Unasur Delegierter zieht ein Resümee

Asunción: Salomón Lerner, Spezialentsandter der Union Südamerikanischer Staaten (Unasur) für Paraguay bestätigte, dass der Staatenblock die aktuelle Situation im Land nicht mit Diktatur gleichsetzt. Er versicherte, dass die Frente Guasu die einzige politische Bewegung ist, die eine unvorteilhafte Bewertung der Lage in Bezug auf Federico Franco ablieferte. Die Wahljustizbehörde garantiert demokratische Wahlen sowie die Möglichkeit eine Delegation von Wahlbeobachtern für den 21. April 2013 einzuladen.

In einem Interview mit Radio 970 AM versicherte der Generalsekretär der Unasur, Salomón Lerner, dass er nur Daten über die politische Situation Paraguays sammelt um sie beim nächsten Treffen am 30. November in Lima, Peru, zu präsentieren.

„Wir haben die Berichte und Informationen der politischen Parteien bekommen, es gibt diverse Meinungsverschiedenheiten, hauptsächlich bei der Frente Guasu. Die anderen Organisationen sagten uns, dass das Land demokratisch regiert wird“, versicherte Lerner.

Auf die Frage ob die Unasur den Begriff Diktatur mit der derzeitigen Situation Paraguays in Zusammenhang bringt erklärte Lerner, „dass diese Begriffswahl nicht gewählt wurde“.

„Wir glauben, dass alle Parteien ihre internen Wahlen durchführen können. Die Wahljustizbehörde arbeitet exemplarisch gut an der Vorbereitung. Ebenso wurde mir garantiert, dass eine Delegation der Unasur den Urnengang im kommenden April überwachen kann“, betonte er.

(Wochenblatt / Hoy)

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