Stromverkauf nach Uruguay – Erster Schritt in die richtige Richtung

Asunción/Buenos Aires: Die Verhandlungen mit Argentinien um einen möglichen Stromverkauf nach Uruguay mit Energie aus dem Kraftwerk Acaray kamen zum Stillstand weil diese 48 US-Dollar pro Mw/h als Maut wollten für die Benutzung ihrer Leitungen sowie einer Aufwandsentschädigung weil sie nicht ihren Strom ans Nachbarland absetzen können.

Dieser Preis war etwa 5 Mal so hoch wie der den Paraguay bereit war zu zahlen. „Bei den letzten diplomatischen Treffen zwischen Paraguay und Argentinien wurden wichtige Fortschritte erzielt“, erklärt die Vizeministerin für Bergbau und Energie Mercedes Canese.

Laut ihrer Aussage akzeptierte Argentinien die Aufwandsentschädigung von 34 US-Dollar zu eliminieren, was indem Land als Verteidigungsmechanismus gegen das Eindringen fremder Energie-Industrie gedacht war. Dazu summiert sich, dass die Behörden des Nachbarlandes die 14 US-Dollar „Maut“ ebenso überdenken wollen.

Uruguay hängt von dem Erfolg der Verhandlungen ab, da sie bis 200 Mw/h Strom aus Paraguay kaufen möchten.

„Wahrscheinlich werden wir diese Woche ein erneutes Treffen haben. Jetzt gibt es eine positive Perspektive. Das Niveau auf dem das Treffen stattfindet ist politisch-diplomatisch. Das Vizeministerium überwacht lediglich die Verhandlungen“, erklärte sie nach einem Treffen im López-Palast.

Anscheinend sind den argentinischen Behörden die griffigen Argumente ausgegangen warum Paraguay benachteiligt werden soll während Brasilien einen Preis zahlen muss, der nur ein Fünftel dessen beträgt.

(Wochenblatt / La Nación)

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