Stroessner Anhänger wollen an die Macht

Asunción: Die überwiegende Mehrheit der Paraguayer setzt sich für die Demokratie ein. Jedoch hat der 28-jährige Kampf gegen die Diktatur Opfer und Anhänger des Systems hervorgerufen.

Viele “Stronisten“, wie die Anhänger von Alfredo Stroessner genannt werden, hoffen dass die Macht wieder in einen seiner Vertreter und Anhänger, Mario Abdo Benitez, gelangt.

Es ist nicht das erste Mal, dass so ein Versuch unternommen wird. In dem letzten Kampf vor zwei Jahren um ein politische Amt mit viel Gewicht in Paraguay war es der gleiche Privatsekretär und die rechte Hand des Diktators, der den vergeblichen Versuch unternahm, mithilfe von Beziehungen an die Spitze der Macht in Paraguay zu kommen. Er wurde zwar Vorsitzender des Kongress, aber das Ziel lag ganz woanders.

Der zweite Anlauf funktioniert besser als der erste. Für Benitez war das Ziel als Senator nie gut genug. Cartes ließ sich nicht täuschen und sagte sich von ihm los.

Trotzdem führt Benitez die Opposition der Colorados an und hat sicherlich Chancen für das Präsidentenamt. Er entschied sich nun auf den Jackpot, die Präsidentschaft der Republik, zu setzen. Die Hartnäckigkeit von Benitez ist groß, seine Ausdauer ebenfalls.

Den Anhängern von Stroessner ist aber durchaus bewusst sollte der Versuch von Benitez scheitern ist wohl eine der letzten Möglichkeiten vertan, dass einer der Mitglieder von dem “Cuatrinomio de Oro“ aus dem Kreis von Stroessner die Macht in Paraguay ergreifen kann.

Schon damals war Benitez Scherzen und Spott ausgesetzt für seine vermeintliche Ignoranz. Er wusste jedoch wie er seine Rolle handhaben musste, die zu jener Zeit die Aufmerksamkeit erforderte. Ob es heute auch so ist wird sich zeigen.

Wochenblatt / ADN Paraguayo / ABC Color

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6 Kommentare zu “Stroessner Anhänger wollen an die Macht

  1. Nun ja was soll sich mit Sr. Benitez ändern.Es bleibt alles beim alten,die Schienen der Korruption sind geschmiert und alle Rutschen munter weiter. So wie Strössner regieren kann er nicht, da waren die Schmierenkomödianten noch unter sich.
    Heute geht es zu wie im Supermarkt für jeder Frau/Mann!

  2. So ein starker Mann wie Alfredo Stroessner muss wieder her sonst verfällt das Land immer weiter in Verbrechen und Korruption .Das öffnet den Kommunisten und Linken Drecks banden Tür und Tor und wohin das führt sehen wir ja in Venezuela,Korea,China,Simbabwe,damaligen Ostblock. Allemal schlimmer als Stroessner je hätte sein können,mit Millionen von Toten mehr als im 2 Weltkrieg . Diese Roten sind viel gefährlicher und müssen bekämpft werden.

    1. Die allergrößte Drecksbande sind – ob man es wahrhaben will oder nicht – die USA! Das weiß sogar der FSB.

    2. Jawoll, die Roten müssen bekämpft werden – Asgard, du bist in Paraguay und willst gerade die bekämpft sehen, die du in den braunen Himmel hebst.
      Ergo, erst denken und dann schreiben. Und wenn das nicht klappt, lieber nach Deutschland gehen und AfD-Funktionär werden….

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