Streunende Hunde sind eine tödliche Gefahr

Pedro Juan Caballero: Zuhauf findet man in Paraguay streunende Hunde, die zur tödlichen Gefahr werden können. Ein zweijähriges Kind wurde nach einem Angriff schwer verletzt und wird wohl sein ganzes Leben lang an den Folgen leiden müssen.

Am Montag hat ein streunender Hund den Zweijährigen gegen Mittag in Pedro Juan Caballero angegriffen. Gemäß den Familienangehörigen sei das Kind schwer verletzt worden.

Man brachte das Opfer in das städtische Krankenhaus. Dort stellten die Ärzte schwere Verletzungen im Gesicht, am Kopf und einem Ohr fest. Ein Kinderchirurg operierte das Kind sofort nach der Einlieferung. Laut den Berichten aus dem Hospital müsse der Junge noch drei Tage auf der Intensivstation verbringen. Im weiteren Behandlungsverlauf könnten noch mehrere plastische Operationen notwendig sein.

Wochenblatt / Paraguay.com

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7 Kommentare zu “Streunende Hunde sind eine tödliche Gefahr

  1. Hund an der Leine führen, streunende Hunde werden abgeschossen.
    Man sollte eine Abschuss Prämie aussetzen.
    Nur so wird das Problem gelöst.

    1. Ich bin ein großer Tierfreund, insbesondere ein Hundefreund. Aber mit Tierliebe hat das nichts mehr zu tun, wenn man streunende Hunde weiterhin unbehelligt läßt. Sie sind für die Allgemeinheit ein konkrete Gefahr für die Gesundheit und das Leben. Meine Frau hat erst kürzlich gegen meinen Willen zwei frei laufende Hunde aufgenommen und sterilisieren lassen. Das ist gut gemeint und auch wirklich nachvollziehbar, denn die armen Geschöpfe müssen einem ja wirklich von Herzen leid tun. Dennoch ist das doch nur ein Tropfen auf den heißen Stein und löst nicht das Problem Was ist mit den vielen tausenden anderen freilaufenden und verwilderten Hunden? Eine Schande ist das für die Menschen, die solches erstens zulassen und zweitens für die Politik die dieses Problem nicht endlich anpackt. Hohe Gehälter und Spesen kassieren aber nicht zuwege bringen. Ich stimme daher Rolf zu, die freilaufenden Hunde müssen getötet werden, jedoch in humaner Weise.

  2. Es ist leider so! Man kann Hundefreund sein wie man will und ich bin es auch ganz klar. Aber es sollten die Tiere Eingefangen werden und wenn kein Besitzer sich meldet oder ein Neuer Besitzer das Tier gerne will , sollten sie Eingeschläfert werden.Neben Aggressivität,Krankheiten und eine Gefahr für Kinder verteilen sie noch den Müll aus den Müllstationen an den Straßen.

  3. @Simplicus-Manni
    herzlichen Dank an Ihre Frau, die sich dieser armen Geschöpfe annahm.
    Natürlich kann niemand die ganze Welt retten.
    Aber wenn Jeder in seinem privaten Umfeld ein wenig Gutes tut, dann wird Vielen geholfen.
    @Asgard
    das Problem sind nicht die streunenden Hunde, sondern die verantwortungslosen Menschen, die diese armen Geschöpfe aussetzen und sich nicht um das dadurch verursachte Leid scheren.
    Glücklicherweise beginnen auch hier die Menschen ganz langsam umzudenken.
    Aber es wird wohl noch viele Jahre dauern, bis es sich wirklich bessert.

  4. Hunde/Katzen auf der Strasse verhungern lassen, sich weder um Sterilisation und/oder Unterkunft kümmern, das ist typisch für die Egalhaltung der Einheimischen. Na ja, Babies in die Welt setzen – ohne über eine Verantwortung nachzudenken – ist in Paraguay eine Normalität. TRAURIG diese unsoziale Verhaltensweise gegenüber Mensch und Tier. Sie ist nicht förderlich für ein geordnetes Zusammenleben.

  5. Orthopäde Dr. Hans-Dieter Krumbein

    Antworten

    Was wollen denn die armen Paragauys machen, wenn ihr Macho tausende Nachkommen zeugt und die andern ihr Weibchen tausende Nachkommen zur Welt bringt. Etwa in eine Tüte packen und beim Vorbeifahren irgendwo vom Moto werfen? Naja, ein paar Tausend Tiere überleben das doch, indem sie Windeln, Tierkadaver, Bierbüchsen, E-Lampen, Glas und sonstig Brennbares, pardon, Essbares, beim Paragauy im Hinterhof finden.

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