Uruguayischer Serienmörder wird in Paraguay straffällig

Cornel Oviedo: Der Nationalpolizei ging ein dicker Fisch ins Netz. Sie verhafteten Pablo Goncálvez Gallarreta, ein Serienmörder aus Uruguay. Er sitzt nun in Coronel Oviedo hinter Gittern, nach einer wilden Verfolgungsjagd.

Vorerst bleibt der Gefasste im Regionalgefängnis von Coronel Oviedo inhaftiert, bis die gerichtliche Situation in Paraguay geklärt ist. Die Staatsanwaltschaft hofft, ihn für mindestens fünf Jahre einsperren zu können. Danach könnte Gallarreta wieder nach Uruguay abgeschoben werden.

Erstaunlicherweise wurde der jetzt wieder Inhaftierte erst letztes Jahr, nach fast einem Vierteljahrhundert hinter Gittern in Uruguay, wieder in die Freiheit entlassen. Er schrieb als Serienmörder Geschichte.

Am 7. Juni diesen Jahres kam es zu einer wilden Verfolgungsjagd in Salto del Guairá, der Hauptstadt von dem Departement Canindeyú. Beamte der Nationalpolizei führte eine Fahrzeugkontrolle durch. Als sie einen Motorradfahrer anhielten flüchtete dieser auf einem hoch motorisierten Zweirad mit 600 ccm. Trotzdem gelang es der Polizei den Flüchtigen zu stellen. Es war Gallarreta, der Widerstand leistete. In seinem Besitz fand man eine Pistole, 21 Patronen sowie neun Gramm Kokain.

Carlos Almada, der ermittelnde Staatsanwalt in dem Fall, erklärte, dass die Menge an Rauschgift nicht mehr für den Eigenverbrauch in Betracht gezogen werden könnte. Für diese Menge sei eine Haftstrafe von mindestens fünf Jahren möglich.

Uruguayische Medien berichteten, dass Gallarreta nach dem Absitzen seiner Strafe wohl seinen Lebensunterhalt als Dealer im Raum Salto del Guairá und angrenzenden Bereichen verdienen würde.

Quelle: ABC Color

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