Trotz Morddrohung der EPP erwägt Fernando Lugo keine Verstärkung seiner Sicherheit

Asunción: Per Fax und Email wurde von der terroristischen Vereinigung EPP dem Präsidenten der Republik sowie dem Innenminister Rafael Filizzola der Tot angedroht. Trotz der wahrscheinlichen Echtheit der Dokumente modifizierte oder erhöhte Fernando Lugo nicht, wie angenommen, die Sicherheitskriterien um seine Person, sagte Oberst Freide Amarilla, Kommandeur der Präsidenteneskorte. Der Vizepräsident Federico Franco riet Lugo dringenst zu einer Verstärkung seiner persönlichen Sicherheit.

Der Oberst versicherte, dass die Untersuchungen zur Morddrohung intensiviert werden. „Natürlich müsse jeder Drohung nachgegangen werden“, sagte Freide zu den Reportern in der Kommandantur der paraguayischen Armee. Der Präsident Fernando Lugo und seine Minister Rafael Filizzola, aus dem Innenministerium und Augusto Dos Santos, Vorsitzender des Sekretariats für Information und Kommunikation (Sicom), erhielten Drohungen per elektronischer Post, welche höchstwahrscheinlich von der paraguayischen Volksarmee (EPP) stammt. Die Familie des Innenministers steht, laut eigener Aussage von Desiré Masi, unter großem Druck, mit Bodyguards und eingeschränktem Ausgängen seit mehr als einem Jahr. Damit wollen diese den Tod von Gabriel Zárate Cardozo, einer ihren Kämpfer rächen, der durch Polizisten am vergangenen 03.09.10 in der Kolonie Sidepar erschossen wurde. (Wochenblatt / Última Hora)

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