UNO: Im Chaco werden Menschen ausgebeutet

Fildelfia: Laut einem Report über Versklavung der Vereinten Nationen werden im Chaco, der 60% des Territoriums ausmacht, viele arbeitenden Menschen ausgebeutet. Es handelt sich meist um Indigene, keinen Lohn erhalten.

Die Zone des Landes, die von gerade einmal 3% der paraguayischen Bevölkerung bewohnt wird, sind es im speziellen die Ureinwohner die zu schwerer Arbeit genötigt werden, da sie meist Schulden haben, so ein Spezialbericht von Urmila Bhoola von der UNO.

Die Konstellation kam nur deswegen zustande, weil Stammesland ohne die Zustimmung der Ureinwohner an Großgrundbesitzer sowie landwirtschaftlichen Betriebe und Forstunternehmen verkauft wurde, heißt es weiter.

Aus dem Bericht geht außerdem hervor, dass die Situation der Indigenen im Chaco sich weiter verschlechtert, “weil der Staat nicht präsent genug ist, weil keiner über seine Recht aufgeklärt wurde, weil sie kein spanisch sprechen und oftmals Analphabeten sind“.

Die Konsequenz daraus sind “Arbeiter die tagtäglich ohne ausreichend Pausen arbeiten müssen und statt Lohn Cupon bekommen die sie nur auf den Ländereien ihrer Arbeitgeber nutzen können. Das ist nicht genug um die einfachsten Bedürfnisse zu stillen“.

Bhoola, welche den Chaco besuchte, erkennt eine komplexe Beziehung zwischen der Regierung, den Geschäftsleuten und den Ureinwohnern, welche Letztere sehr anfällig für Ausbeutung macht.

Dennoch erkannte sie Verbesserungen in dem Bereich, obwohl sie befürchtet ist über die Machtungleichgewichte, hergestellt von Unternehmen, die Dienstleistungen und Lebensmittel zur Verfügung stellen.

Wochenblatt / Última Hora

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4 Kommentare zu “UNO: Im Chaco werden Menschen ausgebeutet

  1. So läuft das leider weltweit, die Reichen beuten die Armen gnadenlos aus, entrechtet sie! Dies nur, um sich den zehten ferrari in die Garage zu stellen, die Gier wird uns noch alle umbringen?

  2. Wer den Bericht von Frau Bhoola gelesen hat, wird sehen, dass es in einem kleineren Teil des Berichtes um den Chaco geht und dass in einem grösseren Teil des Berichtes Sorgen über den sogenannten „Criadazgo“ geäussert werden. Die Schlagzeile lädt natürlich zum Lesen ein, weil manche, die keine Ahnung vom Chaco haben, dieses Bild von Versklavung der Indigenen im Chaco durch Grossgrundbesitzer gezeigt bekommen.

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