Transport-unternehmer bereiten Streiks gegen die doppelte Maut vor

Verschiedene Gewerkschaftsverbände von LKW Fahrern und Transportunternehmen wollen die doppelte Mauteinführung im April verhindern. Heute treffen sich verschiedene Gewerkschaftsführer mit dem stellvertretenden Verkehrsminister Augustin Encina. Sie beklagen, dass es in einigen Fällen zu einer Erhöhung der Kosten um bis zu 1.700% kommen könnte.

Julio Gamarra, Vorsitzender eines Transportunternehmens, beklagte, die wirtschaftliche Situation sei sehr angespannt und durch die Mauterhöhung würde sich die Lage noch weiter verschärfen. „Es gibt Strecken über acht Kilometer, die mehrmals am Tag befahren werden. Wenn dabei jedes Mal doppelte Mautgebühren bezahlt werden müssen verlieren wir eine Menge Geld und unter dem Strich kommt dabei kaum ein Gewinn heraus“, sagte Gamarra. Er fügte an, wenn die Regierung nicht einlenke käme das Transportsystem dadurch zum Erliegen.

„Im Abschnitt Ypacaraí – Coronel Oviedo beträgt die Entfernung 90 Kilometer. Es gab eine Zeit, da kostete die Maut 15.000 Guaranies, dann stieg die Gebühr auf 40.000 Gs., mit der Begründung, dass die Strecke saniert wird. Es ist immer wieder die gleiche Aussage, auch jetzt, aber Verbesserungen auf den Straßen sind nicht festzustellen“, beklagte Gamarra. Er fügte an, unsere Erlöse werden weniger und weniger, aber die Kosten würden steigen, der Betrieb lohne sich so nicht mehr.

Quelle: Ultima Hora