Das Reliquiar mit dem Blut von Papst Johannes Paul II in Paraguay

Asunción: Ein Reliquiar, das Blut von Papst Johannes Paul II enthält, kommt nach Paraguay. Das verstorbene Kirchenoberhaupt der katholischen Kirche war 1988 im Land und begeisterte Tausende von Menschen mit seiner Aura.

Das Reliquiar wird vom 7. bis 13. Juli in verschiedenen Diözesen im Land präsent sein. Die katholische Kirche geht davon aus, dass viele Gläubige das Ereignis nutzen werden und das Heiligtum verehren werden.

Kardinal Stanislaw Dziwisz, der damalige persönliche Sekretär zu Lebzeiten von Papst füllte während einem letzten Krankenhausaufenthalt des Kirchenoberhaupts einige Ampullen mit Blut ab.

Als erstes wird das Reliquiar in der Kathedrale von Asunción platziert und zwar vom 7. bis 8. Juli. Am ersten Tag, ab 19:00 Uhr, können hier Gläubige an der Zeremonie teilnehmen. Einen Tag später ist dies von 15:00 Uhr bis 21:00 Uhr der Fall.

Am 9. Juli ist das Heiligtum in der Kirche San Lorenzo von 15:00 Uhr bis 21:00 Uhr platziert, am darauffolgenden Tag in der Kirche von Luque und am 13. Juli in der Kathedrale Castrense, jeweils zu den gleichen Uhrzeiten.

Für die katholische Kirche sind Reliquien ein konkretes Zeichen für die Anwesenheit von Heiligen in ihrer Mitte. Adela Galindo, Nonne und Gründerin der Kongregation der durchbohrten Herzen Jesu und Maria, leitet die weitere Wallfahrt des Reliquiars in Paraguay. Sie will damit Kranke, Familien, ältere Menschen und Gefängnisinsassen erreichen.

„Es ist nicht eine magische Wirklichkeit sondern die Erinnerung an die Werte einer Person. Jedes Objekt, das mit dem Relikt in Berührung kommt, wie ein Schal, Taschentuch oder ähnliches wird ein Relikt selbst. Wir wollen mit einer Wallfahrt noch viele Menschen erreichen“, sagte Galindo.

Quelle: Ultima Hora

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3 Kommentare zu “Das Reliquiar mit dem Blut von Papst Johannes Paul II in Paraguay

  1. Eine Reliquie ist ein angeblich zurück gelassener Gegenstand eines Verstorbenen und dient hauptsächlich in der katholischen Kirche religiöser Verehrung. Was sagt uns dazu die Bibel, die Grundlage aller Christen? NICHTS! Folglich ist diese Art religiöser Verehrung komplett unbiblisch und erinnert eher an Götzentum. Als Mose den Berg Sinai erstieg errichteten die Juden in seiner Abwesenheit ein goldenes Kalb, weil sie einen kultischen Gegenstand verehren und anbeten wollten, denn Gott sahen sie ja nicht und konnten ihn nicht anfassen. Mose war über diesen Götzendienst sehr erzürnt und zerbrach aus Wut die zuvor erhaltenen Tafeln mit den zehn Geboten. Daraus können wir ableiten, daß jegliche Art von Kultverehrung von Bildern und angeblichen zurück gelassener Gegenstände von Heiligen totaler Humbuck ist und Gott mißfällt. Aber so ist das mit der katholischen Kirche – sie fügt der Bibel Dinge hinzu die so nicht in ihr stehen, erklärt Gegenstände und Personen als heilig und damit als anbetungsfähig (sogen. Fürbittgebete) und erhöht persönliche Gegenstände von Verstorbenen zu Kultgegenstände, von deren Berührung teilweise sogar heilende, göttliche Kraft ausgehen soll. Damit wird die einzigartigen Person Gottes in Einheit mit Jesus Christus ihrer einzigartigen Bedeutung und Kraftquelle relativiert, wenn nicht sogar herab gesetzt und beraubt. Als bibeltreuer Christ kann ich das nur verurteilen.

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