Vermisstenfall und eine Leiche

Villeta: Ein Lastwagenfahrer wurde am Mittwoch verhaftet. Gestern zeigte er den Ermittlern die Stelle, an der er die Leiche seiner Partnerin abgelegt hatte. Jedoch beteuert der Verdächtige seine Unschuld in dem angeblichen Vermisstenfall.

Er behauptet, die Frau sei vom Pombero verfolgt worden und habe Selbstmord begangen.

Die Verstorbene wurde als Augustina Zaracho identifiziert. Ihr Partner Ramón Fretes ist der Hauptverdächtige des Verbrechens. Beide wohnten an der Fernstraße 1 bei Capiatá.

Nach Angaben der Ermittler meldete Fretes seine Lebensgefährtin am 1. Oktober auf der örtlichen Polizeistation als vermisst. Der Fall ging an die Staatsanwaltschaft weiter.

Anfangs blieb der Verdächtige bei seiner Geschichte. Nach einigen Verhören verwickelte sich Fretes aber immer mehr in Widersprüche, sodass seine Verhaftung nun angeordnet wurde.

Einige Stunden hinter Gittern brachten Fretes wohl zur Besinnung und er beschloss zu berichten was wirklich in dem Vermisstenfall passierte. Er sagte, er sei am 30. September in sein Haus gekommen. Dort habe er seine Partnerin mit einem Strick aufgehängt vorgefunden. Sie nahm sich das Leben, weil sie vom Pombero gejagt worden sei.

Fretes brachte die gemeinsame dreijährige Tochter in das Haus von Verwandten und legte die Leiche in den Kofferraum seines Fahrzeugs. Dann transportierte er den leblosen Körper in die Gegend von Guyrati wo er ihn neben der Straße, die Villeta mit Alberdi verbindet, ablegte.

Als die Ermittler jetzt die Leiche fanden war sie ohne Kleidung und mit einer Chemikalie besprüht worden, die die Verwesung beschleunigte. Diese Tatsache verstärkt den Verdacht gegenüber Fretes.

Die Staatsanwaltschaft ist sich sicher, dass der Verdächtige bald ein Geständnis ablegen wird.

Anmerkung der Redaktion: Wegen der wissenschaftlich belegten Nachahmerquote nach Selbsttötungen haben wir uns entschieden, in der Regel nicht über Suizide oder Suizidversuche zu berichten, außer sie erfahren durch die Umstände besondere Aufmerksamkeit. Dann gestalten wir die Berichterstattung bewusst zurückhaltend und verzichten, wo es möglich ist, auf Details.

Wochenblatt / ABC Color

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1 Kommentar zu “Vermisstenfall und eine Leiche

  1. Pombero ist Schuld.Der ist ja so Vielseitig1Nun ja, was soll man dazu sagen,faule Ausrede! Luison hatbestimmt befohlen die die sterblichen Überreste seiner Frau schnell mit Beschleuiger zu beseitigen damit keiner das Kapitalvwerbrechen bemerkt!
    Beim Asado sind immer all gegen wärtig.
    Nach den 4.Glas Pirassununga Cachaça kam Kurupi,5.Glas war Ao Ao,da nach den 6.Glas war Luison da,
    als dann Monai nach den 7.Glas kam, war die Literflasche lehr, das letzte Asado war dann vorbei.

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