Support ist alles

Asunción: Es scheint so, als ob kein Colorado-Politiker die unterwürfige Berufung oder die autoritäre Versuchung überwinden kann. Sie können einfach nicht ohne einen Diktator leben, der ihnen Befehle erteilt. Einst ausgegrenzt kommt Rodriguez nun wieder angekrochen.

Óscar „Nenecho“ Rodriguez gehörte Honor Colorado an, als er Mario Ferreiro als Bürgermeister von Asunción ersetzte. Kurz darauf schon gehörte er nicht mehr zu HC und sah sich als unabhängig an. Damit konnte er jedoch kein Kandidat für die kommenden Wahlen sein, was anscheinend jetzt sein Ziel ist, denn er traf sich kurz vor Weihnachten mit Horacio Cartes und wird seit dem als neuer Kandidat für die Wahlen im kommenden Jahr gehandelt. Entweder ist es freiwillige Unterwürfigkeit oder der Wunsch noch viel weiter zu kommen als nur ins Rathaus. Und tatsächlich ist Rodriguez der am beliebteste Colorado unter einer Vielzahl von möglichen Kandidaten.

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5 Kommentare zu “Support ist alles

  1. Und was ist aus Ex-Educion-TV-Moderator und Ex-Bürgermeister Mario Ferreira geworden, der zwei Buchhaltungen geführt haben soll? Konnte hiesig Kindergartenjustizpolizei und Frau Victoria Acuña noch nicht so hinteigen, dass man doch nichts gefunden haben will? Muss der arme wohl dreißig Jahre im Hausarrest sitzen. Ja, das war ein Witz. Das mit dem Hausarrest. Sind ja schon bald Präsidentschaftswahlen, wenn alle jetzigen Amigos der Colorado-Parei sich den Hals zugestopft haben mit Plata. Ersticken sollens daran. Aber ein gscheit Grinsen auf dem diente de Palu(0) scheint doch eher der Realität zu entsprechen.

    1. Ah, jetzt ist es mir wieder eingefallen. Der Ex-Educion-TV-Moderator und Ex-Bürgermeister Mario Ferreira hat ja seinen Rücktritt eingereichtwerdenmüssen und äh, ja und sonst nix. Das war’s. Daher müsste er schon bald als Gouverneur zur Wahl stehen.

  2. Hatte in meinem Kommentar vergessen zu erwähnen, daß es in Deutschland seit Merkels Zeitrechnung auch nicht besser ist. Merkel ist ja nur noch von links-grünen Versagern und CDU/CSU Scheuklappen-Kriechern, Speichelleckern und rückgratlosen Figuren ohne Charakter und Moral umgeben. So alt ich geworden bin, hatte ich das in meiner bewußten Lebenszeit in der BRD noch nicht erleben müssen. Was war das in meiner Generation 1948 dagegen doch wirklich alles schön und geordnet. jeder wußte was er zu tun hatte und wo er stand, man konnte seine Meinung sagen und schreiben wie man wollte, fast alle hatten Arbeit und Perspektiven und fühlten sich nicht von den Politiker verarscht. Es war nie ein Problem mit Andersdenkenden heftig zu diskutieren. Anschließend klopfte man sich gegenseitig auf die Schulter und gut war es. Jeder stand für Deutschland und schämt sich nicht dafür Deutscher zu sein. Und heute? Der Teufel regiert und Merkel führt das Zepter. Alle ist in Unordnung geraten, Streit bis aufs Messer, Verfolgung und Diffamierung Andersdenkender – das hat alles mit Demokratie nichts mehr zu tun. Wer die Geschichte des Dritten Reiches oder der DDR-Diktatur kennt oder sich darüber ausführlich informiert hat, muß zwangsläufig erkennen, daß wir auf direktem Weg in die nächste Diktatur sind. Der Rubikon ist bereits überschritten und die Masse kapiert das nicht.

