik ändert. Jede Minute, in der ein Jet steht, kostet sehr viel Geld… Das tut weh. Wenns weh tut, ändert sich vielleicht was zum besseren. Die Hoffnung stirbt zuletzt.

    mfG
    Los Muertos

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