Von der Außenwelt abgeschnitten

Asunción: In der Hauptstadtregion kämpfen immer mehr Menschen mit den Widrigkeiten des Hochwassers. An der Costanera Norte führten wohl Planungsfehler zu der folgenden Tragödie.

Das Hochwasser des Paraguay-Flusses vergibt nicht, und jeden Tag nehmen die Schäden in den verschiedenen Stadtvierteln von Asunción zu. In Puerto Botánico müssen Kinder überschwemmte Gebiete durchqueren, um Nahrungsmittel zu erreichen. Etwa sieben Bereiche sind betroffen. Das Hochwasser führte dazu, dass die Betroffenen nun auf einer Insel leben. Es fehlt an grundlegenden Dienstleistungen, wie Medikamenten und Essen.

Die Anwohner müssen etwa eine 70 Meter große Lagune überqueren und alle Arten von Krankheiten sowie Gefahren in Kauf nehmen, nur um eine Medizin oder einen Teller mit Nahrung zu erhalten.

Betroffene aus dieser Gegend weisen darauf hin, dass sie einen Monat lang die Behörden wegen ihrer schlechten Planung kritisiert haben, als sie den Bau der Costanera Norte in die Wege geleitet haben. Die Unfähigkeit ist jetzt deutlich sichtbar, nachdem sich mehrere große Lagunen bildeten, die viele Bereiche in dem Viertel beeinflussen.

Wochenblatt / Paraguay.com

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6 Kommentare zu “Von der Außenwelt abgeschnitten

  1. Hier wir im letzten Satz des Artikels genau das ausgesagt unter was das Land leidet: TOTALE UNFÄHIGKEIT! Und warum? Unfähigkeit baut auf Ignoranz und Sturheit auf. Man ignoriert einfach Fakten und ist aus reiner Sturheit nicht bereit Ratschläge von anderer, kompetenterer Seite, anzunehmen. Unfähigkeit, weil die notwendig Bildung und Ausbildung fehlt (ggfs. erkauft wird), weil die wichtigen Positionen nicht von den wenigen vorhandene,n tatsächlichen Fachleuten besetzt werden (sofern sie nicht abgewandert sind), sondern stets nach dem Amigo- und Krawattenfarbenprinzip. Ob man das jemals begreifen wird?

  2. Wenn ich mir die Bilder der Häuser anschaue, sehe ich schon, daß es sich zu 99% um Schwarzbauten handelt.
    Wie üblich gebaut auf “Gratisland”, das der Fluß in den trockeneren Monaten freigibt.
    Aber selbstverständlich sind natürlich alle Anderen schuld, nur nicht die schlauen Bauherren.
    Da wird wieder auf die Tränendrüse gedrückt von wegen die armen Kinder, die armen Leute, usw.
    Jedes Jahre die selbe Leier.
    “Schenkt uns ein Grundstück, schenkt uns ein Haus, schenkt uns Lebensmittel und Medikamente……….und nein danke! Arbeit brauchen wir nicht, denn wir wollen Alles ohne Leistung.”

  3. Wenn ich jedes Jahr jammern will und mich beschenken lassen will, baue ich solche Hütte halt immer wieder ins Überschwemmungsgebiet. Das hat nic ht mehr mit Dummheit zu tun, das ist Absicht.

  4. Wenn man schon Bretter für den Hausbau aufm Fluss zusammen klaut, dann sollte man auch die nötigen Reifen dazu klauen und sich gleich ein Hausboot bauen. Echt jetzt, ich würde nicht auf die Idee kommen ein Hausboot ohne Boot zu bauen. Und das schon gar nicht mitten im Fluss. Baut ja auch niemand ein Boot ohne Haus, nicht einmal meine Nachbarn sind geistig so benebelt. Und das will was heißen.

  5. Planungsfehler………nein natuerlich nicht. Undekkbar, denn bei soviel geballtem Ingenieurswissen und Architektenkoennen niemals. Da sind sicherlich andere Faktoren verantwortlich. Und die wenigen Facharbeiter im Land waren sicherlich anderweitig eingesetzt. Wahrscheinlich beim Bau der ersten paraguayischen Raumstation im All. Also, bleibt locker denn die kommen ja hoffentlich wieder.

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