Untreue Angestellte stahl 150 Millionen Guaranies, kaufte ein Auto und Haushaltsgeräte

Mariano Roque Alonso: Eine Frau, die als Dienstmädchen in einem Haus arbeitete, gestand den Diebstahl von 150 Millionen Guaranies, die ihr Arbeitgeber im Kleiderschrank aufbewahrte. Sie gab 27 Millionen Guaranies zurück und für den Rest kaufte sie u.a. ein Auto.

Luis Martínez Alcaraz (70), ein Bauunternehmer, zeigte seine Hausangestellte Aurelia Mercedes Sosa (52) wegen des Diebstahls von 150 Millionen Guaraníes an.

In seiner Anzeige argumentierte er, dass er keine Spuren von Gewalt in dem Haus gefunden habe und dass die einzige Person, die Zugang zu dem Zimmer hatte, die Frau war.

Der Polizist Adalberto Agüero von Mariano Roque Alonso erklärte, dass sie das Haus von Sosa in Limpio aufsuchten, wo sie neue Elektrogeräte und andere Anzeichen für ein finanzielles Aufstieges fanden.

“Wir wurden von den Ladenbesitzern begleitet, sie verwickelte sich in mehrere Widersprüche und hatte dann keine andere Wahl, als den Raub zu gestehen”, sagte Agüero gegenüber der Presse.

Die Frau gab 27 Millionen Guaraníes zurück und sagte, dass sie den Rest für den Kauf eines Autos und die in ihrem Haus gefundenen Elektrogeräte ausgegeben habe. Mercedes Sosa wurde an die Staatsanwaltschaft übergeben.

Wochenblatt / Telefuturo

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9 Kommentare zu “Untreue Angestellte stahl 150 Millionen Guaranies, kaufte ein Auto und Haushaltsgeräte

  1. Also gestand sie es nicht, sondern sie hat es zugegeben. Das ist ein großer Unterschied. Ein Geständnis geschieht aus eingenem Antrieb und zwar aus Reue und nicht, weil man längst überführt und keine andere Wahl mehr hat.
    Es ist eine Unsitte der Justiz Verbrechern, Leuten die bereits überführt waren, das letztendliche Zugeben als Geständnis zu werten und damit die Strafe zu mildern.

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    1. Der Bestohlene ist Bauunternehmer.
      Er hat dieses Geld sicherlich legal verdient.
      Wer die hiesigen Sitten und Gebräuche kennt weiß, daß man als Geschäftsmann eine größere Summe zur sofortigen Verfügung braucht, um Lieferanten bezahlen zu können.
      Die Bezahlung per Überweisung ist hier noch nicht allzu üblich.
      .
      Es erstaunt mich doch immer wieder, daß Jeder, der auch nur ein wenig Geld sein eigen nennt, sofort als Verbrecher verdächtigt wird.
      Typisch linkes Denken.
      Selber kommt man aus Unfähigkeit und Faulheit auf keinen grünen Zweig, aber diejenigen, die sich ein Vermögen erarbeiten, sollen es dann gefälligt mit den Nichtskönnern teilen.

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      1. Ist aber trotzdem sehr verdächtig. Für hier mitten in der Unzivilisation sind 20.000 € sehr viel Geld. Mehr als es in zivilisierten Ländern bedeutet. Man kann es also so betrachten, als ob ein deutscher Bauunternehmer bei sich Zuhause privat 80.000 € Geschäftsbetrag im Kleiderschrank aufbewahrt. Was hatte der Mann denn vor mit für hierzulande so viel Geld. Immerhin wurden schon Menschen wegen einem iTelefon im Wert von 10 € umgebracht? Hat ein erfolgreicher Bauunternehmer, der 150.000.000 PYG zuhause aufbewahren kann, denn kein Bankkonto? Mag es hiesig Vollpfosten Finanzamt interessieren, ob er auch eine Quittung ausgestellt bekommen hätte für die 150 Mio. PYG, wo es ab 20.000 PYG gesetzlich vorgeschrieben ist?
        Also so abwägig finde ich @dreiers Überlegungen gar nicht. Allerdings stimmt es schon, dass es hierzulande fast schon eine kriminelle Tat ist einen Scheck einzulösen, denn man wird dazu wie ein Krimineller behandelt. Auch ein Banküberweisung in dieser Betragshöhe wird selbst für Bauunternehmungen nicht einfach sein.
        Jedenfalls, psssst, hiesig Vollpfosten Polizei und -justiz ist sich nun ab dem Erfolg gegeseitig auf die Schultern klopf. Kann mir das gscheit Grinsen auf dem Diente de Stockzahn schon vorstellen im hiesig edukativen Basura-TV, worin die 27 Milliönchen und die Tante mit Kapuze im 2 minütigen Video 24 Stunden geloopt wird. Deshalb wird wohl auch keiner unangenehme Fragen stellen. Und selbst dieses Problemchen wäre für den Bauunternehmer für einen kleinen Unkostenbeitrag aus der Portokasse aus der Welt zu schaffen. Dazu fällt mir ein Sprichwort ein (eigenkreation): Wo zu blöd, zu faul, zu korrupt, oder alles zusammen, so kein Richter.

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        1. Zitat: “Man kann es also so betrachten, als ob ein deutscher Bauunternehmer bei sich Zuhause privat 80.000 € Geschäftsbetrag im Kleiderschrank aufbewahrt.”
          Nein, das ist nicht vergleichbar. In Deutschland wird das Allermeiste per Banküberweisungen bezahlt. Mindest- und Weniglöhner haben in PY für gewöhnlich kein Konto. Es ist also üblich einmal im Monat Lohntüten fertig zu machen. Ich weiß nicht wie groß sein Betrieb ist, aber rechne mal Beispielsweise ein paar Dutzend Arbeitnehmer, mit durchschnittlich 1,5 Mindestlöhnen, dazu musst Du noch andere Unkosten bezahlen, dann wird das mit den 150 Mio schon knapp.

      2. Ein wenig Geld ist das nicht. Auf dem Land kannste für 150 mio. Ein Haus mit riesen Grundstück kaufen. Oder über 50 Bauarbeiter den Monat bezahlen. Aber ja vielleicht ist es auch redlich erworben und versteuert. Nur wenn ich denke was für ein Zirkus loss ist wenn man 20 000 von zuhause D überweisen will, dann wundert es mich schon wen solche Summen im Wäscheschrank liegen.

  2. Wo her war das Geld ! Hat etwa ein Gaunerin den anderen Gauner beklaut.Wenig Geld ist nicht, mus man sagen.Anders gesehn in Deutschland ist seit Hartz IV , bei Hartzern mehr Geld im Strumpf als auf der Bank.

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