Und dann heißt es immer es gäbe nichts zu lachen

Pilar: Was nach einem unter Drogen-stehenden, tanzenden Waldschrat aussieht ist in Wirklichkeit eine Therapie für Senioren der Stadt. Das tanzende “Ungeheuer“ ist ein promovierter Arzt.

Dr. Adolfo Mena erklärte, „dass diese Treffen dafür ins Leben gerufen worden, um die Lebensqualität älterer Personen zu verbessern. Rund 70 “Patienten“ kommen jeden Donnerstag von 07:00 – 11:00 Uhr in die Sporthalle “Roberto Cabañas“, um daran teilzunehmen“.

Dr. Mena, der selbst seit 8 Jahren im Departement Ñeembucú lebt, sagte weiter, dass diese Aktivität die Einstellung der älteren Menschen ändern soll. Bei den Opas und Omas scheint er gut anzukommen, denn jeden Donnerstag kommen sie aus allen Stadtteilen um ihn zu sehen und zuzuhören. Allerdings wird nicht nur getanzt. Neben der sportlichen Aktivität gibt’s auch Denkaufgaben, Exkursionen und Kochwettbewerbe.

Damit wird ein für alle Mal die Monotonie der Rentner durchbrochen. Sie transformieren sich zu aktiven Rentnern, ohne dabei eventuelle psychische Behandlungen zu vernachlässigen. Wenn man ihnen positive Energie entgegenbringt, empfangen diese sie auch und nehmen sie in sich auf. Sie fühlen sich wieder nützlich und nicht vergessen. Solch eine Therapie hilft mehr, als 100 verschiedene Medikamente.

Wochenblatt / Abc Color

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1 Kommentar zu “Und dann heißt es immer es gäbe nichts zu lachen

  1. Sonnenfreund

    Klasse!!!!
    Das nenne ich mal eine effektive Therapie, vor allem ohne Kosten (außer vielleicht dem vergleichsweise geringen Arzthonorar) und mit ausgesprochen selten angenehmen Nebenwirkungen.
    Hier wird der Redaktion sogar der fehlende Konjunktiv bei “ ist in Wirklichkeit eine Therapie für Senioren“ gestattet :-)), da die Beweise für den Zusammenhang für: ‚Inneres Glück und bessere Gesundheit‘ vorliegen.