Überfall mit Geiselnahme in Yataity

Yataity: Eine Familie wurde heute Opfer eines Raubüberfalls in Yataity, Departement Guairá. Die vier Täter konnten geschnappt werden, darunter ein Polizist. Die Beute konnte ebefalls sichergestellt werden. Sie betrug 200 Millionen Guaranies.

Zwei Kriminelle auf einem Motorrad baten an einem Haus in Yataity ein Ehepaar um Wasser. Sobald die Frau ins Haus ging wurde der Mann mit einer Pistole bedroht. Die Täter drangen in das Haus ein, nahmen die Opfer als Geiseln und fesselten das Paar. Sie forderten Geld. 200 Millionen Guaranies waren in einem Rucksack versteckt. Es stammte aus einem Pferdeverkauf. Die Zeitung ABC Color wiederum berichtet, das Geld käme aus einem Grundstücksverkauf.

Die Räuber flohen auf dem Motorrad. Einige Straßenecken weiter wartete ein Van mit zwei weiteren Komplizen auf sie. Nach einer Verfolgungsjagd, bei der ein Schweizer ebenfalls als Geisel genommen wurde, weil die Kriminellen das Fluchtfahrzeug wechselten, gelang es der Nationalpolizei drei Täter zu fangen. Im Bereich von Coronel Oviedo konnte der vierte Tatverdächtige verhaftet werden. Er wurde als Francisco Javier Martinez Velázquez identifiziert und ist Polizeibeamter.

Wochenblatt / Paraguay.com / ABC Color

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17 Kommentare zu “Überfall mit Geiselnahme in Yataity

  1. Ich fasse es einfach nicht! Beinahe alle 8-10 Tage wird über Polizisten berichtet, die sich als Kriminelle betätigen. Ist dieses Phänomen eigentlich in unseren Nachbarländern auch so stark ausgeprägt? Und warum werden im Innenministerium und Polizeipräsidium nicht endlich umfassende und wirkungsvolle Gegenmaßnahmen ergriffen, daß in den Polizeikreisen 1.) mit dem eisernen Besen ausgekehrt wird und 2.) künftige Bewerber auf Intelligenz und charakterliche Eignungen gründlich geprüft werden? Es würde wirklich Sinn machen, weniger Polizisten zu beschäftigen, dafür aber höhere Anforderungen zu stellen und besser zu bezahlen, nach dem Motto „weniger Masse, dafür mehr Klasse“

    1. Ja, in Latein-Amerika ist es leider sehr stark ausgeprägt das Polizisten beim verschiedenen Verbrechen mitbeteiligt sind. Allerding in Paraguay, wo sich die dinge ja bekantlich anders als in den Nachbarländer entwickelt haben, ist noch stärker ausgeprägt /der Presi+die Politiker sind bekanntlich narkos/.

      1. da kann ich Sie beruhigen , In Argentinien nimmt das seit Jahren verheerende Ausmasse an ,. es sind gelegentlich komplette Polizeikomandos verwickelt oder auch als Täter unterwegs. Beschlagnahmte Drogen werden an Dealer weiter gegebenum diese wieder zu verkaufen , Gefangene frei gelassen damit sie im Auftrag der Poliezei Straftaten begehen – ZU dem hier erwáhnten Fall ist Insider-Information nötig . Die Täter wussten von dem Geld im Haus !!

  2. Es gibt Genverwandtschaften: Polizist – Verbrecher oder Chirurg – Fleischer.
    Wenn ein Polizist nicht wie ein Verbrecher denken kann wird er nicht viel Erfolg haben. Ebenso muss ein Fleischer die Organe des Tieres so gut kennen wie ein Chirurg die des Menschen. Wenn beide kein Blut sehen können haben sie ihren Beruf verfehlt.
    Leider gibt es überall schwarze Schafe die gelegentlich von einem zum anderen Extrem wechseln. Wie sagt der Spruch: „ Operation geglückt – Patient Tod.“

  3. Zur Ergänzung. Der fluechtende Taeter hat sich erlaubt meinem Sohn das Auto zu rauben und ihn Kurzzeitig als Geisel zu nehmen bevor er mit dem geraubten Auto alleine fluechtete.Wir haben wir mit meiner Camionette verfolgte und unweit von Oviedo letztlich hoeflich gebeten sich mit weiten Armen auf den Boden zu legen bevor er mit einem Strick an einen Balken gefesselt wurde bis die Policia eintraf.Er hat es vorgezogen auch Hoeflich zu warten um mich nicht noch mehr zornig zu machen. Das bei der Verfolgung zwei Häuser und meine Camionette schrottreif wurden ist bedauerlich aber niemand raubt mir ohne Reaktion ein Auto oder nimmt meinen Sohn als Geisel.Die Inhaber der beiden schrottreifen Haeuser werden morgen entschädigt die Camionette Rextron steht zum Verkauf.Der Ganove wurde fast unverletzt der Polizei ueber geben.Klare Ansage :er hat viel Glueck gehabt sich schnell genug mit der Bemerkung nicht sterben zu wollen auf den Boden geworfen hat.

    1. Alle Achtung Peter! Respekt!
      Genau so und NUR so erreicht man etwas!

      Die anderen 3 Gangster haben sie 20m von meinem Haus, bei der Kirche in Mbocayaty gestellt.
      Gab auch einige Schüsse, weswegen mein Sohn und andere Schüler alles live aus der Nähe beobachtet haben.

      Besonders begeistert war er, als ein Polizist sein Gewehr am Lauf genommen und einen der Gangster mit dem Kolben niedergeschlagen hat. Echt filmreife Aktion.

  4. Schade, dass die Herren so unbeschadet weggekommen sind.
    Leider ist das mit den Bargeldbestaenden so, jedenfalls bei mir sehr oft, dass es in Py schier unmoeglich ist, ein Girokonto zu eroeffnen. Mir ist es nach mehreren Versuchen in dieser Woche noch nicht geglueckt. Vielleicht hat da jemand Erfahrung.

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