Todbringende Plastikflaschen

Asunción: Plastikflaschen finden viel Verwendung in Paraguay. Forscher warnen schon lange vor ihrer häufigen Verwendung. Es soll gesundheitliche Gefahren geben. Jedoch ist eine andere Unsitte noch viel schädlicher in Paraguay.

Der Fernsehsender SNT veröffentlichte einen Beitrag aus der Zeitschrift Cosmopolitan basierend auf dem Forschungsinstitut Treadmill Reviews.

Durch das Wiederbefüllen mit Flüssigkeiten einer Plastikflasche über einen Zeitraum von sieben Tagen würde sich die Qualität von dem Inhalt so verschlechtern, als ob man Toilettenwasser trinken würde. Insgesamt stellten die Forscher eine Summe von 900.000 Bakterien pro Quadratzentimeter fest.

Diese große Menge, so die Wissenschaftler, stelle ein großes Risiko für die Gesundheit des Menschen dar. 60% der nachgewiesenen Keime könnten Krankheiten verursachen.

Das war ein Aspekt, der untersucht wurde. Eine weitere Studie führten Forscher vom britischen Institut “Good House Keeping“ durch.

Ihr Schwerpunkt waren nicht Bakterien sondern Chemikalien. Sportler oder andere Nutzer, die Geld sparen und lieber jedes Mal aufs Neue eine Plastikflasche füllen leben ungesünder als Vergleichbare, die neue Behältnisse kaufen würden.

Durch die andauernde Befüllung mit Flüssigkeiten kommt es zu einem Verschleiß bei den Plastikflaschen. Dabei werden verschiedene Chemikalien freigesetzt, die für die menschliche Gesundheit schädlich sein können. Beide Forschungsinstitute appellieren an die Verwendung von Glasflaschen. Zudem sollte Wasser oder andere Getränke immer kühl gelagert werden.

Wochenblatt / SNT

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25 Kommentare zu “Todbringende Plastikflaschen

  1. Tjaa, in England,zB, wurde durch Bisphenol A, einem hormonähnlichen Gift aus Pet-Flaschen, welches in die Flüsse gelangt, schon bewirkt, dass ein Grossteil der Fische dort Zwitter sind, also gleich geschlechtlich. Na wenn das nicht Spass macht?

  2. Das ganze Plastikzeug in Paraguay ist schlimmste Billigstware, taugt nichts und obendrein höchst gesundheitsgefährdend. Und wie ist das mit den vielen Getränke- und Bierdosen? Das gleiche gilt für das weit verbreitete Alu-Geschirr. Doch wen kümmert das schon in Paraguay? Die Mediziner – absolute Fehlanzeige! Die Jugend – absolute Fehlanzeige! Die Politiker – absolute Fehlanzeige! Ich wiederhole mich – ein Land voller verantwortungsloser Ignoranten!!!!!!!!!!!!

        1. Sie, Manni, und Ihre Beiträge sind eine Tragikomödie wie sie im Buche steht. Dass Sie wenig Ahnung haben beweisen Sie täglich mehfrach, was Sie leider nicht davon abhält, diese Seiten weiterhin mit Ihrer Hatz zu füllen.

    1. Hohes Gesundheitsrisiko warum ihr zum Grillen niemals Aluschalen verwenden solltet:
      https://www.kabeleins.ch/sosiehtsaus/essen-trinken/news/hohes-gesundheitsrisiko-warum-ihr-zum-grillen-niemals-aluschalen-verwenden-solltet-050200

      Sind Deos wirklich krebserregend:
      http://www.tagesanzeiger.ch/wissen/medizin-und-psychologie/sind-deos-wirklich-krebserregend/story/17372027

  3. Die Plastikwasserrohre hier am besten auch nur einmal nutzen!
    Wenn man die neu verlegt dauert es Wochen bis das Wasser nicht mehr nach Chemie schmeckt.
    Also wie jetzt?
    Und bei den Flaschen ist es dann genau umgekehrt?
    Die „gasen“ erst nach längerem Gebrauch?

    1. Zornig.

      „Die „gasen“ erst nach längerem Gebrauch?“
      Es handelt sich bei den Wasserflaschen um eine andere Art Plastik, als für Rohre verwendet.
      Besonders gefährlich sind dabei die sogenannten „Weichmacher“, die sich aus dem Plastik lösen können und dann mit dem Wasser getrunken werden. Je älter die Flasche und je mehr Wärme (Sonne!) sie abbekommen hat, desto mehr von dem Zeug ist im Wasser (Bisphenol-A oder Phthalate).

      Grundsätzlich sind die Plastikwassesrflaschen für EINMAL Gebrauch gemacht und halten dabei die (hohen) Grenzwerte in der Regel auch ein. Bei mehrmaliger Verwendung jedoch ganz und gar nicht mehr.

      1. Ja, soweit ich weiß sollen die Rohre (z.B. von TIGRE) hier wohl aus PVC bestehen.
        Der Geschmack, und sogar Geruch, für längere Zeit nach der Neuinstallation lässt mich jedoch stark zweifeln ob der Unbedenklichkeit im Vergleich zu den PET-Flaschen.
        Aber in das „Nest“ sollte man vielleicht lieber garnicht erst „pieken“. (-;

        1. Bei Wasserrohr ist es eine ganze andere Sache.In den Wasserrohren bildet sich eine dünne Schleim/Schmierschicht. Das kann man auch z.B auch bei Asbest oder Faserzement feststellen.
          Deshalb stinkt das Wasser mit der Zeit nicht mehr.Das ist wie eine Beschichtung.
          Normal sind die Wasserrohre aus Polyethylen oder PE, Da gibt einiges auch ohne Weichmacher für Trinkwasser.
          Wie 9mm richtig bemerkte hängt dies mit den Weichmachern Bisphenol-A/Phthalate zusammen.
          Diese werden mit der Zeit an die Nahrung/Flüssigkeit abgegeben.
          Es gibt aber schon seit einiger Zeit Weichmacher aus Sonnenblumenoel. Das ist in einigen Ländern für Kinderspielzeug schon lange vorgeschrieben.
          Der Nachteil das Material ist so lange haltbar.

