Verdoppelung der Maniok-Produktion angemahnt

Asunción: Vergangenen Freitag und Samstag fand der Maniok-Tag in Paraguay statt. Am Markt Abasto wurde groß gefeiert. Die Produzenten in dem Sektor mahnen eine Verdoppelung der Produktion an.

Eine große Anzahl von Kunden waren am Maniok-Tag zugegen, der im Markt Abasto Norte stattfand. 45 Organisationen aus verschiedenen Teilen des Landes boten ihre Produkte an.

Am Freitag wurde die Veranstaltung von nationalen Behörden, Bürgern und Ausstellern verschiedener Branchen besucht. Bei dieser Gelegenheit erhielten die Produzenten Marcelina Aranda, Cornelia Vera und Fernando González für ihre harte Arbeit in diesem Bereich eine Auszeichnung. Die Landwirte haben einen schriftlichen Antrag an den Minister für Landwirtschaft und Viehzucht, Denis Lichi, gerichtet, in dem sie die Notwendigkeit hervorheben, technische Unterstützung und dauerhafte Mittel zur Produktionssteigerung zur Verfügung gestellt zu bekommen.

„Wir brauchen besseres Saatgut, vor allem aber technische Hilfe, damit unsere Produktion ständig durch Qualität differenziert wird. Wir brauchen auch bessere Finanzierungsquellen“, sagte Fernando González vom Marketingkomitee “24. Mai“ aus der Kolonie Arapyahu in Capiibary.

Der Minister für Landwirtschaft und Viehzucht erklärte seinerseits, dass er an einer Datenerhebung unter den Maniokherstellern arbeite und parallel die Details des nationalen Maniok-Plans angepasst würden, ein Vorschlag, der bereits vor mehr als zehn Jahren angekündigt worden war. Jahre vergingen jedoch und nie passierte etwas. Lichi fügte hinzu, dass sie daran arbeiten werden, den Zwischenhandel zu reduzieren, damit der Produzent erhalte, was er wirklich für seine Arbeit verdiene.

Die geschätzten Daten, die von diesem staatlichen Portfolio verarbeitet werden, deuten darauf hin, dass die Produktion von Maniok im Land nur 15.000 Kilogramm pro Hektar beträgt und dass die Deckung der Nachfrage mehr als verdoppelt werden müsste.

Denis Lichi bekräftigte, dass Maniok ein fast unverzichtbares Nahrungsmittel auf den Tischen der Paraguayer sei, die Produktion jedoch erheblich zurückgehe. Er sagte, der nationale Plan werde zu mehr Anbau, mehr Industrialisierung, besserer Vielfalt und Qualität beitragen.

Hans Theodor Regier, Geschäftsführer von Codipsa, der Maniokstärke verarbeitet und exportiert, erklärte, es sei dringend notwendig, den Erzeugern Geräte und Maschinen zur Verfügung zu stellen, um den Anbau profitabler betreiben zu können. „In anderen Ländern ist alles mechanisiert und Paraguay sollte sich an diesen Trend anpassen“, sagte er.

Wochenblatt / ABC Color

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