Asunción: Ein ehemaliger Direktor der Stadtverwaltung von Asunción ist im Anschluss an ein Gerichtsverfahren zur Rückzahlung von 150 Millionen Guaranies verurteilt worden. Hintergrund waren Ermittlungen wegen mutmaßlicher Unregelmäßigkeiten beim Kauf von Reinigungs- und Hygieneartikeln während des Covid-19-Gesundheitsnotstands.
Das Gerichtsurteil ordnet die finanzielle Entschädigung der Stadtkasse durch den ehemaligen Direktor Édgar Fabián Estigarribia Gavilán aus der Amtszeit von Bürgermeister Oscar “Nenecho“ Rodríguez an. Die Maßnahme erfolgte im Rahmen eines Strafverfahrens zur Nachverfolgung und Nutzung der für die Pandemie-Bekämpfung bereitgestellten Gelder.
Die Strafermittlungen wurden durch Unstimmigkeiten bei Direktvergaben der Stadtverwaltung von Asunción für die Lieferung von Reinigungs- und Desinfektionsmitteln im Geschäftsjahr 2020 ausgelöst.
Mit diesem Beschluss schließt die Strafjustiz einen Teilaspekt des Gerichtsverfahrens ab und ordnet die Rückführung der geforderten Gelder in die Stadtkasse sowie die Erfüllung der von der Richterbank auferlegten Auflagen an.
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