Unter Verdacht

Bella Vista: Raatz, ein Unternehmen, das sich auf die Verarbeitung von Ölen spezialisierte, hat seine Fabrik in Bella Vista, Itapuá. Nun soll es dort angeblich zu einer Umweltverschmutzung gekommen sein.

Ein Anwohner aus Bella Vista schickte der Redaktion Bilder zu. Auf ihnen sind verendete Fische in einem Bach zu sehen, der aus dem Fabrikgelände führt. Ein Mitarbeiter des Unternehmens, der, wie auch der Anwohner, aus Angst vor Repressalien anonym bleiben will, erklärte, dass das Gewässer später in den Fluss Paraná fließen würde. Andere Quellen berichten aber offiziell darüber, wie Resumen Informativo.

Der Ölbetrieb Raatz hat einen einwandfreien Ruf. Zu dem Imperium gehört auch die Yerba Marke Pajarito.

In der Fabrik bei Bella Vista werden Pflanzenöle verarbeitet, vor allem Soja und Raps werden verarbeitet. Die Mitarbeiterzahl stieg in den letzten Jahren stetig an, mittlerweile sind es mehr als 300. Erst vor rund drei Jahren wurden umfangreiche Modernisierungen in der Fabrik vorgenommen. Raatz-Öle liegen unter den 20 größten Exporteuren in Paraguay.

1967 wurde das Unternehmen durch die beiden Brüder Lauro und Ricardo Raatz Reckziegel gegründet. Laut den Betreibern sei die Geschäftsaktivität mit einem tiefen Respekt für die Gesetze des Landes Paraguay entstanden. Dabei stehen die Umwelt und die sozialen Entwicklungen der Menschen in der Gegend immer im Vordergrund.

Bei der Ölverarbeitung werden Kessel verwendet die pro Stunde 20.000 Liter Wasser benötigen. Chemikalien, kämen, laut den Betreibern, nicht zum Einsatz. Dies wurde nach einem Anruf im Büro von Bella Vista bestätigt. Ebenso wurde ein Zusammenhang der Ölfabrik mit dem rätselhaften Fischsterben vollkommen ausgeschlossen.

Quellen: ABC Color, Wochenblatt, Resumen Informativo

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