Umweltbelastung: Mehr Konsultationen wegen der Luftverschmutzung als bei Covid-19

Asunción: Angesichts der großen Zahl von Bränden, die auf Länderebene registriert wurden, nahmen die Konsultationen wegen Atemwegserkrankungen aufgrund der Rauchentwicklung und der damit verbundenen Umweltbelastung mehr zu als bei Covid-19.

Die Leitung vom Nationalen Institut für Atemwegs- und Umweltkrankheiten (Ineram), Juan Max Boettner, berichtete, dass sie jeden Tag eine große Anzahl ambulanter Konsultationen wegen Atemwegsproblemen registrieren würden, die nicht mit Covid-19 zusammenhängen. Seit gestern habe sich die Lage etwas entspannt, nachdem Regenfälle zu einer Verbesserung der Luftqualität in großen Teilen des Landes geführt haben.

Dr. José Fusillo, Präsident der Paraguayischen Gesellschaft für Pneumologie, wies darauf hin, dass immer mehr Patienten wegen der ungesunden Luft einen Arzt konsultieren. Er empfahl allen Menschen, die notwendigen Vorkehrungen zu treffen, um weitere Komplikationen zu vermeiden. „Konsultationen in Bezug auf Atemwegsprobleme sind häufiger als andere Ursachen wie zum Beispiel wegen Covid-19″, sagte er.

„Was wir erleben, ist eine Umweltkatastrophe, die eindeutig gesundheitliche Folgen hat. Besonders für Menschen mit Herz-Kreislauf-Problemen. Dann sind Allergiker und Kinder unter 6 Jahren meistens betroffen“, betonte Fusillo weiter.

Die Menschen, die mehr Vorsichtsmaßnahmen treffen müssen, seien diejenigen mit einer Grunderkrankung, denen sie eine häufige Flüssigkeitszufuhr empfehlen und nach Möglichkeit die Verwendung einer N95-Maske, erklärte er.

„Wir registrieren und behandeln viele schwangere Frauen, die von den Merkmalen der ungesunden Umgebung betroffen sind”, berichtete Dr. Fusillo. Er versicherte, dass seit letzter Woche die Konsultationen wegen Atemwegssymptomen zwischen 10% und 20% zugenommen haben.

Wochenblatt / La Nación / Twitter / Beitragsbild Archiv

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Europakongress

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