Strich durch die Rechnung

Asunción: Fernando Lugo, Ex-Bischof und derzeitiger Staatspräsident Paraguays hat von Anfang an gewusst, dass es schwer wird ihn zu ersetzen, einen parteilosen Mann der wenig Rückhalt außerhalb seiner Vertrauten genießt.

Um sich erneut 5 Jahre an der Macht zu halten versuchte er den gescheiterten Weg von Nicanor Duarte Frutos zu begehen, welcher keine Früchte trug. Er wollte per Volksabstimmung eine zweite Amtszeit, was aber auch ein Verfassungsbruch gewesen wäre. Der Senat hinderte ihn mit gutem Grund daran. Die nötige Unterschriftensammlung stellte sich als fehlerhaft und gefälscht heraus.

Einen Plan B hatte er allerdings. Doch wie sich heute zeigte sollte auch dieser nicht erfolgreich enden. Er probierte einen Senatorenstuhl zu ergattern, ebenfalls über eine Volksabstimmung. Trotz alledem wurde diese Abstimmung nicht in das kommende Referendum zur Wahl aus dem Ausland im September aufgenommen, womit es zu keiner Stimmenauszählung kommen kann.

Gescheitert in zwei Versuchen bleibt abzuwarten welche Strategien Lugo noch in diesem Monat einschlägt, dem Monat indem es erneute Bewegung in seinem Kabinett geben soll. Ein Indikator könnte seine Kabinettschef, Miguel Angel Lopez Perito sein, der aus gesundheitlichen Gründen um eine Woche Zeit bat und auf eine Umbesetzung hofft, da sein Verhältnis zum Minister für Arbeit und Justiz, Humberto Blasco nicht das Beste sein soll.

(Wochenblatt)

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