Verkehrskontrollen im Chaco werden intensiviert

Loma Plata: Die drei Bürgermeister der größten Städte im Chaco trafen sich mit dem Direktor der Straßenpolizei (Caminera). Im Vordergrund stand dabei eine Koordination der Verkehrskontrollen im Chaco.

Die Bürgermeister von Loma Plata, Walter Stoeckl, aus Filadelfia, Holger Bergen und aus Mariscal Estigarribia, Elmer Vogt, trafen sich letzte Woche mit dem Direktor der Straßenpolizei, um das vorher erwähnte Vorhaben zu präzisieren.

Das Treffen diente der Koordinierung und Intensivierung von Kontrollen im Zusammenhang mit dem Transit der drei Bezirke des Departements.

Der Direktor von der Caminera, Luis Chris Jacobs, sagte, dass von den zuständigen Behörden der drei Bezirke in Boquerón Mitarbeiter beauftragt werden können, die die Kontrollen durchführen. Alle drei Stadtverwaltungen dürfen ebenfalls das System der Straßenpolizei nutzen, um Informationen über die Kraftfahrer abfragen zu können.

Eine Situation, die die Stadtverwaltung derzeit am meisten beunruhigt, ist die große Anzahl alkoholisierter Fahrer, die ihre eigene Sicherheit und die von Dritten gefährden. Im Zuge dessen wurde das Projekt jetzt voran getrieben, um die Verkehrskontrollen zu intensivieren.

Wochenblatt / Chaco Sin Fronteras

Der Zweck dieses Dienstes ist die Wertsteigerung der Nachrichten und um einen flüssigeren Kontakt zu den Lesern zu etablieren. Kommentare sollten an das Thema des Artikels angepasst werden. Die Kommentatoren sind ausschließlich für den Inhalt verantwortlich, der sachlich und klar sein sollte. Schimpfwörter und persönliche Beleidigungen sowie Rassismus werden nicht geduldet.

11 Kommentare zu “Verkehrskontrollen im Chaco werden intensiviert

  1. Mich würde mal interessieren, wer die vielen alkoholisierten Fahrer sind. Sind das Mennoniten oder wer?

    1. Lieber Manni
      auch hier im Chaco ist nicht alles perfekt.
      Von Paraguayern, über Mennoniten, Europäer, andere Eingewanderte, bis zu den Indianern. Alle hier trinken wir gerne ab und zu ein Bierchen

    2. Mennoniten als auch mit Feuerwasser getränkte Indianer.
      Dass die Mennoniten kein Alkohol trinken ist wohl ein Märchen. Zwar gibt es den selbigen auf öffentlichen Veranstaltungen wie der Expo nicht zu kaufen, aber fast alle haben hinten auf dem Pickup einen mehr oder weniger großen Vorrat dabei.

  2. Johan Moritz van Nassau-Siegen

    Reply

    Frag mal bei Deposito Doerksen oder Deposito Althega nach ob da keine Mennoniten Bier, Schnaps und Whisky kaufen. Pro Linearmeter (manchmal sogar Kubikmeter?) wird da „Pack’s“ verkauft (Pack ist umgangssprachlich fuer 1 Pack von 1 Dutzend Bierdoesschen).
    Soeben erzaehlte mir ein Indianer dass er gewoehnlich 6 Pack Bier am Wochenende austrank. Dann war er wieder fit um waehrend der Woche Saecke zu schleppen. 6 Pack x 12 = 72 Doesschen Bier a la 350 ml = 25.2 Liter Bier saeuft ein Indianer am Wochenende aus. Dazu soffen genauso seine Kumpels sagte der.
    Ohne die Mennoniten zu verteidigen, so ist es doch so dass ein Mennonit normalerweise nicht Auto faehrt wenn er angetrunken ist. Besoffen am Steuer sind fast nur Brasilianerdeutsche (aka Brasiguayos), paraguayer (of bewaffnet mit einem Revolver) und eben Indianer auf ihrem jeweiligen Fahrzeug.
    Ansonsten wenn man etwas beobachtet bei den Depositos de Cerveza, dann sieht man da fast ausschliesslich Mennoniten und Brasiguayos als Kundschaft.
    Aermere paraguayer oder Indianer bevorzugen den billigen Cartes Fusel (Tres Leones) auf gut Deutsch bekannt als „Schnaps“.
    Mennoniten saufen mehr Bier aber die ganz festen Leberversager greifen zum Whisky wenn das Bier einfach nicht mehr wirken will – bis dann irgendwann die Leber zum Mund rauskommt oder das Geld alles versoffen wurde (auch bekannt als „alle-alle“).
    Das Gesetz 514 scheint jedermann egal zu sein welches in einem Radius von 5 Km um jede mennonitische Siedlung das handeln und erwerben von Alkoholika verbietet.
    Wenn du nicht dem Trunke ergeben bist dann kriegst nicht mal mehr eine Anstellung in der Kooperative denn „er passt nicht ins System“. Mir wurde mal gesagt ich waere „zu christlich“ um in die Kooperative zu passen.
    Apropo Intendentes. Filadelfia hat ungefaehr 7000 Indianer wohnen im barrio „ochlez laz foz“ und maximal 1000 Mennoniten als Buerger. Wie kommt es dass immer ein Mennonite Intendente ist? Hallo: 7000 Indianerstimmer waehlen alle den Holger Bergen? Und 1000 Stimmen der Mennoniten sind die Mehrheit zu diesen 7000 Indianerwaheler? Da stimmt was ganz gewaltig nicht mit der Demokratie. Ditto fuer Loma Plata. Der Indianer aus Yalve Sanga Anuncio Giesbrecht hatte ja die Wahlen als Buergermeister fuer Loma Plata gewonnen nur wurde er von den Mennoniten verjagt mittels deren Seilschaften zur ANR. In Loma Plata wohnen weit mehr Paraguayer und Indianer als Mennoniten und doch gibts da nie einen Lateiner oder Indianer als Buergermeister.

