Unzufriedenheit wächst weiter

Asunción: Die Colorado Partei steuert weiter auf eine Krise zu, da sich viele Ortsgruppenführer der ANR betrogen fühlen. Sie als Garanten der Stimmen sind nun überflüssig bei der Besetzung von wichtigen Ämtern, eine Art der Behandlung, die sie aus vergangenen Zeiten nicht kannten. Die Colorado Anhänger die 60 Monate auf eine Rückkehr zur Macht gefiebert hatten möchten nun wieder ihr alten Posten haben, was durch eine Restrukturierung des Staates, die Cartes ansteuert, nur bedingt zugelassen werden darf.

Die Auswahl seines Ministerkabinetts hatte zumindest zur Folge, dass über den Ortsbüros der Colorado Partei schwarze Fahnen aufgehangen wurden um ihren Trauerzustand zu untermalen. Auch zur Eidabnahme hinter dem López Palast waren nur verhältnismäßig wenig Anhänger der ANR gekommen. Allerdings bat Cartes bei einem gestrigen Auftritt im Gebaude der Zentralbank Paraguays seine Parteikollegen um etwas Geduld. Fraglich bleibt dabei in welcher Hinsicht dies gemeint war.

(Wochenblatt / Abc)

Der Zweck dieses Dienstes ist die Wertsteigerung der Nachrichten und um einen flüssigeren Kontakt zu den Lesern zu etablieren. Kommentare sollten an das Thema des Artikels angepasst werden. Die Kommentatoren sind ausschließlich für den Inhalt verantwortlich, der sachlich und klar sein sollte. Schimpfwörter und persönliche Beleidigungen sowie Rassismus werden nicht geduldet.

6 Kommentare zu “Unzufriedenheit wächst weiter

  1. Cartes hat eindeutig klar ausgesagt, das Er nicht nur für die Partei da sein wird, sondern auch für das Volk. Er muß für sich entscheiden mit welchen Personen und Mitteln ein Fortschritt in Paraguay zu verwirklichen ist.
    Logisch das die Colorados die alte von Vetternwirtschaft und Korruption geprägte Regierungsform Sie nicht aufgeben wollen, aber einen anderen Weg wird es nicht geben.
    Lieber ein Ende mit Schrecken als ein Schrecken ohne Ende.

    Hop oder Top ist hier die Fragen für eine bessere Zukunft.

  2. das pferd ANR beginnt zu bocken!
    daß nun einige ihre schmutzigen handschuhe auszuziehen
    haben,wird diese samt ihren gemahlinen nicht gefallen.
    die israelischen leibwächter,werden überstunden machen
    müssen,daß nichts „passiert“!.
    man sagt ja,-ein entäuschter freund,wird ein erbitterter feind-.
    so ist es auch in der politik,-wenn man pferden gutes futter gibt haben die spatzen auch was davon-.
    das zurückrudern für cartes,wird kein leichtes unterfangen,und wie er nun über den parkour mit diesem pferd kommt,wird sich zeigen was er draufhat!.
    hoffe sein sattelgurt ist fest,und sein schenkeldruck,-in der reitersprache ausgedrückt- ist stark genug!.

    schönes wochenende
    mit grüssen
    penicillin

  3. @bayer,da ich sie für den wirklich besten kenner der innenpolitik halte,hätte ich obwohl es nicht derzeit
    gegenstand in diesem forum ist eine frage.
    hätte alegre,wäre er präsident geworden,auch fachleute
    in die ministerien gesendet,-oder diese posten auch mit
    parteigenossen bekleidet!

    für ihre geschätzte meinung
    dankend
    mit grüßen
    penicillin

    1. wie gewuenscht eine antwort.
      zuerst einmal vielen dank fuer ihr lob.ein paar andere sehen das nicht ganz so und wollten mich schon mehrmals
      per flugzeug heimwaerts schicken.
      nun zur antwort auf ihre frage.zuerst muss man feststellen dass ALEGRE keineswegs CATRES ist. ALEGRE
      war ein „zufallskandidat“, da „brad pig“blas llano,
      trotz angeblichen gewinns dieser umfrage auf die kandidatur verzichtete. dagegen gewann CARTES in einer
      hart gefuehrten internen vorwahl ganz klar gegen zacarias
      irun. obwohl ALEGRE seit seiner jugend aktivist der PLRA
      ist (er war vorsitzender der JLRA), dann abgeordneter,
      senator und zuletzt minister, hatte er niemals so einen
      einfluss auf seine partei wie ihn CARTES MOMENTAN hat.
      ALEGRE und sein parteifluegel haben NIEMALS eine nationale interne vorwahl gewonnen. mangels geld konnte
      er z.b. niemals buergermeisterkandidaten seiner partei
      unterstuetzen, wie es CARTES 2010 gemacht hat. ALEGRE
      kann nachweisen dass er ein „original liberaler“ ist,
      was CARTES nicht kann( CARTES wurde erst im september
      2009 mitglied der COLORADO partei und musste durch
      „gekaufte“ parteitagsdeligierte erst die satzung der
      partei aendern lassen , damit er ueberhaupt kandidat
      sein konnte). nur zur eigentlichen frage.
      ich bin ueberzeugt, dass ALEGRE zum grossteil bekannte
      personen aus seiner partei fuer die ministeraemter und
      fuer die vorstaende der staatsenrichtungen(ANDE,ESSAP
      usw)haette ernennen muessen.haette er dieses nicht
      gemacht(wie CARTES),haette er sich sofoert den hass der
      anderen parteibosse zugezogen und diese haetten umgehend die „saegen“ hervor geholt.MOMENTAN hat CARTES
      noch die macht die COLORADO partei zu dominieren.
      trotzdem bin ich sicher, dass er dem „colorado fussvolk
      viele staatsposten geben muss.sollte er das nicht tun,
      wage ich eine vorraussage. bei der naechsten internen
      wahl sammeln sich alle „zu kurz gekommenen“ in einem
      neuem parteifluegel. und sollte dieser dann gewinnen
      sehe ich schwarz fuer CARTES.
      hoffentlich konnte ich ihre frage zufriedenstellend
      beantworten. der bayer

      1. @bayer,vielen dank für deinen ausführlichen bericht,habe ihn aufmersam gelesen!
        du zeigtest wiedermal,daß es wirkliche kenner dieser
        politik hier gibt!
        würde vielen sogenannten politischen aufklärern, und besserwissern raten,sich deine posten gut durchzudenken!.

        nochmals vielen dank
        an dich
        mit grüßen penicillin

  4. Sehn wir es doch mal so:Wen das jemand anderes Wäre,wäre schon lange Bürgerkrieg.Bei Cartes Wagt sich keiner(Könnt ja sein)Die Coloradopolitiker täten gut,sich als Poteciele Mitarbeiter zu zeigen.Die werden immer gebraucht.

Kommentar hinzufügen