          1. PET…. Bezeichnung Polyethilenterephthalat enthalten PET Flaschen -keine-Weichmacher in Form von Phthalaten, die als Xenohormone fungieren koennen
            Wikipedia unter VORTEILE zu lesen

  4. @Dieter: Bis zum heutigen Tag hat man von Ihnen noch keinen fundierten Beitrag gelesen. Auch jetzt nicht. Und heute treten Sie „groß“ auf mit NICHTS! Sie werfen mir Ignoranz vor ohne zu begründen, was ich ignoriere. Wissen Sie überhaupt was das Wort IGNORANZ zu bedeuten hat? Ich sage es Ihnen: Ignoranz ist, wenn man aus Fehlern nicht lernt, Fakten nicht zur Kenntnis nimmt, alles besser weiß und beleidigt ist wenn andere einen korrigieren wollen. Ignoranz ist aber auch unter sogenannten Paraguay-Verstehern weit verbreitet, die offensichtlich blind und taub für die Realitäten des Lebens sind, alles in den höchsten Tönen loben oder relativieren obwohl genau das Gegenteil der Fall ist. Sie leben offensichtlich in einer Scheinwelt weil sie die Realitäten sonst nicht ertragen würden oder sich an das Unmögliche bereits gewöhnt oder resigniert haben. Dennoch sollten sie andere, die ihren Verstand und ihre Kritikfähigkeit in einem schwierigen bis unmöglichen Umfeld bewahrt haben nicht diffamieren und mit Landesverweis drohen. Mir persönlich sind kritische Menschen, die im Grunde etwas verbessern wollen lieber, als angepaßte Schönredner und Duckmäuser die dafür sorgen, daß alles bleibt wie es ist.

    1. Manni, die Bedeutung von Ignoranz erschliesst sich uns täglich durch Ihre Beiträge. Kürzlich zogen Sie über die Bildung her, hatten selber aber keine Ahnung was tertiäre Bildung bedeutet. In einem weiteren Beitrag haben Sie bewiesen, dass Sie den Unterschied zwischen Dulia und Latrie nicht kennen, eine Frage, welche die Kirche seit mehr als 1200 verbindlich geklärt hat. Ihre Beiträge versuchen Sie als „kritisch konstruktiv“ zu verkaufen, in Wirklichkeit sind sie oft nur billige Hatz auf eklatanter Unkenntnis (=Ignoranz) fussend.

  5. Die in Paraguay verwendeten PET-Rohlinge werden von der Firma INPET S.A.E.C.A. in Mariano Roque Alonso produziert – zumindest füllen darin die bekannten Marken ab. Die verwenden mit Sicherheit ein hochwertiges Ausgangsmaterial.
    Ich persönlich greife dennoch lieber zu Glas: In Deutschland zu den schwereren Sprudelkisten und hier zu den großen 1,5 Liter Limo-Glasflasche, wenn es denn mal sein muss. Die Cola Variante von diesen schweren Teilen, haben Freunde von uns auch schon mal als Souvenir mit nach Haus geschleppt, mit dem Argument sowas steht bei uns nur noch im Glasmuseum.

    Die Hersteller von PE-Trinkwasserleitungen wie die z.B. Tigre Paraguay S.A. bieten von Haus aus die Rohre in den Materialqualitäten „Reciclado“ und „Virgin“ an. Reciclado ist dabei deutlich günstiger, da es aus einem Rohstoff gezogen wird, der hier im Land gesammelt wurde. Diese Rohre riechen bereits neu nach Müllhalde und geben diesen Geschmack auch an das Wasser ab. Da die PE-Leitungen im Außenbereich verlegt werden, hat man als ESSAP Kunde keinen Einfluss auf deren Materialauswahl. Wer sich mit seinem eigenen Brunnen versorgt, sollte beim Kauf der Rohre unbedingt etwas mehr ausgeben und auf die Qualität „Virgin“ bestehen.

  6. Ergänzend Info zu den Trinkwasserrohren: Für den Innenbereich sollte man nur die roten Rohre mit grünem Kermantel von Tigre verwenden. Das ist erste Qualität. Lassen sich jedoch nur verschrauben. Aber das ist besser als kleben. Abdichten mit Hanf und Fermit ist zu empfehlen, weil dauerhaft dicht.

  7. Muss doch nochmal nachhaken. Demnach zählen die 20-Liter Pfandflaschen von den, hier allseits gebräuchlichen, Trinkwasserspendern auch zu den „Todbringenden Wasserflaschen“? Die scheinen ja auch aus PET zu bestehen. Manche weisen ja schon heftige Gebrauchsspuren auf was auf eine längere Wiederverwendung schliessen lässt…

  8. Ja echt jetzt, shit happens…!
    Da freut man sich ja eigentlich, zB. im Restaurant seines Vertrauens, daß die Eiswürfel nicht aus der Leitung sondern aus „geliefertem“ Wasser, eben jener Spender, kommen und dann so eine Ernüchterung durch diesen Artikel hier jetzt.
    Naja, ich persönlich werd mich dennoch nicht verrückt machen lassen und den Löffel geben wir sowieso irgendwann alle wegen irgendwas ab…
    War´n aber auf jeden Fall ganz interessante Infos für die Zukunft bezüglich der Wasserleitungen in den Kommentaren!
    So`n paar schwere Pfandglasflaschen, da könnte man sich mal umschauen…

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