Streit um ein Huhn endet tödlich

Encarnación: Letzten Freitag, dem 27. Oktober, wurde bei Capitán Meza km 14, in der Nähe eines Baches, eine Leiche gefunden. Bei dem Verstorbenen handelt es sich um Jorge Daniel Villalba Ruiz Díaz, ein 34-jähriger Landwirt.

Die Entdeckung der Leiche und die Festnahme des Verdächtigen erfolgten nach einem anonymen Anruf auf der 113. Polizeistation in Capitán Meza. Dies war gegen 09:30 Uhr. Die Polizisten Sysvan Florenciano und Juan Delvalle begaben sich in Begleitung von Beamten der umliegenden Polizeistationen um 11:30 Uhr zum Tatort.

Bei der Ankunft fand man die Leiche von Díaz. Es gab keine Anzeichen von Gewalt. Ida Neumann von der Staatsanwaltschaft und Dr. Claudia Insfran, Rechtsmedizinerin sowie die Kriminalpolizei wurden ebenfalls zum Tatort gerufen.

Deie Gerichtsmedizinerin stellte fest, dass die wahrscheinliche Todesursache ein schweres Kopftrauma mit Schnittwunden am Kopf war, außerdem lagen mehrere Traumata an verschiedenen Körperteilen vor.

Während den Ermittlungen führten Polizeibeamte um 15:30 Uhr eine Streifenfahrt in einer nahegelegenen Straße durch und fanden einen Mann mit Blutspuren auf seinem Hemd und seiner Hose. Diego Dalisda wurde daraufhin im Beisein eines Zeugen festgenommen und über seine Verfahrensrechte aufgeklärt.

Den ersten Informationen zufolge stritten sich sowohl der mutmaßliche Täter als auch das Opfer um ein Huhn, was dazu führte, dass der Verdächtige einen am Tatort liegenden Stein nahm und damit auf den Mann einschlug, sodass er an der Verletzungen starb.

Staatsanwalt Carlos Walter Lego aus Edelira ordnete die Unterbringung des Häftlings auf dem 113. Polizeirevier an.

Wochenblatt / Mas Encarnación

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7 Kommentare zu “Streit um ein Huhn endet tödlich

  1. DerEulenspiegel

    Hallo „Onkel Nick“: Sagte ich es nicht „wer über keine oder nur wenig Intelligenz verfügt schlägt zu“. Hier ist so ein Ergebnis von mangelnder Intelligenz. Totschlag wegen eines Huhns. Tja, das Leben ist nicht so einfach und zuweilen lebensgefährlich.

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    1. DerEulenspiegel

      Ergänzung zu meinem Kommentar: Im Umkehrschluß sollte meine Aussage jedoch nicht bedeuten, daß NUR WENIG INTELLIGENZ BESITZENDE MENSCHEN zuschlagen. Das ist oft auch eine Frage der Selbstbeherrschung und der nicht beherrschbaren Gefühlen, oder weil man ohne sich körperlich zur Wehr zu setzen einfach am Ende der große Verlierer ist, auch wenn man offensichtlich im Recht ist. Hierzu ein Beispiel: Nachdem ich selbst jahrelang aktiv Selbstverteidigung trainierte, gab ich meinen Sohn ebenfalls in einen Trainingskurs. Da geriet er an einen gleichaltrigen Gegner (beide waren damals 13 Jahre alt) Doch dieser Gegner kannte keine Selbstbeherrschung und war wohl von Geburt an mit einem unbändigen Jähzorn behaftet. Als er nun in einem völlig normalen Kampftraining gegen meinen Sohn verlor, geriet er völlig aus der Fassung, schrie und tobte wie ein Irrer und schlug wie ein Wahnsinniger auf meinen Sohn ein. Dafür wurde er vom Verein ausgeschlossen – und das war richtig so. Die Menschen müssen von Klein an lernen, mit ihren Gefühlswallungen umzugehen, sich zu beherrschen und nicht einfach wie ein Berserker aufeinander los zu dreschen. Also Intelligenz vor Gewalt, auch wenn man Gewalt nicht immer gänzlich ausschließen kann. So wie von Onkel Nick ja bereits gut geschildert.

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      1. An den Till eine Frage: Kennst Du einen Javier, das ist unser Sifu. Und dort haben wir einen jungen Mann, welcher sehr geübt am Woodden Dummy ist, kennengelernt. Das Alter kommt in etwa hin.

  2. Tja, da war das Huhn wohl den beiden Kontrahenten geistig überlegen ? Vielleicht hat dieses Mal sogar das Huhn überlebt !

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  3. Soso.
    Die Polizisten brauchten zuerst 2 Stunden, bevor sie sich zum Tatort bequemten.
    Dann stellten sie keinerlei Gewalteinwirkung an dem Toten fest.
    Die Rechtsmedizininerin entdeckte dann Schnittwunden am Kopf, die von einem STEIN herrühren sollen und mehrere Traumata.
    Was für Experten!
    Da kann man wohl schon froh sein, daß sie bei der Leiche den Tod feststellen konnten.

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