Verdacht auf Spekulationen beim Zement

Jorge Méndez, Leiter der nationalen Zementindustrie (INC), erklärte in einer Mitteilung, es gäbe Spekulationen über eine Knappheit und steigende Preise im Zementsektor, angefangen hätten diese vor etwas mehr als einem Monat.

Méndez sagte, bis Ende vergangener Woche seien 30.000 importierte Zementsäcke aus Brasilien verkauft worden, 400.000 Stück müssten bis Ende des Jahres geliefert werden, dies sei vertraglich festgelegt worden. Eigentlich sollten an die 100 Unternehmen als Lieferanten aus Brasilien zur Verfügung stehen, es habe aber Probleme gegeben, sodass es zu Engpässen käme.

„Wir reduzierten unsere Produktion um 15% aufgrund von Problemen bei der Rohstoffversorgung, diese Tatsache und weitere Spekulationen treiben die Preise nach oben“, sagte er. Mittlerweile werden pro Sack Zement auf dem Markt bis zu 80.000 Guaranies bezahlt. Méndez fügte an, vergangene Woche seien 30.000 importierte Einheiten aus Brasilien verkauft worden, bis Ende Dezember sollen es 400.000 Zementsäcke sein, sie seien sofort an die Endabnehmer geliefert worden. Die staatliche Zementproduktion produziert täglich 55.000 Säcke Zement, diese decke nur 50% des lokalen Bedarfes, die Nachfrage beträgt sei aber 110.000 Einheiten pro Tag, dass dadurch die Preise in die Höhe getrieben werden, dürfte nicht verwunderlich sein.

Der Zementbetriebsleiter erklärte abschließend, im Dezember sei das neue Liefersystem in Villeta fertiggestellt, zurzeit laufe die Endabnahme. Diese Modernisierung ermögliche eine 10%ige Steigerung der Produktion, dabei sei eine vollkommen neue Installation von der Mühle aus zu den Silos vorgenommen worden.

Quelle: La Nación