  3. Moyses Comte de Saint-Gilles

    @Eulenspiegel
    Bei den Liberalen hoert die Liberalitaet und Toleranz bei Andersdenkenden auf. Liberal sind Liberale nur gegen ihresgleichen gegenueber.
    Es waere kein Problem wenn die Masse es kapieren wuerde denn bei den naechsten Wahlen waeren die Tunichtgute weggefegt. Nur leider hat die Masse durch das Verlassen des Christentums keine Orientierung und Moralvorstellung mehr, so dass sie zusehends verludert. Der Angelpunkt ist das Christentum.
    Einer der 1948 den Schutt aus den deutschen Staedten aufraeumen musste wird allerdings ganz anders denken und gesinnt sein als ein reicher verdorbener Fratz von 2019 der nur Mode im Kopf hat. Teilweise machte das die Dienstleistungs- und Servicegesellschaft mit den Deutschen.
    Eigentlich ist teilweise der Reichtum an der Volkszersetzung dran schuld.
    Das beste Beispiel sind die Mennoniten. Als sie arm waren vereinigten sie sich unter der Kooperative und als erst der Reichtum kam strebt alles zum Individualismus und Privatwirtschaft a la amerikanischem Stil. Heute sind deswegen weite Sektoren innerhalb der Kooperativen privatisiert worden – einzelne Entrepreneurs uebernahmen ehemalige Kooperativsdienstleistungen und so wurden einige wenige reich und der Mittelstand verarmt zusehends.
    Die Gier nach Geld, Macht und Ansehen verursacht solche beklagenswerte Zustaende.
    Das hat man zu vermeiden gesucht indem sich die Mennoniten zu abgeschlossenen Kolonien zusammenschlossen wie heute noch die Hutterer und Amisch pflegen. Rituale und Satzungen haelt die Leute dann zusammen – echten Glauben findet man kaum wenn ueberhaupt ins solchen Zwangsstrukturen.
    Epheser 4,19 „Das sage und bezeuge ich nun im Herrn, daß ihr nicht mehr so wandeln sollt, wie die übrigen Heiden wandeln in der Nichtigkeit ihres Sinnes, 18 deren Verstand verfinstert ist und die entfremdet sind dem Leben Gottes, wegen der Unwissenheit, die in ihnen ist, wegen der Verhärtung ihres Herzens; 19 die, nachdem sie alles Empfinden verloren haben,[9] sich der Zügellosigkeit ergeben haben, um jede Art von Unreinheit zu verüben mit unersättlicher Gier.“
    Lukas 8,14 „Was aber unter die Dornen fiel, das sind die, welche es gehört haben; aber sie gehen hin und werden von Sorgen und Reichtum und Vergnügungen des Lebens erstickt und bringen die Frucht nicht zur Reife.“
    Markus 10 ff.
    Der reiche Jüngling
    → Mt 19,16-26; Lk 18,18-27
    „17 Und als er auf den Weg hinausging, lief einer herzu, fiel vor ihm auf die Knie und fragte ihn: Guter Meister, was soll ich tun, um das ewige Leben zu erben? 18 Jesus aber sprach zu ihm: Was nennst du mich gut? Niemand ist gut als Gott allein! 19 Du kennst die Gebote: »Du sollst nicht ehebrechen! Du sollst nicht töten! Du sollst nicht stehlen! Du sollst nicht falsches Zeugnis reden! Du sollst nicht rauben! Du sollst deinen Vater und deine Mutter ehren!«[2] 20 Er aber antwortete und sprach zu ihm: Meister, das alles habe ich gehalten von meiner Jugend an.
    21 Da blickte ihn Jesus an und gewann ihn lieb und sprach zu ihm: Eines fehlt dir! Geh hin, verkaufe alles, was du hast, und gib es den Armen, so wirst du einen Schatz im Himmel haben; und komm, nimm das Kreuz auf dich und folge mir nach! 22 Er aber wurde traurig über dieses Wort und ging betrübt davon; denn er hatte viele Güter.
    23 Da blickte Jesus umher und sprach zu seinen Jüngern: Wie schwer werden die Reichen in das Reich Gottes eingehen! 24 Die Jünger aber erstaunten über seine Worte. Da begann Jesus wiederum und sprach zu ihnen: Kinder, wie schwer ist es für die, welche ihr Vertrauen auf Reichtum setzen, in das Reich Gottes hineinzukommen! 25 Es ist leichter, daß ein Kamel durch das Nadelöhr geht, als daß ein Reicher in das Reich Gottes hineinkommt. 26 Sie aber entsetzten sich sehr und sprachen untereinander: Wer kann dann überhaupt errettet werden? 27 Jesus aber blickte sie an und sprach: Bei den Menschen ist es unmöglich, aber nicht bei Gott! Denn bei Gott sind alle Dinge möglich.“
    1. Reichtum vermehrt die Sorgen der Welt.
    2. Arme streben auch nach Reichtum und sind danach gierig.
    3. Hab und Gut sowie Reichtum ersticken das Christentum – auch wenn die Leute es nicht merken. Z.B. man muss in den Chaco und BRD immer mehr Migranten (Paraguayer, Afrikaner, Musels, etc) bringen damit der Reichtum weiter generiert wird. Die Kolonie Fernheim ist die reichste und deswegen treiben die die multiethnische und migratorische Agenda vor allem voran (Wiens z.B. ist Fernheimer – Wege zur Integration muessen her). Zudem ist die Kolonie Fernheim zusammen mit den Frieslaendern (ex Fernheimer) und Volendamern die gottlosesten der Kolonien Paraguays – und damit auch die liberalste und migrationsfreundlichste.
    4. Dies zu verhindern starteten die Hutterer und Amisch das abgeschlossene sektenartige Kolonies- und Bruderhofsystem. Die Gier wurde so verhindert nur ossifizierte der Glaube bald und der Glaube sowie das Christentum verkam zu Ritualen und selbstauferlegten Geboten. Die mennonitische Tracht sehen diese an als Moenchsuniform – alles was nicht so angezogen ist ist ausserhalb des Christentums (sie wissen nur nicht dass sie das glauben). Die Freiheit ist meist sofort dahin in solchem Mennonitensystem. Aber man wurde der Gier nach Geld und Welt Herr. Dann holte die Welt auf und ueberholte z.B. das Schulsystem der Mennoniten (bis etwa 1800 konnten fast nur die Anabaptisten und Moenche in Europa lesen und schreiben weil diese in der Bibel lasen – der gewoehnliche Landser konnte nicht lesen) und das wars dann mit dem abgeschlossenen System. Die Gleichschaltung war die Methode dieser Gruppierungen – und auch die Nazis gelangten mittels der Gleichschaltung zu einer Volkseinheit die ihresgleichen suchte. Dank der Gleichschaltung brachten allerdings die Anabaptisten keine Wissenschaftler hervor und mit den Jahrhunderten kam auch immer mehr Okkultismus und falschen Bibelverstaendnis in ihr Gedankengut. Isolation war nicht die Loesung, allerdings ist die weltlichkeit auch keine Loesung.

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