Verlust von Grünflächen führt zu Hitzewellen

Asunción: Etwa 900 Hektar Grünflächen wurden zwischen 2013 und 2016 in 11 Städten der Metropolregion zerstört. Dadurch entstanden Wärmeinseln, die alle Bürger direkt betreffen.

Einige Studenten aus den Fakultäten Geographie und Umwelttechnik von der Nationalen Universität in Asunción führten eine Studie durch. Dabei stellte man fest, dass zwischen 2013 und 2016 insgesamt 898 ha Vegetation durch Betonflächen oder Häuser ersetzt wurden.

Juan Carlos Silva und Alfredo Arzamendia waren verantwortlich für die Durchführung der analytischen Arbeiten für Wärmeinseln im Stadtgebiet. Die Abnahme der grünen Fläche, die durch bebaute Flächen ersetzt wurden, ist mit 900 Fußballfeldern vergleichbar.

Vieles davon ist durch das städtische Wachstum bedingt. „Der Bereich, der am meisten Änderungen erlitt, war Asunción. In den umliegenden Vororten selbst begannen sich Grünflächen zu verstädtern“, erklärten die beiden Studenten.

Nach der Analyse der Studie folgerten sie, dass die vermehrten Hitzewellen eine direkte Beziehung zu den Grünflächen haben, die jetzt nicht mehr existieren. Einer der Schlussfolgerungen für die These führt dazu, weil die Oberfläche von Rasen oder Pflanzen eine niedrigere Temperatur als das Stadtgebiet aufwies. Der Unterschied betrug 3 °C.

Professor Federico Ferreira wies darauf hin, dass die Behörden Maßnahmen ergreifen könnten, um den Hitzeinseln entgegenzuwirken. Dazu seien Gebäude mit Materialien oder speziellen Farbanstrichen notwendig, die Hitze absorbieren.

Wochenblatt / Paraguay.com

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5 Kommentare zu “Verlust von Grünflächen führt zu Hitzewellen

  1. kann man doch mediasombra in bester py Qualität über die Stadt spannen…….aber die am Verkauf verdient haben wohnen eh nicht mehr in so einer dreckigen Stadt

  2. Ja, stimmt, hätte Mensch keine Grünflächen durch Betonflächen oder Häuser ersetzt, dann wären wir heute noch alle Landbewohner.

  3. Das passt schon so wie es ist. Würden Bäume nicht von alleine wachsen hätten wir jetzt nicht nur eine grünflächenarme, sondern auch eine baumlose Stadt. Außerdem verursachen Grünflächen Arbeit und die braucht man am wenigsten. Das Geld in der Komune reicht gerade einmal für die Bezahlung der Angestellten und Parkpflege wäre da der reinste Luxus.

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