  3. Johan Moritz van Nassau-Siegen

    Reply

    Uebrigens dasselbe gilt fuer Neuland. Neuland hat wenn viel dann 1000 Einwohner wo Mariscal Estigarribia (Hauptsitz des Munizips) ein vielfaches dessen haben muss. Nur eben in aller selbstverstaendlichkeit sitzt da fast immer ein Neulaender (Mennonit) als Buergermeister. Also in etwa 1000 Einwohner Neuhalbstadts versus 10000 Lateinparaguayer. Da muss man lange suchen bis man da die demokratische Logik findet (die buchstaebliche Nadel im Heuhaufen). Seilschaften ersetzen eben weitgehend rechtskraeftige Wahlen da man unliebsame Kandidaten ex ante in aller Seelenruhe verscheucht und rausfiltert.
    Was immer ein Mennonit in oeffentlicher Funktion tut dient nur den Interessen der Kooperativen und ist direkt nur Lobbyarbeit – das uebergeordnete Gemeinwohl da schert sich weder der linksgerichtete Kommunist noch der Raubtierkapitalist drum.

    1. Bei aller Kritik die Sie hier wieder einmal gegen die Mennoniten vortragen muß doch festgestellt werden, daß das Leben in den Mennokolonien überwiegend sehr geordnet verläuft, kaum Korruption zu beobachten ist, die Gesetze eingehalten werden, Verwaltung, Schulen und das Krankensystem vorbildlich laufen und Sauberkeit zu sehen ist. Das alles wohlgemerkt im krassen Gegensatz zu den sonst üblichen Zuständen in Gesamtparaguay! Und noch etwas: Es wird wohl gut sein, daß in den Mennokolonien Mennoniten das Sagen haben, denn sonst würden dort bald Zustände herrschen wie überall in Paraguay! Man sollte das also nun wirklich nicht beklagen!! Soweit ich informiert bin und selbst beobachten konnte, kamen all diese „Errungenschaften“ die heute als Probleme in den Kolonien zu registrieren sind erst mit der weiteren Ansiedlung von Nicht-Mennoniten. Davor war deren Welt zum überwiegenden Teil in Ordnung. Das ahnten die Mennoniten auch und wehrten sich deshalb lange gegen eine „Verwässerung“ ihrer Kolonien – konnten es aber leider nicht aufhalten.

  4. Johan Moritz van Nassau-Siegen

    Reply

    @Simplicus
    Ja das ist in der Tat der Lieblingsgesang der Mennoniten: an allem sind die paraguayer schuld. An uns liegts wenigstens nicht.
    Tatsache ist dass es die Mennoniten waren die die lateiner in ihre Kolonien gebeten haben um den Konsum anzukurbeln. Schwindende Geburtenrate und schwindende Qualitaet (wenig arbeiten fuer viel Lohn, Anspruchsvoll, unzufrieden, Hochnaesigkeit, usw) der Mennoniten selbst verursacht durch hohe Preise liess sie um den Konsum fuerchten und so wurden Immigranten a la Merkel in die Kolonien gebeten. Diese machen heute den einheimischen Mennoniten die Arbeitsplaetze streitig. Deutschland in Miniatur.
    Die Mennoniten kamen in ein weitgehend menschenleeres Land. Sie hatten die Moeglichkeit „den Himmel auf Erden da zu erschaffen“. Was haben sie da geschaffen? Eine etwas andere Variante des Multi Kulti der Europaeischen Union Merkels. Sonst nichts.
    Die zersetzung begann beim Mennoniten selbst. Nicht aeusserliche Einfluesse sind an allem schuld sondern der Mennonit selber.
    Letzendlich wurden diese Missionssiedlungen wie Pirizal, Santa Cecilia, Pesempoo, Villa paraguaya, Campo Aceval, Villa Choferes del Chaco, „huzletz laz fotz“ in Filadelfia, usw. zum Bumerang.
    Schon in den Anfangsjahren wo es noch kein Suedmenno gab gab es schon uneheliche Kinder bei der Seelsorge in den Mennonitengemeinden (als noch die lateiner so eine Art „rara Avis“ im Zoo waren wo man nie einen Dunklen in den Mennonitensiedlungen zu Gesicht bekam).
    Die Zersetzung der Mennonitenkolonien begann bei den Mennoniten selbst. Z.B. der Eddie Wiebe von Chortitzer Asuncion sagte mal oeffentlich: die Integration der paraguayer, das wollen wir so absichtlich.
    Diese Wiebes sind eine Wahlsippe denn deren Sippenbegruender hatte glaub ich so bei 17 Kinder, die sich alle wie Karnickel vervielfaeltigt haben und die alle die Oberschulzenwahl gegen. Hat man die Wahlsippe gegen sich so verliert man einige Prozente an Stimmen. Und so laeuft das und die Agenda von von Coudenhove-Kalergi bekommt durch die Koloniesinstitutionen so praktisch ein Eigenleben (Mischrasse, Mischkultur, Mischreligion).
    Also der Muell in den Kolonien ist auf dem Mist der mennonitischen Verwaltungen gewachsen und nicht die paraguayer sind daran schuld. Hand in Hand mit diesem ging der Zerfall der Moral, Diebereien unter den Mennoniten und komplettes Unverstaendniss der Bibel bei den Mennoniten.
    Die Mennonitenkolonien sind eine Miniatur von Europa, das zeigt dass derselbe Geist die Geschehnisse kontrolliert.
    Heute zum Beispiel gibt es in der Kolonie Menno wohl nicht eine Familie die nicht Diebereien untereinander, Zwist und Streit aufweisen kann.
    Diese liberale Zersetzungsideen wurden seinerzeit von den Mennoniten in Asuncion in alle Kolonien verbreitet. Der Herd der Zersetzung liegt bei den Mennoniten in Asuncion die zuerst Filadelfia infizierten und dann bekam der Sauerteig sein Eigenleben (mehr Zucker laesst die Hefe um so schneller wirken wo das Salz gaenzlich fehlte seiner Zeit denn man wollte ja die Wirtschaft ankurbeln). Jetzt wird man die Teufels nicht mehr los.

    1. Ich würde sagen, das ist das Wesen des Weißen. Es fing schon bei den Römern an, die Sklaven brauchten und daher immer weiter erobern mussten und in die Krise kamen als dies nicht mehr ging. Dann kam der Kolonialismus und als erstes brauchte man Schwarze aus Afrika oder Inder. Nahezu egal welche Minderheit heute irgendwo auf der Welt zu finden ist, sie wurde von Weíßen geholt. Jetzt ist es der Konsum und die Wachstumstheorie, die stetig mehr Bevölkerung erfordert. Der Indigene hat diese Probleme nicht, der Afrikaner auch nicht, die Orientalen sowieso nicht, aber auch nicht die Inder, oder die Asiaten. Der Weiße ist der einzige, der nicht fähig ist Zuwanderung so zu steuern, dass er dabei selbst nicht untergeht. Das Gastarbeiterkapitel der vergangenen Jahrzehnte war ja ebenfalls beispielhaft. Man braucht für ein paar Jahre Arbeiter, also gibt man ihnen befristete Verträge und dann werden die meisten wieder gehen. Holt man aber ihre Familien her und schenkt allen Kindern die dann geboren werden die Staatsbürgerschaft, äh ja, was genau hat man sich denn vorgestellt? Es ist so dumm, dass ich gar nicht glauben kann, dass so etwas passierte und in anderer Form immer noch passiert.

  5. Viele sagen mir sie würden gerne aufhören mit dem Biertrinken. Und, es sei jedoch das falsche Land um mit dem Biertrinken aufzuhören.

Kommentar hinzufügen

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahren Sie mehr darüber, wie Ihre Kommentardaten verarbeitet werden .